Freitag, 27. September 2013

Albin Ahrenberg, ein Luftpionier Schwedens

Albin Ahrenberg wurde am 27. September 1889 in Arby geboren und war ursprünglich bei der Marine beschäftigt. Als er denn 1919 eine Flugausbildung erhielt, war er kurze Zeit als Marinepilot unterwegs, aber bereits nach 19,5 Flugstunden wurde er zum Fluglehrer ernannt und begann den Nachwuchs auszubilden. In diesem Rahmen wollte er allerdings auch den neu erfundenen Fallschirm selbst testen und sprang 1920 erstmals in Karlskrona damit ab

Im Sommer 1923 übernahm Albin Ahrenberg dann einen seiner letzten militärischen Aufträge und reiste ins deutsche Dessau um dort vier Junkers F 13 zu erwerben, aber auch gleichzeitig nach vier Piloten und der entsprechenden Anzahl an Flugzeugmechaniker zu suchen. Im Folgejahr verließ Ahrenberg die Luftwaffe und machte sich im Privatflug selbständig. Seine Firma beschäftigte sich vor allem mit Postflug, Luftaufnahmen und Rundflügen in Schweden. In dieser Zeit arbeitete der Pilot zeitweise auch mit Hermann Göring zusammen, der eine gewisse Erfahrung mit dem Passagierflug hatte.

Im Jahre 1929 wollte Albin Ahrenberg zum ersten schwedischen Transatlantikflug aufbrechen und ließ sich dafür ein Flugzeug bauen, das eine Geschwindigkeit von 180 Kilometer die Stunde schaffte und sieben Stunden in der Luft bleiben konnte. Erst machten ihm jedoch technische Probleme Schwierigkeiten und vor Neufundland musste Ahrenberg letztendlich wegen schlechtem Wetter umkehren. In die Fluggeschichte Skandinaviens ging Ahrenberg jedoch endgültig ein als er 1931 eine englische Expedition in Grönland retten konnte, die er von der Luft aus suchte. Dieser Erfolg machte den Flugpionier nicht nur zu einem Helden, sondern führte auch dazu, dass er im ersten Flugfilm Schwedens, Luftens Vagabond, einen Flugkapitän spielen durfte.


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Copyright: Herbert Kårlin

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