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Montag, 23. Juni 2014

Carl Zetterström, bekannt unter der Signatur Carl Z

Carl Zetterström wurde am 23. Juni 1950 als Sohn des Schriftstellers Kar de Mumma (Erik Zetterström) und der Schriftstellerin Viola (Marianne Zetterström) in Stockholm geboren und folgte ab 1968, im gleichen Jahr als er die Hochschulreife ablegte, mit dem Buch Varför lagar ni inte ert tak, Klosterhage? den Spuren seiner Eltern und seines Großvaters Hasse Z. (Harald Zetterström), wobei bereits sein erstes Buch seinen Humor und seine nahezu absurde Denkweise als Autor spiegelte und gewissermaßen auch ein Markenzeichen der Linie Zetterström war.

In der Tat begann Carl Zetterström allerdings schon weitaus früher zu schreiben, denn gerade einmal zehn Jahre alt zeichnete er als Herausgeber, Journalist und Zeichner des zweimal jährliche erscheinenden Carls Dagblad, die der Junge als Skandalzeitung bezeichnete und mit der er immerhin rund 100 permanente Leser ansprach. Weitaus ernster zu nehmen war dann jedoch die Arbeit Zetterströms ab 1968, denn ab dieser Zeit begann der Autor für die Theaterbühne zu schreiben, machte sich als Schriftsteller bemerkbar und zeichnete Buchumschläge und Plakate, Arbeiten, die ihm auch den Weg zur Presse öffneten.

Carl Zetterström wurde in den Folgejahren einer der produktivsten Revue-Autoren, dessen Revuen und Cabarets auf den bedeutendsten Bühnen Schwedens gespielt wurden. Neben dieser Tätigkeit arbeitete Zetterström für den Expressen, das Aftonbladet und andere Zeitungen, aber machte sich auch in den satirischen Zeitschriften Söndags-Nisse und Strix bemerkbar. Da seine Art von Humor bei der Bevölkerung sehr gut ankam, wurde Carl Zetterström mit den Jahren auch immer häufiger vom Rundfunk und Fernsehen gebeten Sketsche und Satiren zu schreiben. Carl Zetterström starb am 31. Oktober 2005 in Stockholm.


23. Juni 1743: König Adolf Fredrik, ein Herrscher ohne Macht
23. Juni 1869: Karl Tirén und die Welt der Samen
23. Juni 1875: Carl Milles, einer der grössten Skulpteure Schwedens
23. Juni 1903: Birgit Th. Sparre, die unbekannte Schriftstellerin
23. Juni 1923: Stockholms Stadshus, das Stadthaus wird eingeweiht
23. Juni 1952: Mittsommer (midsommar) in Schweden
23. Juni 1981: Zarah Leander, eine Karriere in Deutschland
23. Juni 1982: Helmer Linderholm und der historische Roman Schwedens

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 16. Mai 2014

Carl Zetterström, Mediziner und Wohltäter

Carl Zetterström wurde am 16. Mai 1767 in einem Soldatenlager auf Rödön im Jämtland geboren, besuchte die Frösö Grundschule, ab dem Alter von 12 Jahren das Gymnasium in Härnösand und begann im Jahre 1789 ein Studium an der Universität Uppsala, das er jedoch unterbrach um beim Chemiker und Mediziner Henrik Gahn dem Älteren Privatlehrer zu werden. Dort erwachte Zetterströms Neigung zur Naturwissenschaft und zur Medizin. Als der Student daher nach Uppsala zurückkehrt, studiert er Naturwissenschaft und Medizin, ein Studium, das er 1796 mit einer Kandidatur in Medizin abschloss.

Carl Zetterström blieb als Mediziner an der Universität in Uppsala, erhielt 1813 dort den Titel eines Professors und wurde 1820 Professor in Medizin, eine Arbeit, die er bis zu seinem Tode nachging. Auch wenn sein Einsatz als Professor bemerkenswert war und er einer der wichtigsten Vorreiter für die allgemeinen Impfungen in Schweden war, ging der Arzt nur sekundär als Wissenschaftler in die schwedische Geschichte ein, da seine Arbeit von seinem Hobby überschattet wurde.

Carl Zetterström gehörte in seiner Epoche zu den bedeutendsten Sammlern von Büchern, wobei er seine Raritäten sogar in einer kleinen Kammer der Kathedrale Uppsalas aufbewahrte, weil die Kirche, im Gegensatz zu den Wohnhäusern, aus Stein gebaut war. In seinem Testament vermachte Zetterström seine gesamte Buchsammlung von insgesamt 12.000 Werken seinem Heimatort. Diese Sammlung des Wissenschaftlers war die Grundlage für die Bibliothek Jämtlands und befindet sich seit 1958 in der heutigen modernen Bibliothek der Region in Östersund.


16. Mai 1592: Christopher Ekeblad und die religiöse Poesie Schwedens 
16. Mai 1882: Elin Wägner, eine Kämpferin für die Rechte der Frauen 
16. Mai 1900: Massenmord auf dem Mälaren
16. Mai 1923: Alkoholverkauf in Schweden 
16. Mai 1930: Eine Ausstellung in Stockholm verändert die Architektur des Landes
16. Mai 2009: Das Nackareservat, ein Schutzgebiet und ein Ausflugsgebiet

Copyright: Herbert Kårlin