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Freitag, 18. März 2016

Die schwedische Skilegende Ingemar Stenmark

Ingemark Stenmark kam am 18. März 1956 in Joejö in Västerbotten als Sohn eines Bahnlegers im Orientierungslauf zur Welt, wuchs jedoch im nahen Tärnaby auf, wo die Familie ein Haus kaufte als Stenmark drei Jahre alt war. Schon in diesem Alter fühlte sich der spätere Sportler auf Skiern sehr wohl und als er acht Jahre alt war gewann er dort beim Abfahrtslauf die Donald-Duck-Trophäe, was dazu führte, dass er von Hermann Nogler entdeckt wurde, der ab diesem Jahr sein Trainer wurde. Nur ein Jahr später errang Stenmark dann seine ersten Punkte für den Weltcup im Skilauf.

Die Karriere von Ingemar Stenmark begann endgültig im Jahre 1974, als er seinen ersten Weltcupsieg feiern konnte. In der Folge versuchte sich der Skiläufer auch im Abfahrtslauf, musste jedoch feststellen dass seine Stärke im Slalom lag, auch wenn er im 1984 im Super G in Garmisch Partenkirchen den fünften Platz belegen konnte. Stenmark gewann acht Weltcups im Slalom und sieben im Riesenslalom, eine Leistung, auf die nur sehr wenige Skiläufer zurückblicken können. Als Stenmark dann in der Saison 1978/79 insgesamt dreizehn Rennen gewann, wurde er zu einer schwedischen Skilegende, auch wenn der Skiläufer damals gerade einmal 22 Jahre alt war.

Ingemar Stenmark, der heute vor allem als Produktentwickler für die Skimarke Elan arbeitet, schloss seine sportliche Karriere Ende der 80er Jahre ab, wobei er bei seiner letzten Meisterschaft im Jahre 1989 in Vail in Colorado immer noch den siebten Platz einnahm. Im selben Jahr wurde er in Aspen, ebenfalls in Colorado, auch letztmals Weltmeister im Riesenslalom, ein Sieg, den man als würdigen Abschluss einer langen Karriere als Skiläufer bezeichnen kann. Als Sveriges Radio 1979 den Jerringpriset einrichtete, bei dem die Hörer ihren beliebtesten Sportler wählen können, war Stenmark der erste Preisträger, wobei ihm die Trophäe auch im kommenden Jahr erneut verehrt wurde.


18. März 1655: Maria Eleonora von Brandenburg, die schönste Königin Schwedens
18. März 1862: Der schwedische Künstler Eugène Jansson
18. März 1907: Eisenbahnraub in Schweden
18. März 1915: Der erste Meereseisbrecher Schwedens: S/S Sankt Erik
18. März 1935: Der schwedische Sprachforscher Axel Kock
18. März 1957: Christer Fuglesang, der erste Schwede im All
18. März 1986: Die schwedische Sängerin Lykke Li 

Copyright: Herbert Kårlin

Mit Stena Line nach Schweden

Montag, 25. April 2011

Anja Pärson, alpine Skiläuferin

Am 25. April 1981 wurde Anja Pärson in Tärnaby im Västerbottens Län geboren, einer Gegend, in der jedes Kind von klein auf mit Skier zurechtkommt, auch wenn nicht alle die gleichen Leistungen bringen, die Anja Pärson im Laufe vieler Jahre erbrachte, zumal viele im Laufe der Zeit eher Motorschlitten den beiden Brettern vorziehen.

Anja Pärson begann ihre Karriere als Skiläuferin bei der Weltmeisterschaft am 15. März 1998 in Crans-Montana in der Schweiz, wo sie den 25. und damit den letzten Platz auf der Liste einnahm. Nur zwei Wochen später überraschte sie dann damit, dass sie ihr erstes Gold bei der schwedischen Meisterschaft im Riesenslalom errang.

Anja Sofia Tess Pärson, wie sie mit vollem Namen heißt, errang während der Weltmeisterschaft in Garmisch Partenkirchen, trots ihrer geringen Leistungen, die 13. Weltmeisterschafts-Medaille und gilt damit als die beste Skiläuferin aller Zeiten. Anja Pärson lebte von 2003 bis 2012 in Monaco, um den hohen schwedischen Steuern zu entgehen und trainiert im Sommer überwiegend in der Schweiz. Im Jahre 2012 gab Anja Pärson ihre Karriere auf und zog zu ihrer Partnerin Filippa Rådin in Schweden.

25. April 1744: Anders Celsius und die Celsius-Skala
25. April 1945: Björn Ulvaeus, die Zeit vor und nach ABBA 

Copyright: Herbert Kårlin

Vetenskapsfestivalen Göteborg 2013 Pferdesport in Göteborg