Donnerstag, 11. Dezember 2014

Die Gründung des Vereins junger schwedischer Ärzte

In der Krise zu Beginn der 20er Jahre hatten junge Ärzte in Schweden gewissermaßen nur noch Pflichten ohne jede Rechte, was einer Gruppe der Berufsanfänger die Idee brachte eine Art Gewerkschaft zu gründen die sich nur für die Rechte junger Ärzte einsetzte. Aus dieser Idee wurde am 11. Dezember 1921 die Sveriges Yngre Läkarens Förening (SYLF), auch wenn die kleine Gruppe in den ersten Jahren kaum einen Einfluss bekam und es rund 15 Jahre dauern sollte bis man diesen neuen Verband ernst nehmen musste, nicht zuletzt auch deswegen, weil der Zulauf an Mitgliedern in den 30er Jahren in Fahrt kam.

Das Problem der Jungärzte jener Zeit war vor allem, dass sie mehrheitlich sehr hohe Schulden wegen ihren Studienkrediten hatten, Ausbildung, Einarbeitungszeiten und Überstunden nicht bezahlt wurden, das Gehalt an der untersten Grenze lag und die Wohnsituation in den Krankenhäuser eine Katastrophe war, denn Heizung fehlte in den kleinen Zimmer oft ganz und die Toilette diente mehreren der Zimmer gleichzeitig. Die Arbeitszeit für Jungärzte war nicht geregelt so dass diese unendlich lange Arbeitstage hatten und bei Notfällen jeder Zeit einspringen mussten, unabhängig davon wie viele Stunden sie vorher bereits gearbeitet hatten.

Den ersten wirklichen Erfolg konnte der Verband junger schwedischer Ärzte dann im Jahre 1944 verbuchen, 23 Jahre nach der Gründung, denn in diesem Jahr gelang es ihnen mit der ersten Region Schwedens einen Tarifvertrag abzuschließen, was dazu führte, dass sich das Gehalt der Jungärzte, die Mitglied des SYLF waren, mehr als verdoppelte. Mit diesem ersten Erfolg waren die Weichen für den gewerkschaftlichen Verein gestellt, denn nun war der Zulauf  nicht mehr zu bremsen und der Verein, auch wenn die 60er Jahre den Fortschritt etwas bremste, da um diese Zeit zu viele Jungärzte verzweifelt um einen Arbeitsplatz kämpften, wurde eine Institution. Am 1. Januar 1970 verzeichnete der Verband dann einen weiteren Erfolg, denn ab diesem Datum wurden die Jungärzte nach ihrer Arbeitszeit bezahlt und die Arbeitszeit wurde vertraglich geregelt.


11. Dezember 1317: Birger Magnusson kommt in Schweden an die Macht
11. Dezember 1741: Der Militärpriester und Dichter Jacob Fabricius
11. Dezember 1849: Ellen Key und die kulturelle Frauenbewegung Schwedens
11. Dezember 1849: Ellen Key und die befreite Arbeiterfrau
11. Dezember 1865: Frida Stéenhoff und die Revolution der Frau
11. Dezember 1898: Nils Ferlin, der Bohemien unter den schwedischen Dichtern
11. Dezember 1934: Die Korskyrkan in Uppsala, früher Betaniaförsamlingen
11. Dezember 1966: Der schwedische Abenteurer Göran Kropp stürzt in den Tod
11. Dezember 2010: Terroristisches Attentat im weihnachtlichen Stockholm

Copyright: Herbert Kårlin

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Mittwoch, 10. Dezember 2014

Der Naturwissenschaftler Conrad Quensel

Conrad Quensel kam am 10. Dezember 1787 als Sohn eines Prosten in Ausås zur Welt und erhielt daher auch von Grund auf eine gute Bildung. Im Jahre 1783 begann Quensel ein naturwissenschaftliches Studium an der Universität Lund, das er 1787 mit einem Magister abschloss. Zwei Jahre später machte der Wissenschaftler seine erste Reise nach Lappland, wobei es ihm dort gelang einige bis dahin unbekannte Insekten zu beschreiben. Diese Errungenschaft führte auch dazu, dass er nach seiner Rückkehr zum Assistenten am Botanischen Garten in Uppsala ernannt wurde.

Der wissenschaftliche Aufstieg von Conrad Quensel setzte in den Folgejahren fort, 1797 wurde er Arzt und Direktor des heutigen Naturhistorischen Reichsmuseums. Ein Jahr später wurde der Wissenschaftler dann zum Lehrer in Chemie und in Naturwissenschaften an der Kriegsakademie in Karlsberg ernannt, was Quensel einige Jahre später auch den Titel eines Professors in Naturwissenschaft und Pharmazie einbrachte. Bereits am 22. August 1806, im Alter von nur 38 Jahren, starb Conrad Quensel dann jedoch auf Schloss Karlsberg noch bevor er wirklich wissenschaftlichen Einfluss gewinnen konnte.

Neben seinen naturwissenschaftlichen Entdeckungen in Lappland zeichnete sich Conrad Quensel vor allem durch die Zusammenstellung sehr detaillierter Kataloge zur damals noch nicht veröffentlichten Geschichte Schwedens aus, die noch heute von Geschichtswissenschaftlern benutzt werden. Die zweite bedeutende Leistung Quensels war die Verfassung der meisten Texte der vier ersten Bände des Tafelwerkes Svensk Botanik von Johan Wilhelm Palmstruch.


10. Dezember 1896: Alfred Nobel, der Erfinder des Dynamits
10. Dezember 1898: Emil Kléen, der dekadente Poet des 19. Jahrhunderts
10. Dezember 1900: Die letzte Hinrichtung in Västerås
10. Dezember 1901: Der Nobeltag (Nobeldagen) in Schweden
10. Dezember 1909: Selma Lagerlöf erhält den Nobelpreis der Literatur
10. Dezember 1981: Nelly Sachs und die Gedichte zur Flucht des jüdischen Volkes
10. Dezember 2006: Christer Fuglesang, der erste Schwede im All

Copyright: Herbert Kårlin

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Dienstag, 9. Dezember 2014

Der Zehnte als Kirchensteuer wird abgeschafft

Wie in sehr vielen anderen Ländern, so verlangte die schwedische Kirche auch in Schweden, nach einer Tradition, die auf das Alte Testament zurückgeht, von den Landwirten und Handwerkern den sogenannten Zehnten als Kirchensteuer. Im Gegensatz zu heute war dieser Zehnte allerdings nicht als Geld, sondern als Ware zu liefern, also in Form von Lebensmitteln, landwirtschaftlichen Tieren oder anderen Produkten eines Hofes.

Nach Schweden kam der Zehnte erst im 13. Jahrhundert, also über 200 Jahre nachdem diese Steuer bereits auf Island eingeführt worden war. Üblicherweise ging ein Drittel der Steuer an den zuständigen Priester und der Rest wurde für die Unterhaltung der Kirche eingesetzt, ging an den Bischof und wurde an die Armen verteilt. In der Regel hing jedoch sehr viel vom Bischof ab und der Einstufung des Priesters über die Armut in seiner Kirchengemeinde. Dieser Zehnte wurde in Schweden erst am 9. Dezember 1910 endgültig abgeschafft.

Erst mit dem Vertrag von Västerås (Västerås recess) im Jahr 1527 änderten sich die Regeln, denn ab dieser Zeit konnte zwar der Priester sein Drittel behalten, aber die anderen beiden Drittel wurden nun vom König als Steuer verlangt. Nach der Gesetzessammlung Upplandslagen des Jahres 1350 konnte der Zehnte auf drei verschiedene Weisen bezahlt werden, nämlich in Form von Getreide (sädestionde), in Form von Tieren (kvicktionde) oder, falls es sich um Handwerker handelte, auch in Münzform. Bei einigen Freikirchen wird noch heute der Tionde, der Zehnte praktiziert, auch wenn es hierfür keine gesetzliche Grundlage mehr gibt.


9. Dezember: Die Bedeutung des Annadagen (Annatag) in Schweden
9. Dezember 1594: Gustav II. Adolf wird König von Schweden
9. Dezember 1842: Carl David af Wirsén und die moderne Literatur
9. Dezember 1898: Astri Taube bleibt mit ihrer Kunst im Schatten
9. Dezember 1936: Der schwedische Ministerpräsident Arvid Lindman
9. Dezember 1937: Der Erfinder und Nobelpreisträger Gustaf Dalén
9. Dezember 1975: Schweden führt Wahlrecht für ausländische Bürger ein

Copyright: Herbert Kårlin

Montag, 8. Dezember 2014

Otto Zeidlitz, ein Pionier des Esperanto

Otto  Zeidlitz kam am 8. Dezember 1860 in Lit im Jämtland in einem armen und streng christlichen Elternhaus zur Welt und begann nach der Hauptschule in einem Sägewerk bei Sundsvall zu arbeiten. Da Zeidlitz sehr früh davon träumte Priester zu werden, sparte er so viel wie möglich von seinem Einkommen um 1880 seine Schulbildung an der Fjellstedtska Skolan zu erweitern, einer Privatschule für zukünftige Priester. Während der Ferien arbeitete Zeidlitz weiterhin im Sägewerk, er wechselte die Schule und 1885 machte er im Gymnasium in Gävle seine Hochschulreife. Aus Geldmangel musste er jedoch anschließend auf ein Studium verzichten.

Nach seiner Hochschulreife gelang es Otto  Zeidlitz jedoch eine Anstellung bei August Lundberg zu erhalten, einem Missionar der Samen in Lannavaare. Unter Lundberg lernte Zeidlitz nicht nur Gottes Wort zu verbreiten, was er als die wichtigste Aufgabe seines Lebens betrachtete, sondern er erlernte auch die samische und die finnische Sprache. Auf Grund seiner Fähigkeiten als Missionar und der Empfehlung Lundbergs wurde Zeidliz dann auch vom akademischen Examen befreit und 1888 zum Priester geweiht. Bis zu seinem Tod am 3. august 1943 in Pajala sollte Zeidlitz dann in Lappland bleiben, unter anderem auch als Gefängnispriester.

Otto Zeitlitz war jedoch nicht nur Priester und Missionar in Lappland, sondern er gründete auch eine Privatschule, betätigte sich, wie einer seiner Vorgänger, Lars Levi Læstadius, mit botanischen Forschungen. Als in Schweden dann der erste Esperantoklub gegründet wurde, war Zeitlitz einer seiner ersten Mitglieder und schon 1895 übersetzte er ein Werk von Emilie Flygare-Carlén ins Esperanto. In den Folgejahren war es Zeitlitz extrem wichtig sehr viel in Esperanto zu schreiben und zu veröffentlichen, da dies die Sprache war die zum Frieden und der internationalen Völkerverständigung führen sollte. Auch wenn seine eigenen Werke in Esperanto relativ bescheiden blieben, so zeigte sich Zeitlitz als einer der bedeutendsten literarischen Esperanto-Übersetzer seiner Epoche.


8. Dezember 1625: Kristina von Holstein-Gottorp wird in Schweden Königin
8. Dezember 1808: Elias Sehlstedt, der der Poet der Schären vor Stockholm
8. Dezember 1818: Johan Gottlieb Gahn, der uneigennützige Chemiker
8. Dezember 1907: Oscar II. und die Industrialisierung Schwedens
8. Dezember 1912: Die Kirche in Kiruna, die schönste Kirche Schwedens
8. Dezember 1972: Tony Olssons Weg zum Verbrecher

Copyright: Herbert Kårlin

Sonntag, 7. Dezember 2014

Gudrun Schyman verlässt die Linken Schwedens

Gudrun Schyman war 1993 die Erneuerin der Linken Schwedens geworden, die sich kurz zuvor vom Kommunismus abgewandt hatten und führte die Partei innerhalb von sieben Jahren zu einer Wählerunterstützung von zwölf Prozent. Auf Grund von Steuerproblemen musst Schyman jedoch 2003 den Vorsitz der Partei abgeben und am 7. Dezember 2004 verließ sie ohne jede Vorankündigung die Partei, ohne jedoch ihren Sitz im Parlament aufzugeben, was eine deutliche Spannung zwischen der Politikerin und den Linken verursachte.

Das Absprung von Gudrun Schyman war jedoch vorauszusehen, denn bereits die letzten Jahre als Parteivorsitzende kümmerte sie sich kaum noch um das Gesamtprogramm der Linken, sondern arbeitete nahezu ausschließlich für die Rechte der Frau. Ihr Kampf für die Rechte der Frauen waren auch der Grund dafür, dass sie ihren Platz im Parlament nicht den Linken zurückgab, denn nur als Parlamentsmitglied hatte sie die Chance eine neue Karriere innerhalb der Politik vorzubereiten, was letztendlich auch zur Feministischen Initiative führte, die immer noch vor allem von den Linken Stimmen abzieht.

Kaum ein politisches internes Ereignis wurde während der letzten Jahre so stark diskutiert wie der Rückzug Gundrun Schymans von den Linken, vielleicht gerade deswegen, weil Schyman während der Sitzung bei der sie ihr Parteibuch abgab, ermahnt wurde nicht nur für die Gleichstellung der Frau einzutreten, sondern die gesamte Linie der Linken im Parlament zu vertreten, eine Forderung, die Schyman für ausgeschlossen hielt, da sie der Meinung war, dass die Partei ihre Forderungen zur Gleichstellung nicht revolutionär genug durchsetzt. Nach dem Rücktritt Schymans benötigten die Linken Jahre um wieder das Vertrauen der Wähler aufbauen zu können.


7. Dezember 1626: Kristina von Schweden, die widerspenstige Königin
7. Dezember 1812: Der streitbare Philosoph Fredrik Georg Afzelius
7. Dezember 1967: Der Vindelälven wird zum Naturschutzgebiet
7. Dezember 1979: Lebenslängliche Haft für den Spion Stig Bergling
7. Dezember 2007: Die schwedische Sängerin Marie Picasso

Copyright: Herbert Kårlin

Samstag, 6. Dezember 2014

Sofia Hellqvist und Prinz Carl Philip

Sofia Hellqvist kam am 6. Dezember 1984 in Täby zur Welt, wuchs jedoch in Älvdalen in Dalarna auf. In Vansbro besuchte Hellqvist dann auch das Gymnasium und wählte dabei den Zweig Ästhetik, der eine relativ eingeschränkte Berufschance bietet. In ihrer Freizeit lernte Hellqvist Piano spielen und beschäftigte sich vor allem mit Tanz und Theater, ohne jedoch das Ziel zu haben fest in diesen Bereichen zu arbeiten oder diese zu studieren.

Als Sofia Hellqvist 18 wurde, verließ sie Dalarna und ging nach Stockholm um dort als Bedienung zu arbeiten und eine Karriere als Fotomodell vorzubereiten. Dieser Wunsch führte allerdings nur zum Titel Fröken Älvdalen und zum Titel Miss Slitz des Jahres 2004, dem Glamourtitel einer Zeitschrift, die als Erfolgsmodell hatte leicht bekleidete junge Frauen auf der Titelseite zu veröffentlichen. Ein Jahr später war Hellqvbist dann in der sehr umstrittenen Dokusoap Paradis Hotel zu sehen, was auch mit dem Ende der Karriere als Fotomodell gleichzusetzen war.

Nach diesem Auftritt änderte sich das Leben von Sofia Hellqvist, denn sie ging nach New York, machte eine Ausbildung zur Yogalehrerin und eröffnete in Manhattan ein Yogazentrum. Parallel dazu begann Hellqvist eine Ausbildung in Firmenführung, der sie, zurück in Stockholm, ein kurzes Studium in globaler Ethik und Kinderkunde anschloss. Als  die junge Frau dann als Volontärin in Afrika ein Frauenzentrum mit aufbaute, lernte sie vermutlich Prinz Carl Philip kennen. Im Januar 2010 gab der königliche Hof jedenfalls bekannt, dass die beiden ein engeres Verhältnis hatten. Erst im Juni 2014 kam es dann zur offiziellen Verlobung der beiden und mittlerweile ist auch die Hochzeit auf den 13. Juni 2015 festgelegt, was Sofia Hellqvist die Möglichkeit bietet sich auf des höfische Leben vorzubereiten.


6. Dezember 1829: Baltzar von Platen, der Gründer des Göta Kanals
6. Dezember 1830: Die Entstehung des schwedischen Aftonbladet
6. Dezember 1885: Birger Sjöberg, vom Volkslied zum Modernismus
6. Dezember 1906: Das Oscarsteater in Stockholm wird eingeweiht
6. Dezember 1956: Das Valhallabadet (Walhallabad) in Göteborg 

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Freitag, 5. Dezember 2014

Alva und Gunnar Myrdal mit Kris i befolkningen

Als am 5. Dezember 1934 das Buch Kris i befolkningen von Alva Myrdal und Gunnar Myrdal erschien, hätte auch eine Bombe einschlagen können, denn die beiden Autoren stellten in ihrem Werk die gesamte Sozialpolitik Schwedens in Frage, was zu sehr heftigen Diskussionen und Auseinandersetzungen in der Bevölkerung und in der Politik führte, auch wenn nur wenige Jahre später, auf Grundlage des Buches, das schwedische Modell eines Wohlfahrtstaates entstehen sollte und die Ideen des Paares teilweise in die Realität umgesetzt wurden.

Kris i befolkningen (Crisis in the Population Question), ein Buch, das bis heute eine gewisse Brisanz behalten hat, war in den 30er Jahren geradezu als revolutionär zu betrachten, denn das Ehepaar Myrdal ging in einer Zeit der Krise mit einer Arbeitslosigkeit von 200.000 Personen damit an die Öffentlichkeit, dass in einer Krise nicht weniger Kinder zur Welt kommen müssen, sondern mehr, da sonst die Bevölkerung gegen 1970 überaltert sei und eine Minorität die Majorität ernähren müsste, statt umgekehrt. In der Tat hatten natürlich in den 30er Jahren vor allem Arbeiter immer weniger Kinder, da sie Angst davor hatten diese nicht mehr ernähren zu können.

Alva und Gunnar Myrdal hatten natürlich auch das Rezept, das diese Angst nehmen konnte, denn sie forderten gleichzeitig ein politisches Umdenken. In ihren Augen musste ein Kindergeld für Bedürftige eingeführt werden, günstige Wohnungen mussten gebaut werden, die Krankenversorgung musste kostenlos werden und Kinder mussten täglich eine Mahlzeit in der Schule erhalten. Zudem sollten, nach Meinung der Autoren, Arbeiter günstige Kredite für den Hausbau erhalten, da das damalige Einkommen für ein Eigenheim nicht ausreichte. Während diese Ideen teilweise auch wirklich umgesetzt wurden, so gab es auch Punkte, die auch heute noch zum Widerstand führen würden, denn das Ehepaar wollte Kinder in Heimen unterbringen damit beide Elternteile berufstätig sein konnten und damit die Familienstruktur auflösen und sie waren für die Sterilisation von „unverantwortlichen“ Personen, unter anderem von unverheirateten Frauen, die mehrere Kinder bekamen.


5. Dezember 1716: Olof Celsius der Jüngere, Philosoph und Politiker
5. Dezember 1940: Peter Pohl und das düstere Jugendbuch der Probleme
5. Dezember 1940: Peter Pohl, der düstere Jugendbuchautor Schwedens
5. Dezember 1954: Die schwedische Schauspielerin Dagmar Ebbesen
5. Dezember 1969: Schweden bekommt einen zweiten Fernsehkanal
5. Dezember 1975: Daniel Nyhlén, das Königshaus, Skandale und die Unterwelt
5. Dezember 2013: Vom Kallax Flugplatz zum Luleå Airport 

Copyright: Herbert Kårlin