Posts mit dem Label Kochen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kochen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 11. September 2016

Der Musiker und Sänger Mauro Scocco

Mauro Scocco kam am 11. September 1962 in Fristad bei Borås als Sohn eines italienischen Vaters und einer schwedischen Mutter zur Welt, wuchs jedoch überwiegend in der schwedischen Hauptstadt Stockholm auf, wo er auch mit 18 Jahren, gemeinsam mit einigen Schulfreunden, die Musikgruppe Ratata gründete, die im Folgejahr die Single För varje dag auf den Markt brachte. Die Zusammensetzung der Gruppe wechselte und in einer neuen Besetzung kamen in den 80er Jahren einige bedeutende Hits, unter anderem Så länge vi har varann, einem Song bei dem man auch Anni-Frid Lyngstad hören kann.

Ende der 80er Jahre, als Ratata auf dem Höhepunkt war und eine Tournee an die andere anschloss, begann Mauro Scocco auch an einer Solokarriere zu arbeiten, schrieb Musik und Texte für andere Künstler, unter anderem für Lisa Nilsson und Monica Zetterlund, und er produzierte das Album Kungarna från Broadway für Eldkvarn. Noch während sein Soloalbum mit Sarah in die Hitlisten kam, wurde Scocco der vielen Tourneen müde und ab den 90er Jahren weigerte er sich vollständig noch öffentlich aufzutreten und entschied sich damit gegen die Publikumswirksamkeit dieser Auftritte.

Auch wenn Mauro Scocco ab dieser Zeit dem Publikum nicht mehr direkt gegenüberstand,  folgten neue Alben und vor allem Auftritte im Fernsehen, auch wenn nicht unbedingt als Sänger, denn 2010 präsentierte er, gemeinsam mit seinem Freund Plura Jonsson ein Kochsendung und 2013 produzierte er, ebenfalls gemeinsam mit Plura, die Sendung Mauro & Pluras tågluff, bei der die beiden die französische Südküste entlangfahren und, neben ihren Erlebnissen in den verschiedensten Restaurants, auch einige Songs präsentieren, was wiederum zu einer entsprechenden neuen Scheibe führte. Die Öffentlichkeit vermeidet Socco jedoch nach wie vor, was in seiner Branche extrem selten ist.


11. September 1380: Håkan Magnusson, ein gewählter König ohne Macht
11. September 1656: Königin Ulrika Eleonora von Schweden
11. September 1795: Der schwedische Erzbischof Henrik Reuterdahl
11. September 1882: Der schwedische Künstler Carl Eneas Sjöstrand
11. September 1929: Birgitta Trotzig, Schuld und Befreiung im Glauben
11. September 1978: Schwedens bester Formel 1 Fahrer stirbt nach Unfall
11. September 1988: Die Musikgruppe Imperiet gibt ihr letztes Konzert
11. September 2003: Anna Lindh stirbt nach Überfall im Kaufhaus NK

Copyright: Herbert Kårlin

Visit Göteborg!

Sonntag, 23. März 2014

Cajsa Warg, die bekannteste Köchin Schwedens

Cajsa Warg, eigentlich Anna Kristina Warg, wurde am 23. März 1703 in Örebro geboren und erhielt eine relativ gute Erziehung. Aus unbekannten Gründen ging sie bereits in sehr jungen Jahren nach Stockholm um sich ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Ohne Ausbildung bedeutete dies allerdings, dass sie nur als Dienstmädchen arbeiten konnte. Genau genommen hatte Warg in Stockholm lediglich drei Anstellungen in gehobenen Häusern, wobei alle ihre Arbeitgeber ihre außerordentliche Kochkunst lobten.

Besonders geschätzt wurde die Kochkunst von Cajsa Warg von ihrem letzten Arbeitgeber, dem Staatssekretär und Postdirektor Leonard Klinckowström, der bekannt dafür war, dass er grundsätzlich mindestens zwölf Gerichte auf dem Tisch finden wollte und ein absoluter Feinschmecker war. Klinckowström war mit Warg so zufrieden, dass er in seinem Testament verfügte, dass seine Haushälterin bis zu ihrem Tod in seinem Haus leben konnte und im Familiengrab beigesetzt werde.

Als Cajsa Warg 52 Jahre alt war, gab sie auf eigene Kosten das 800 Seiten dicke Kochbuch Hjelpreda i hushållningen för unga fruentimber heraus, das auf Anhieb einen sehr grossen Erfolg hatte und nicht nur in Schweden bald in fast jedem Heim zu finden war, sondern auch ins Deutsche übersetzt wurde. Innerhalb von nur 13 Jahren kamen in Schweden 13 Auflagen dieses Klassikers der schwedischen Küche auf den Markt.


23. März 1759: Anders Ljungstedt, ein Leben in der Fremde 
23. März 1792: Carl Georg Brunius, ein Priester als Architekt und Kunstkenner 
23. März 1845: Abraham Rydberg, vom Großhändler zum Wohltäter
23. März 1854: Örebro wird bei einem Brand nahezu vollständig zerstört
23. März 1862: Tor Hedberg und der psychologische Roman 
23. März 1962: Der Tag des Nordens und der Vertrag von Helsinki von 1962
23. März 1980: Abwicklung der Kernenergie in Schweden

Copyright: Herbert Kårlin

Dienstag, 6. August 2013

Die schwedische Fernsehköchin Tina Nordström

Am 6. August 1973 wurde im Ort Välluv bei Helsingborg Kristina Nordström geboren, die später unter den beiden Namen Tina Nordström und Mat-Tina in ganz Schweden als Autorin von Kochbüchern und vor allem als Fernsehköchin bekannt wurde. Kochen wurde Tina Nordström nahezu in die Wiege gelegt, denn bereits mit acht Jahren half sie ihren Eltern, die um diese Zeit das Ramlösa Wärdshus führten und der jungen Tina machte die Arbeit Spaß, da sie sich in der Küche in ihrem Element fühlte.

Als Tina Nordström dann im Gymnasium begann, war es für die heutige Fernsehköchin geradezu logisch, dass sie zu einer Schule griff, die ihr auch eine Restaurant-Ausbildung bot, eine Ausbildung also, die weitaus weiter geht als ihr kochen und backen beizubringen und so nebenbei zur Hochschulreife verhilft. Nach ihrem Abitur arbeitete Tina Nordström dann zwei Jahre im dänischen Helsingör, anschließend in Mölle, in Lund und schließlich noch in Torekov, drei Orten, die alle in Skåne liegen, also in der Nähe ihres Geburtsorts.

Nachdem Tina Nordström im Jahre 2000 an der Essensolympiade in Erfurt teilgenommen hatte und ihre Equipe dabei die Silbermedaille errang, wurde das schwedische Fernsehen auf die Köchin aufmerksam. In den Folgejahren konnte man Tina Nordström dann immer häufiger im Fernsehen entdecken, wobei sie in sieben Saisons des Programms Mat (Essen) teilnahm. Den größten Erfolg hatte Nordström bisher jedoch mit Tinas Cookalong, der schwedischen Version von Gordon Ramsays Cookalong, einer Serie bei der die Köchin, gemeinsam mit einem bekannten Gast, innerhalb einer Stunde ein Menü mit drei Gängen zubereitet und die Zuschauer, mit Hilfe einer Webkamera, parallel zu Tina Nordström ihre Kochkunst öffentlich zeigen können.


6. August 1933: Der erste internationale Grand Prix in Schweden 
6. August 1968: Der schwedische Architekt Ivar Justus Tengbom

Copyright: Herbert Kårlin