Samstag, 27. Juni 2015

Das Kanalmuseum Skanzen in Halstahammar

Am 27. Juni 1976 wurde der erste Abschnitt des Kanalmuseums Skanzen in Halstahammar eingeweiht. Heute besteht das Museum am Strömholmskanal aus mehreren gut erhaltenen Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert und ist ein Teil des Ekomuseum Bergslagen, das in seiner Gesamtheit einen Blick in die Vergangenheit der gesamten Region erlaubt in der lange Zeit die Eisengewinnung und Eisenverarbeitung die wichtigste Einkommensquelle war, was wiederum nur durch den Bau von Kanälen möglich war, da der Transport des Eisens über Jahrhunderte hinweg vor allem zu Wasser geschah. Da Wege große Teile des Jahres nicht befahrbar waren.

Das Kanalmuseum Skanzen besteht aus mehreren Gebäuden in denen, unter anderem, die Verwaltung und der technische Chef für den Kanalbetrieb zu finden waren. Hinzu kommt heute ein Schulmuseum, die Wohnung eines Kutschers, eine Backstube, eine Kapelle und andere Gebäude. Das Zentrum des Museums ist jedoch eine Sammlung alter Geräte, die für den Bau des Strömholms Kanal verwendet wurden und eine Ausstellung zur Geschichte des Kanals mit einem Modell der Doppelschleuse, die man anschließend auch in voller Funktion sehen kann, auch wenn heute kein Eisen mehr transportiert wird, sondern im Sommer Freizeitboote den Kanal befahren.

Der Strömholms Kanal gehörte nach seiner Fertigstellung im Jahre 1795 zu einem der wichtigsten Kanäle Schwedens, obwohl er schlecht gebaut war und ständig Reparaturen erforderte. Bereits gegen 1800 verkehrten auf dem Kanal regelmäßig rund 40 Frachtschiffe, die etwa 15 Meter lang und bis zu fünf Meter breit waren, die sogenannten Kanaljakter, Schiffe, die speziell für Kanalfahrten gebaut waren und einen fällbaren Mast hatten, damit die Schiffe auch unter Brücken verkehren konnten, die sich nicht öffnen ließen. Mehrere Modelle dieser Kanalschiffe findet man im Kanalmuseum Skanzen.


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27. Juni 1963: Fredrik Lindström und der Erfolg eines Populärhistorikers
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Copyright: Herbert Kårlin

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