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Sonntag, 11. März 2012

SKF, Kugellager aus Schweden

Nachdem der schwedische Ingenieur Sven Wingquist das Pendelkugellager entwickelt hatte, gründete er noch im gleichen Jahr, nämlich am 16. Februar 1907, das Unternehmen SKF (Svenska Kullagerfabrik) in Göteborg. Nur einen Monat später, ging dann von ASEA in Västerås die erste Bestellung ein. Auch wenn bereits im Februar die Weichen für SKF gestellt worden waren, so sollte das neue Unternehmen erst am 11. März 1907 offiziell in den Registern eingetragen werden. Bereits im ersten Jahr konnte die Firma dann 15 Angestellte zählen, die noch im gleichen Jahr 2200 Kugellager herstellten. Die Nachfrage nach Pendelkugellagern war jedoch so stark, dass SKF bereits 1908 Büros und Vertriebsstellen in sieben europäischen Ländern und in Australien öffnete und die Anzahl der Angestellten auf 100 erhöht wurde. In diesem Jahr wurden dann 45.000 Kugellager verkauft.

In den Folgejahren entwickelt SKF Kugellager für jeden Zweck und dehnt sich mit ungeahnter Geschwindigkeit aus. Bereits 1924 produziert SKF in zwölf Fabriken und mit 12.000 Angestellten über sechs Millionen Kugellager im Jahr. 1926 beginnt das Unternehmen dann, in Form eines Tochterunternehmens mit der Produktion von ersten Automobilen und gründete damit den größten Autohersteller Schwedens, die Firma Volvo.

Am 100. Jahrestag von SKF im Jahre 2007 ist das Unternehmen weltweit führend in der Herstellung von Kugellagern, bietet aber auch zahlreiche Randprodukte an. Das 21. Jahrhunderte begann indes vor allem mit einer verstärkten Ausdehnung im asiatischen Raum und der Entwicklung von Kugellagern, die rund 30 Prozent weniger Energie verbrauchen als frühere Kugellager, wobei insbesondere jene Lager zum Erfolg werden, die keinerlei Schmiersystem mehr benötigen.

11. März 1918: Die spanische Grippe in Schweden
11. März 1958: Die arrangierte Ehe von Prinzessin Ingeborg 

Copyright: Herbert Kårlin

Donnerstag, 14. April 2011

Der erste Volvo läuft vom Band

Am 14. April 1927 um 10 Uhr morgens verließ der erste serienmäßig hergestellte Volvo die Fabrikhalle auf Hisingen, einem Stadtteil Göteborgs. Das Fahrzeug erhielt den Namen ÖV4 (Öppen Vagn 4 cylindrar), wurde aber vor allem unter dem Namen „Jakob“ bekannt, da der bekannteste Prototyp des Fahrzeugs am Namenstag Jakobs fertig gestellt wurde.

Vom ÖV4 wurden täglich fünf Exemplare hergestellt. Insgesamt wurden 996 dieser ersten schwedischen Autos ausgeliefert. Jedes Fahrzeug kostete 4800 Kronen und hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h. Volvo bat jedoch die Käufer nur in Ausnahmefällen 60 km/h zu überschreiten. Im April 1929 wurde das Modell ÖV4 vom weitaus kräftigeren und geschlossenen Modell PV651 ersetzt.

Auch wenn der Geburtstag des Volvo ÖV4 der 14. April 1927 war, so verschickte das Unternehmen, das aus dem schwedischen Kugellagerhersteller SKF hervorging, bereits im August 1926 eine Presseinformation mit dem Foto des Autos, einem Prototyp, der in Stockholm hergestellt worden war. Das Unternehmen Volvo selbst wurde am 10. August 1926 während einer Vollversammlung von SKF gegründet, dem Unternehmen, das damals Volvo zu 100 Prozent besaß.

14. April 1924: Eine Straßenbahn, die mit Benzin fährt
14. April 1984: Marianne Aminoff, der unbekannte Filmstar 

Copyright: Herbert Kårlin