Sonntag, 10. August 2014

Der schwedische Nobelpreisträger Arne Tiselius

Arne Tiselius kam am 10. August 1902 in Stockholm zur Welt und wuchs mit seiner Mutter und zwei Geschwistern auf, da der Vater sehr früh gestorben war. Da die Familie von der Unterstützung Verwandter und den Arbeiten der Mutter leben musste, war auch Tiselius sehr früh dazu gezwungen einen finanziellen Beitrag zu leisten und jüngeren Schülern Nachhilfeunterricht zu geben. Dass der junge Tiselius auch unter diesen schwierigen Voraussetzungen seiner Neigung nachgehen konnte, verdankte er einem Lehrer, der festgestellt hatte, dass der Junge ein ausgezeichnetes Gefühl für Chemie hatte. Tiselius erhielt daher einen Schlüssel für die Schule um jede gewünschte Stunde Zugang zum Chemielabor zu haben.

Nach seiner Hochschulreife zog Arne Tiselius nach Stockholm um wenig später an der Universität Uppsala Chemie, Medizin und Physik zu studieren. Erneut hatte Tiselius Glück, denn auch Theodor Svedberg, sein Professor in Chemie, erkannte die Begabung seines Studenten und bot ihm nach Abschluss des Studiums einen Arbeitsplatz in seinem Labor in dem die beiden Wissenschaftler die Zusammensetzung des Blutes erforschten und nach einer Methode suchten, die es ermöglichte die Einzelteile des Blutes zu trennen, eine Tätigkeit, die Tiselius bis zu seinem Tod beschäftigte und ihm 1948 zum Nobelpreis in Chemie einbrachte.

Auch wenn Arne Tiselius bereits im Labor von Svedberg bedeutende Erfolge in der gemeinsamen Forschung verzeichnen konnte, so kam der Durchbruch erst nachdem der Forscher 1946 ein eigenes Labor und ein biochemisches Institut erhielt, das ihm die Anwendung aller Analysemethoden erlaubte. Sehr bald konnte Tiselius nachweisen, dass das Blutserum aus vier verschiedenen Proteinen bestand. Mit der Entwicklung seiner Analysemethoden und Apparaturen konnte Arne Tiselius dann die Grundlage der heutigen Biochemie legen, die sowohl die DNA-Identifikation ermöglicht, als auch bei der modernen Lebensmittelkontrolle bei Fleischprodukten eingesetzt werden kann. Das biochemische Institut von Tiselius in Uppsala legte auch den Grundstock für die gesamte schwedische Pharmaindustrie.


10. August 1537: Das Schloss Gripsholm am Mälaren
10. August 1628: Die Vasa sinkt bei ihrer Jungfernfahrt vor Stockholm
10. August 1762: Axel Gabriel Silverstolpe, ein literarischer Revolutionär
10. August 1907: Der schwedische Sportklub IK Sirius
10. August 1928: Hjalmar Selander und das reisende Theater Schweden
10. August 1951: Der Musiker, Koch und Moderator Plura Jonsson
10. August 1983: Ruben Rausing, der Erfinde der Tetra Pak

Copyright: Herbert Kårlin

Göteborg Reiseführer

Samstag, 9. August 2014

Die religiöse Schriftstellerin Jeanna Louise Oterdahl

Jeanna Louise Oterdahl wurde am 9. August 1879 in Uddevalla im Bohuslän geboren und bildete sich nach einem Besuch der Mathilda Hall Mädchenschule in Göteborg zur Lehrerin aus. Ab 1901 arbeitete Oterdahl an der gleichen Schule in die sie vor ihrer Ausbildung gegangen war, begann jedoch parallel dazu eine literarische Tätigkeit, die sie später in den Vordergrund stellte, ohne jedoch die pädagogische Arbeit je ganz aufzugeben, auch wenn die zahlreichen Vortrags-Reisen in Schweden eine regelmäßige Tätigkeit in der Schule nicht mehr zuließen.

Die Schriften von Jeanna Louise Oterdahl sind von einem starken christlichen Glauben geprägt, den sie mit Selma Lagerlöf teilte, die eine enge Freundin von ihr wurde. Im Gegensatz zu Lagerlöf schrieb Oterdahl jedoch, von einigen Gedichten und Psalmen abgesehen, vor allem Bücher über und für Mädchen, die jedoch auch dazu dienen sollten, dass Eltern und Erzieher die damaligen Probleme von Mädchen besser verstehen lernen. Christliche Pädagogik und schöngeistige Literatur sind bei der Schriftstellerin sehr eng verknüpft und bilden nahezu eine Einheit.

Während des Zweiten Weltkriegs gehörte Jeanna Louise Oterdahl zu jener Gruppe an Frauen, die den steigenden Antisemitismus in Schweden bekämpften und zeigte ihre antifaschistische Einstellung selbst dadurch, dass sie sich jener Gruppe an Personen anschloss, die sich gegen den deutschen Transitverkehr auflehnten, wenn auch ohne Erfolg. Persönlich trat Oterdal für den absoluten Individualismus einer Person ein, auch in pädagogischer, politischer und religiöser Hinsicht, was auch dazu führte, dass sie Personen, die im gesellschaftlichen Strom schwammen, nahezu verachtete. Nach Ende des Krieges setzte sich Oterdahl insbesondere für die Volksbildung ein und hielt in ganz Schweden Vorträge in denen sie ihre persönliche Lebensphilosophie im Stile von Natanael Beskow verbreitete.


9. August 1612: Sven Bröms, ein Arzt gründet die Ockelboverken
9. August 1896: Arvid Olson und die Filmanimation in Schweden
9. August 1914: Tove Jansson schrieb nicht nur Mumintrollen
9. August 1955: Maud Olofsson, die ungeliebte Ministerin Schwedens
9. August 1985: Fred Åkerström, ein schwedischer Troubadour
8. August 2008: Das letzte Konzert der Gruppe Broder Daniel

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 8. August 2014

Carl Peter Thunberg, ein Leben für die Botanik und die Medizin

Als Carl Peter Thunberg am 8. August 1828 in Gamla Uppsala starb, gehörte er zu den sehr wenigen Schweden, die die Möglichkeit gehabt hatten die Pflanzenwelt Japans zu erforschen und auch in Japan als Arzt tätig zu sein, wenn auch nicht in schwedischem Auftrag, sondern als Mitglied der Niederländischen Ostindienkompanie, da nur den Holländern erlaubt war japanischen Boden zu betreten. Ergebnis einer Reise nach Edo, dem heutigen Tokyo, war die erste Beschreibung der Pflanzenwelt Japans, die Thunberg unter dem Namen Flora Japonica veröffentlichte. Das Werk ist heute noch von grossem wissenschaftlichen Interesse, auch wenn der Botaniker vielen aus China importierten Pflanzen den Beinamen japonica gab und so manche von ihm als wildlebend bezeichnete Pflanze für japanische Gärten gezüchtet war.

Carl Peter Thunberg war am 11. November 1743 in Jönköping als Sohn eines Buchhalters zur Welt gekommen und hatte das Glück bei seinem Studium an der Universität Uppsala Student unter Carl von Linné zu werden. Auf Empfehlung Linnés hatte Thunberg nach Abschluss seines Grundstudiums die Möglichkeit seine Studien in Amsterdam und in Paris zu ergänzen, wobei sich Thunberg, insbesonder in Paris, auch der Medizin widmete. Auf Grund dieses doppelten Studiums hatte der Wissenschaftler auch die Möglichkeit als Chirurg bei der Niederländischen Ostindienkompanie arbeiten zu können und gleichzeitig für die Botanischen Gärten in Holland Pflanzen zu studieren und zu sammeln.

Während seiner Reisen besuchte Carl Peter Thunberg natürlich auch zahlreiche andere Länder und betrieb eine intensive Forschungsarbeit, aber da in den „freien“ Ländern auch zahlreiche andere Botaniker tätig waren, ist vor allem sein Aufenthalt in Japan bedeutend, was ihm sogar zum Beinahmen „Japans Linné“ verhalf. Seine Kenntnisse über die damalige japanische Pflanzenwelt und Medizin verdankte Thunberg vor allem der Tatsache, dass japanische Ärzte, die er traf, mehr über europäische Heilmethoden wissen wollten und dadruch ein breiter Gedanken- und Erfahrensaustausch stattfand. Als Carl Peter Thunberg 1779 nach neun Jahren nach Schweden zurückkehrte, war er von der Universität Uppsala als Nachfolger von Carl von Linné dem Jüngeren ausgewählt worden.


8. August: Krebspremiere und Krebsfeste in Schweden
8. August 1646: Johannes Rudbeckius und die erste Mädchenschule Schwedens
8. August 1807: Emilie Flygare-Carlén und der Regionalroman der Westküste
8. August 1973: Vilhelm Moberg und die schwedischen Auswanderer
8. August 1993: Eine JAS 39 Gripen stürzt in Stockholm ab

Copyright: Herbert Kårlin

Donnerstag, 7. August 2014

Der schwedische Gewerkschaftsbund LO

Mit der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts begannen sich in Schweden die Arbeiter der Städte zu organisieren, wenn auch noch in sehr eingeschränktem Masse und ihm Rahmen einzelner lokaler Berufsgruppen und als Interessenverbände. Erst nachdem August Palm seinen Vortrag Hvad vilja Social-Demokraterna gehalten hatte verstärkte sich diese Arbeiterbewegung und 1886 wurde dann die erste offizielle Gewerkschaft Schwedens gegründet, die Gewerkschaft der Drucker, der noch im gleichen Jahr eine Gewerkschaft der Postangestellten folgte.

Innerhalb kürzester Zeit entstanden dann zahlreiche Gewerkschaften, die überwiegend auch die gleichen Ziele hatten, denn es ging um den Arbeitstag von acht Stunden und das allgemeine Wahlrecht. Während zu Beginn der Aufruf zur Zusammenarbeit der Arbeiter vor allem über Pamphlete und lokale, teilweise illegale, Zeitungen in den Arbeitergegenden verbreitet wurde, kam mit der Gründung der sozialdemokratischen Arbeiterpartei Schwedens im Jahre 1889 eine übergreifende politische Bewegung hinzu, die den Gewerkschaften den tatsächlichen Durchbruch brachten.

Da sich die Grundforderungen aller  Arbeiter Ende des 19. Jahrhunderts sehr ähnlich waren, entstand auch bald die Idee eine Dachorganisation für alle Gewerkschaften zu schaffen, da nur dies die Möglichkeit bot auch einige der Forderungen durchzusetzen. Am 7. August 1898 kam es dann zur Gründung des Dachverbands LO (Landesorganisationen i Sverige). Bereits beim Gründungskongress waren die Vertreter von 24 organisierten Gewerkschaften, jene von 13 freien Fachverbänden und jene von 19 lokalen gewerkschaftlichen Vereinen vertreten, die die Rechte von rund 50.000 Arbeitern durchsetzen wollten. Im Laufe der kommenden hundert Jahre sollte die LO einen immer größeren Einfluss in der Arbeiterpolitik erhalten, sich aber auch teilweise von den ursprünglichen Werten lösen.


7. August 1598: Georg Stiernhielm, der Vater der schwedischen Skalden
7. August 1848: Jacob Berzelius und die Kennzeichnung der chemischen Elemente
7. August 1862: Victoria von Baden wird schwedische Königin
7. August 1869: Ellen Palmstierna und der Kampf für eine andere Zukunft
7. August 1890: Anna Månsdotter und die Todesstrafe in Schweden
7. August 1892: Der schwedische Künstler Einar Forseth 

Copyright: Herbert Kårlin

Mittwoch, 6. August 2014

Das Vermächtnis von Charlotta Lovisa von Kræmer

Charlotta Lovisa von Kræmer, bekannt als Lotten von Kræmer, wurde am 6. August 1828 in Stockholm geboren und wuchs als Tochter des Freiherren von Kræmer, eines bedeutenden Regionalpolitikers, im Schloss Uppsala auf, wo sie von Professoren und Dozenten der Universität Uppsala eine hervorragende Bildung erhielt. Sehr früh lernte von Kræmer die Dichter Erik Gustaf Geijer und Per Daniel Amadeus Atterbom kennen, die regelmäßig im Elternhaus verkehrten und vermutlich auch den Grundstein für die Jugendliche legten, die sehr bald ebenfalls Schriftstellerin werden wollte.

Ab 1847 zeigte sich, dass Lotten von Kræmer auf Grund von Scharlach langsam das Gehör verlor. Dennoch kam es 1855 noch zu einer heimlichen Verlobung zwischen dem Ästetikprofessor Sten Johan Stenberg und von Kræmer, die die Dichterin und Frauenrechtlerin jedoch 1870 auflöste, da sie um diese Zeit kaum noch etwas hörte und ihr Verlobter ihre politische und soziale Aktivität zu verhindern versuchte. Anschließend lebte von Kræmer ausschließlich für ihre Reformideen und setzte sich vor allem für das Wahlrecht der Frauen ein. Herausragend war dabei auch, dass von Kræmer bereits 1872 einen Fond ins Leben rief um weibliche Studenten in Uppsala mit einem Stipendium zu stützen.

Nach dem Tode des Vaters erbte Lotten von Kræmer geradezu ein Vermögen, das sie jedoch zum großen Teil für die geplanten sozialen Reformen einsetzte und dabei auch mehrere radikale Zeitschriften und fortschrittliche Vereine finanziell unterstützte. Kurz vor ihrem Tod gründete Lotten von Kræmer noch die literarische Vereinigung Samfundet De Nio, der sie in Form einer Stiftung auch ihr gesamtes Vermögen hinterließ. Der Samfundet De Nio fördert insbesondere Werke zur Friedenspolitik und zu Fragen des Rechtes der Frauen, wobei von Kræmer bereits bei der Gründung der Stiftung festlegte dass vier der neun Sitze an Frauen gehen müssen und vier an Männer. Nur einer der Sitze kann völlig frei vergeben werden. Das erste Werk, das die Stiftung 1918 veröffentliche, waren die gesammelten Schriften der Gründerin.


6. August 1932: Der Sturz des Ministerpräsidenten Carl Gustaf Ekman
6. August 1933: Der erste internationale Grand Prix in Schweden 
6. August 1968: Der schwedische Architekt Ivar Justus Tengbom 
6. August 1973: Die schwedische Fernsehköchin Tina Nordström 
6. August 1986: Beppe Wolgers, der Schriftsteller mit dem Vollbart

Copyright: Herbert Kårlin

Way Out West, Musik in Göteborg Göteborger Kulturfestival 2013

Dienstag, 5. August 2014

Der schwedische Künstler Adolf Ulrik Wertmüller

Als Adolf Ulrik Wertmüller am 5. August 1811 im Alter von 60 Jahren im amerikanischen Wilmington starb, hinterließ der Künstler eine Porträtsammlung, die sowohl für Amerika als auch für Frankreich und Schweden eine große Bedeutung hatte. Wermüller hatte im Auftrag und durch die Vermittlung von Gustav III. Königin Marie Antoinette gemalt, in den USA als erstes seiner amerikanischen Werke George Washington verewigt, aber auch die schwedische Opernsängerin Charlotta Beata Eckerman porträtiert.

Auch wenn man Adolf Ulrik Wertmüller, der am 18. Februar 1751 in Stockholm zur Welt gekommen war, heute als einen der größten Künstler Schwedens betrachtet wird, so verbrachte er nur sehr wenige Jahre seines erwachsenen Lebens in Schweden, da er nach seinem Kunststudium in Stockholm, erst unter dem französisch-schwedischen Künstler Pierre Hubert Larchevesque und anschließend unter Lorens Pasch dem Jüngeren, nach Frankreich ging um seine Kenntnisse zu perfektionieren und dann vor allem in Italien, Frankreich, Spanien und Amerika lebte und arbeitete.

Aber auch wenn Adolf Ulrik Wertmüller einer der bedeutendsten Porträtmaler der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war, so verdankte er seine Berühmtheit vor allem seinen mythologischen Szenen. Als Wertmüller 1785 seine Marie Antoinette im Salon von Paris ausstellte, so blieb dieses Portrait nahezu unbeachtet. Erst als der Künstler zwei Jahre später das mythologische Gemälde Danae och guldregnet im neuklassischen Stil ausstellte, errang Wertmüller die Aufmerksamkeit der Kritiker. Bis heute bedauert man jedoch, dass die Gemälde des Künstlers zwar einen ausgezeichneten Künstler zeigen, der jedoch seinen Portraits und mythologischen Frauen nie das geringste Gefühl gab, sondern sie nur kühl und elegant von der Leinwand lächeln ließ.


5. August 1828: Louise der Niederlande wird Königin Schwedens
5. August 1877: Gustav von Wasa, der Kronprinz ohne Thron
5. August 1910: Erik Lindegren und die modernistische Lyrik Schwedens
5. August 1926: Victor Hasselblad und seine legendäre Kamera
5. August 1926: Per Wahlöö und der politische Kriminalroman Schwedens
5. August 1964: Moa Martinson eine feministische Arbeiterschriftstellerin Schwedens
5. August 1964: Moa Martinson, die schwedische Autorin der Proletarier

Copyright: Herbert Kårlin

Visit Göteborg!

Der schwedische Künstler Adolf Ulrik Wertmüller

Als Adolf Ulrik Wertmüller am 5. August 1811 im Alter von 60 Jahren im amerikanischen Wilmington starb, hinterließ der Künstler eine Porträtsammlung, die sowohl für Amerika als auch für Frankreich und Schweden eine große Bedeutung hatte. Wermüller hatte im Auftrag und durch die Vermittlung von Gustav III. Königin Marie Antoinette gemalt, in den USA als erstes seiner amerikanischen Werke George Washington verewigt, aber auch die schwedische Opernsängerin Charlotta Beata Eckerman porträtiert.

Auch wenn man Adolf Ulrik Wertmüller, der am 18. Februar 1751 in Stockholm zur Welt gekommen war, heute als einen der größten Künstler Schwedens betrachtet wird, so verbrachte er nur sehr wenige Jahre seines erwachsenen Lebens in Schweden, da er nach seinem Kunststudium in Stockholm, erst unter dem französisch-schwedischen Künstler Pierre Hubert Larchevesque und anschließend unter Lorens Pasch dem Jüngeren, nach Frankreich ging um seine Kenntnisse zu perfektionieren und dann vor allem in Italien, Frankreich, Spanien und Amerika lebte und arbeitete.

Aber auch wenn Adolf Ulrik Wertmüller einer der bedeutendsten Porträtmaler der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war, so verdankte er seine Berühmtheit vor allem seinen mythologischen Szenen. Als Wertmüller 1785 seine Marie Antoinette im Salon von Paris ausstellte, so blieb dieses Portrait nahezu unbeachtet. Erst als der Künstler zwei Jahre später das mythologische Gemälde Danae och guldregnet im neuklassischen Stil ausstellte, errang Wertmüller die Aufmerksamkeit der Kritiker. Bis heute bedauert man jedoch, dass die Gemälde des Künstlers zwar einen ausgezeichneten Künstler zeigen, der jedoch seinen Portraits und mythologischen Frauen nie das geringste Gefühl gab, sondern sie nur kühl und elegant von der Leinwand lächeln ließ.


5. August 1828: Louise der Niederlande wird Königin Schwedens
5. August 1877: Gustav von Wasa, der Kronprinz ohne Thron
5. August 1910: Erik Lindegren und die modernistische Lyrik Schwedens
5. August 1926: Victor Hasselblad und seine legendäre Kamera
5. August 1926: Per Wahlöö und der politische Kriminalroman Schwedens
5. August 1964: Moa Martinson eine feministische Arbeiterschriftstellerin Schwedens
5. August 1964: Moa Martinson, die schwedische Autorin der Proletarier

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