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Donnerstag, 25. Februar 2016

Der schwedische Sänger Danny Saucedo

Danny Saucedo kam am 25. Februar  1986 als Daniel Saucedo Grzechowski, mit polnischem Vater und bolivianischer Mutter, in Stockholm zur Welt und träumte bereits in seiner frühen Jugend davon Popsänger zu werden. Die Chance kam im Jahre 2006, als der 20-jährige nicht nur für den Nachwuchswettbewerb Idol ausgewählt wurde, sondern auch bis zum sechsten Platz kletterte, dann jedoch ausscheiden musste. Die Teilnahme machte Saucedo jedoch bei vielen Schweden bekannt und gab ihm das Selbstvertrauen den nun eingeschlagenen Weg fortzusetzen, und am darauf folgenden Valentinstag erschien die erste Single Saucedos.

Mit der Single Tokyo gelang ihm der Einzug in die schwedische Singelliste und er wurde zum Sopot International Song Festival in Polen eingeladen. Der Erfolg setzte fort mit der Singel Play It for the Girls und seinem ersten Album Heart Beats, mit dem er den ersten Platz auf der Verkaufsliste der Alben erreichte. Trotz des unmittelbaren Erfolges gründete Danny Saucedo Ende 2007, gemeinsam mit Erik Segerstedt und Mattias Andréasson, die Gruppe E.M.D., was im Mai 2008 zum Album State of Minds führte, das 42 Wochen lang auf der Topliste der schwedischen Alben lag. Erst 2011 sollte Danny Saucedo dann mit dem Erscheinen der Single In Your Eyes wieder an seiner Solokarriere arbeiten.

Danny Saucedo, um den es nach einer als rassistisch eingestuften Aussage im Jahre 2012 etwas ruhiger wurde, nahm dreimal an der schwedischen Vorausscheidung Melodifestivalen zum Eurovision Song Contest teil, das erste Mal im Jahre 2009 als E.M.D. mit Baby Goodbye, das den dritten Platz erreichte, 2011 als Solosänger mit In the Club und 2012 mit Amazing. Als Solosänger nahm Saucedo beide Male den Zweiten Platz ein und konnte daher beim ESC Schweden nicht vertreten. 2011 wurde Saucedo von Eric Saade geschlagen und 2012 von Loreen, die dann auch bei internationalen Ausscheidung den ersten Platz einnahm.

Copyright: Herbert Kårlin

Montag, 26. Mai 2014

Die schwedische Sängerin Loreen

Als Loreen am 26. Mai 2012 mit Euphoria den Eurovision Song Contest in Baku für Schweden gewann, war Lorine Talhaoui, die am 16. Oktober 1983 von marokkanischen Eltern in Åkersberga geboren wurde, gewissermassen über Nacht internation bekannt geworden und ihre Träume waren endlich in Erfüllung gegangen. In Schweden war Loreen bereits seit ihrer Teilnahme bei Idol im Jahre 2004 für viele ein Begriff, wenn auch noch unter dem Namen Lorén Talhaoui.

Loreen - Copyright: Herbert Kårlin

Idol brachte Loreen allerdings nicht den großen Erfolg, denn auch wenn sie zu den 40 Ausgewählten gehörte, die zur Endaution geladen wurden, so wurde sie vom Publikum eliminiert. Dass Loreen dennoch teilnehmen konnte, lag ausschliesslich an der Wildcard der Jury, die in der jungen Sängerin ein Potential sahen. Loreen ging jedoch nicht den ganzen Weg und verpasste knapp die Endausscheidung. Es folgte eine Single, Tätigkeiten beim Fernsehen und ihre Stimme wurde bei einigen Filmen verwendet. Im Jahr 2011 nahm Loreen dann mit My Heart Is Refusing Me an der Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest teil, kam jedoch nicht bis zur Endausscheidung, da sie im Duell gegen Sara Varga zu wenig Punkte bekam.

Nur ein Jahr später nahm Loreen erneut am Melodifestivalen, der schwedischen Vorausscheidung zum ESC, teil und dieses Mal kam sie auf Anhieb in die Entausscheidung, die sie ebenfalls mit grossem Vorsprung gewann. In Baku erhielt die Sängerin dann sogar 113 Punkte mehr als die russischen Künstlerinnen, die den zweiten Platz einnahmen und damit war Loreen die fünfte Schwedin, die den europaweiten Wettbewerb nach Schweden brachte. Auch wenn Euphoria in Schweden, und auch international, ein immenser Erfolg wurde, so gelingt es Loreen bisher nicht wirklich mit einem weiteren Hit anzuschliessen und ihre Auftritte als Sängerin werden seltener.


26. Mai 1879: Der Streik von Sundsvall, der erste Großstreik Schwedens
26. Mai 1888: Karolina Widerström, die erste Ärztin Schwedens
26. Mai 1931: Die pädagogische Reformatorin Anna Sandström
26. Mai 1931: Sven Delblanc und die Nachkriegsliteratur Schwedens
26. Mai 1931: Sven Delblanc, Autor und Literaturwissenschaftler
26. Mai 1943: Alice Tegnér und die Kinderlieder Schwedens

Copyright: Herbert Kårlin