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Freitag, 8. Mai 2015

Der Slottsträdgården (Schlossgarten) in Malmö

Mehrere Berufsgärtner Malmös kamen im Jahr 1904 auf die Idee einen rein ökologischen Garten mitten in Malmö zu schaffen, der für alle offen sein sollte und ein Ort der Ruhe und der Anregung für Gartenliebhaber und Hobbygärtner werden sollte. Bereits 1997 begannen die Gärtner neben der Zitadelle Malmöhus ihr Projekt zu verwirklichen. Am 8. Mai 1998 wurde dann der Slottsträdgården (Schlossgarten), der vollständig vom Verein der Freunde des Schlossgartens unterhalten wurde, eingeweiht. Allerdings sollte der Verein diese Aufgabe nur fünf Jahre lang übernehmen können, denn 2003 übernahm die Stadt den mittlerweile sehr bekannten Slottsträdgården.


Heute besteht der Slottsträdgården aus den verschiedensten ökologischen Themengärten und einer Baumschule, die auf 12.000 Quadratmetern Platz finden und damit eine wahre Entdeckungsreise ermöglichen, denn hier findet man nicht nur eine Anlage mit allen Kräutern, die in Schweden wachsen, einen Rosengarten und einen japanischen Garten, sondern ein Teil ist auch ein Lehrgarten für die Kinder der nahen Schulen und andere Teile sind den Insekten gewidmet oder Pflanzen, die man normalerweise nicht hier findet, aber auf Grund der Klimaveränderungen bald hier heimisch sein könnten.

Vor allem während der warmen Zeit Schwedens bietet der Slottsträdgården in Malmö zahlreiche Aktivitäten, die in der Regel Anfang Mai mit dem Tulpenfest eingeleitet werden an dem Besucher rund 7000 Tulpen unterschiedlichster Farben und Formen entdecken kann. Als Hauptattraktion gilt dann die Ende Mai stattfindende Malmö Garden Show, die jedes Jahr tausende von Besuchern anlockt. Im Herbst endet die Saison des Schlossgartens dann mit einem großen Erntefest, auch wenn man selbst im Winter noch einige Entdeckungen in der Anlage machen kann.


8. Mai 1726: Die ersten Veterinäre Schwedens
8. Mai 1862: Emilie Rathou, die Gründerin des Vita bandet
8. Mai 1943: Der schwedische Schauspieler Tomas von Brömssen
8. Mai 1968: Geschwindigkeitsbegrenzungen in Schweden
8. Mai 1992: Der schwedische Staat rettet die Nordbanken (heute Nordea)

Copyright: Herbert Kårlin

Dienstag, 15. Januar 2013

Der Tag der Tulpen in Schweden


Seit 24 Jahren wird in Schweden am 15. Januar jeden Jahres der Tag der Tulpen gefeiert, wobei die verschiedenen Farben der Tulpen das Symbol dafür sind, dass das Licht zurückkehrt und damit den ersten Hauch des kommenden Frühlings vermitteln. Die Tulpen, die man an diesem Tag geschenkt bekommt (oder selbst kauft), sind ein Zeichen des Lebens und der Energie, die die wachsenden Lichttage mit sich bringen. Und so ganz nebenbei belebt der Verkauf von Tulpen das Geschäft der zahlreichen Blumenhändler des Landes.

Schweden hält den Weltrekord wenn man die Menge der gekauften Tulpen mit der Menge der Einwohner vergleicht, denn allein zwischen Weihnachten und Ostern werden in Schweden rund 130 Millionen Tulpen verkauft, also 14 Stück pro Einwohner. Während man zu Weihnachten jedoch nur rote Tulpen anbietet und zu Silvester nur weiße, ist der 15. Januar der Auftakt für alle Farben des Frühlings. Auch wenn am ersten Tag der Tulpensaison ein Rekordverkauf stattfindet, so setzt der Verkauf von Tulpenbuketts noch bis Ostern fort um dann anderen Blumen Platz zu machen.

Unter den 6000 Tulpenarten, die es weltweit gibt, werden in Schweden etwa 400 Sorten angebaut, die auf Grund des Klimas allerdings über das ganze Land verteilt in gigantischen Gewächshäusern wachsen. Tulpen kamen erst im 19. Jahrhundert nach Schweden, als eine erste Kollektion an Tulpenzwiebeln der Darwintulpen von E. H. Krelage aus dem holländischen Haarlem importiert wurden und sich dann in sehr kurzer Zeit zur schwedischen Lieblingsblume entwickelten, zu Blumen, die in der Vase in der Regel eine Woche lang ihre volle Pracht behalten.


15. Januar 1986: Josef Högstedt, der beliebte Lyriker Pälle Näver
15. Januar 1987: Der mysteriöse Tode von Carl Algernon
15. Januar 2005: Sven Christer Swahn, von der Lyrik bis Science Fiction

Copyright: Herbert Kårlin