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Samstag, 1. März 2014

Der schwedische Schauspieler Harry Bergvall

Harry Bergvall wurde am 1. März 1884 in Västerfärnebo im Västmanland geboren und unternahm nach seiner Hochschulreife im Jahre 1897 in Uppsala vier Jahre lang Studienreisen in mehrere Länder bevor er im Jahre 1901 in der Schauspielschule des Dramaten in Stockholm angenommen wurde. Aber auch die Jahre nach Abschluss seiner Ausbildung bleiben verschwommen, denn erst am 22. November 1910 erhielt der Schauspieler dann die erste von insgesamt 15 Rollen am Dramaten.

Bereits nach zwei Jahren am Dramaten wechselt Harry Bergvall dann zum Film, wobei er bei Cosmorama eine Nebenrolle bekam, in einem Film nach dem Roman Rosen på Tistelön von Emilie Flygare-Carlén. Auch wenn dieser Film ein gewisses Aufsehen erregte, so sollte es noch bis 1933 dauern bis Bergvall mit einer Hauptrolle im Film Havets Melodi in ganz Schweden bekannt wurde, einem Film, der auf der Insel Vinga vor Göteborg spielt und ein Lebensdrama zeigt, das auf das Leben auf einer kleinen Insel aufbaut, die nahezu nur vom Meer lebt.

Nach den Fragmenten, die man aus dem Leben von Harry Bergvall kennt, war das Schauspiel sein Leben, auch wenn ihm dies kaum regelmäßige Einkünfte ermöglichte. Wie sehr viele aufstrebende Schauspieler jener Zeit, versuchte sich Bergström daher nicht nur als Schauspieler, sondern hatte zeitweise eine eigene Theatergruppe, führte im Theater und beim Film Regie und war bisweilen mit Theatergruppen auf Tournee. In der Zeit zwischen 1913 und 1934 wirkte Bergvall in vier Filmen als Schauspieler mit. Harry Bergvall starb am 31 August 1976 im Alter von 92 Jahren in Stockholm.


1. März 1593: Die Kirchen-Versammlung von Uppsala 
1. März 1638: Die erste schwedische Kolonie in Amerika
1. März 1879: Der schwedische Künstler Johan Albin Johansson
1. März 1914: Tor Aulin, der Lehrer von August Strindberg 
1. März 1929: Eine Straßenbahn, die mit Benzin fährt

Copyright: Herbert Kårlin

Der Botanaische Garten in Göteborg

Dienstag, 31. Januar 2012

Evert Taube, der abenteuerlichste Künstler Schwedens

Am 31. Januar 1976 starb Evert Taube in Stockholm, eine legendäre Figur unter den Künstlern und Troubadouren Schwedens. Evert Taube war Schriftsteller, Komponist, Troubadour und Lautenspieler, hat aber auch als Seemann und Gaucho gearbeitet bevor er sich ganz der Kunst widmete. Auch wenn Taube am 12. März 1890 in Göteborg geboren worden war, so verbrachte er seine gesamte Kindheit auf der kleinen Schäreninsel Vinga auf der sein Vater als Leuchtturmwärter beschäftigt war.

Willy Gordons Evert Taube in Grebbestad (Bohuslän)

Bis Evert Taube so bekannt wurde, dass er nun sogar dafür ausgewählt wurde die neuen 50-Kronen-Scheine Schwedens zu zieren, verging allerdings viel Zeit. Mit 16 lief er von zu Hause weg um in Stockholm Künstler zu werden. Nach zahlreichen Anstrengungen gelang es ihm sogar in der dortigen Kunstakademie aufgenommen zu werden, wobei er jedoch das Leben als Bohemien dem Studium vorzog. Als ihn sein Vater nach einem Jahr bei einem Besuch in Stockholm in desolatem Zustand vorfand, stellte er seinen Sohn vor die Alternative entweder eine Internatschule zu besuchen oder zur See zu gehen. Evert Taube zog die See vor, die er allerdings nach zwei Jahren wieder an den Nagel hing.

1910 ging Evert Taube dann für fünf Jahre nach Argentinien, wo er er sich durch die unterschiedlichsten Arbeiten über Wasser hielt. 1915 musste er, nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs, jedoch wieder nach Schweden zurückkehren. Außer umfangreichen Erfahrungen und ausgedehnten Sprachkenntnissen brachte Evert Taube auch eine Gitarre mit ins Heimatland, die anschließend der Grundstock für seine Bekanntheit werden sollte. Evert Taube hat während seines Lebens 58 Bücher, sowie 156 Lieder geschrieben und zahlreiche Zeichnungen hinterlassen.

31. Januar 1982: Tomas Gustafson und der Weltrekord im Eisschnelllauf

Copyright: Herbert Kårlin