Samstag, 13. August 2016

Der schwedische Schriftsteller Mikael Niemi

Mikael Niemi wurde am 13. August 1959 als Sohn eines Polizisten und einer Lehrerin im nordschwedischen Pajala geboren. Mit 15 begann Niemi Gedichte zu schreiben und träumte davon Schriftsteller zu werden. Nachdem diese Zukunft jedoch ungewiss schien, machte er eine Ausbildung als Telefontechniker. Nach der Ausbildung zog Niemi nach Luleå, wo er 20 Jahre lang bleiben sollte, und arbeitete in den unterschiedlichsten Berufen, unter anderem auch als Telefontechniker, Lehrer und in einem kleinen Buchverlag. Als Niemi 29 Jahre alt war, erschien dann sein erstes literarisches Werk, der Gedichtband Näsblod under högmässan.

Auch wenn sich dieses erste Buch in keinen Bestseller verwandelte, so begann Mikael Niemi nun intensiver zu schreiben. Im Herbst 1994 erschien bereits sein erstes Jugendbuch Kyrkdjävulen, das von drei Jugendlichen in Pajala seines Heimatort, handelt, und drei Jahre später erschien der Folgeroman. Im Jahre 2000 kam dann der wirkliche Durchbruch Niemis, denn es erschien sein Roman Populärmusik från Vittula, der natürlich erneut in Pajala spielte. Dieser Roman wurde allein in Schweden rund eine Million mal verkauft und anschließend in 34 Sprachen übersetzt, ein Rekord für einen schwedischen Romanautor. Mit diesem Roman setzt der Schriftsteller auch Pajala auf die Weltkarte, einen Ort mit rund 2000 Einwohnern, wovon zehn Prozent nicht in Schweden geboren wurden.

Mikael Niemi kehrte nach Pajala zurück, heiratete Eelkje Tuma, eine Holländerin, die in Nordschweden Begräbnistraditionen erforschte, und wurde hauptberuflich Schriftsteller, der mittlerweile rund zehn Bücher und etwa 20 Theaterstücke herausbrachte. In Pajala, das nicht unbedingt auf der literatur-touristischen Route Schwedens liegt, findet Niemi seinen Stoff und in seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Astronomie, einer idealen Beschäftigung in einer Gegend in der rund 100 Tage lang die Sonne nicht untergeht und ebenso lang hinter dem Horizont verborgen bleibt, aber das herrlichste Nordlicht zu sehen ist.


13. August 1135: Die Forsby kyrka bei Skövde
13. August 1645: Der Frieden von Brömsebro unter Königin Kristina
13. August 1814: Das Nordlicht und Anders Jonas Ångström
13. August 1824: Der schwedische Uhrmacher Victor Kullberg
13. August 1833: Elias Wilhelm Rudas Weg zur Literatur
13. August 1840: Frans Hodell, Schauspieler und Schriftsteller
13. August 1889: Bertil Malmberg und die göttliche Lyrik
13. August 1905: Norwegen entscheidet sich gegen eine Union mit Schweden
13. August 1970: Lisa Nilsson, zwischen Jazz, Pop und schwedischer Volksmusik

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 12. August 2016

Der Schriftsteller und Sänger Lasse Lucidor

Als Lasse Lucidor am 12. August 1674 beim Duell getötet wurde, machte er seinem angenommen Namen Lucidor, der Unglückliche, alle Ehren und er starb entsprechend seiner Lehrmeinung, nämlich in einer Kneipe in Stockholm. Die letzten Jahre seines Lebens hatte sich der Dichter, Schriftsteller und Sänger bereits nur noch vom Schreiben von Hochzeitsgedichten und als Begräbnispoet versorgt, wobei ihm nur wenige Jahre vorher verboten worden war diese Art von Gedichte ohne Auftrag vorzutragen, denn 1669 hatte Lucidor die Grenzen des Gesellschaftsdenkens überschritten und musste für eines der ungenehmigten Hochzeitsgedichte ins Gefängnis.

Lasse Lucidor war am 6. Oktober 1638 unter dem Namen Lars Johansson als Sohn eines Seekapitäns in Stockholm zur Welt gekommen, wurde jedoch ab dem Alter von 12 Jahren von seinem Großvater mütterlicherseits in Pommern erzogen, da seine Eltern früh gestorben waren. Lucidor zeigte an einem Studium relativ wenig Interesse und hielt sich daher in seiner Jugend in verschiedenen norddeutschen Städten auf, bis Carl Gustaf Wrangel die Erziehung übernahm und den späteren Dichter 1655 in die Universität Greifswald schickte. Lucidor setzte seine Studien 1659 in Leipzig fort und begann anschließend noch Sprachen in Frankreich zu studieren, musste jedoch aus Geldmangel 1662 ohne Abschluss nach Schweden zurückkehren.

In Schweden arbeitete Lasse Lucidor einige Jahre lang als Sprachlehrer, ging nur wenige Jahre später jedoch nach Stockholm um dort als Dichter zu arbeiten und verfasste zahlreiche Gedichte zur Zeit, die allerdings auch zeigen, dass Lucidor wenig von Normen hielt, sondern selbst Hochzeitsgedichte sehr frei gestaltete und auch der Erotik ihren Platz gab. Leider sind die Vertonungen seiner Gedichte, die Lucidor selbst unternahm, verloren gegangen und vieles aus seinem Leben kann nur aus seinem Nachlass und der Feder anderer Dichter entnommen werden. Für die Nachwelt gilt Lasse Lucidor jedoch als einer der ersten Literaten Schwedens, die für die Freiheit des Wortes öffentlich eintraten.


12. August 1323: Der Frieden in Nöteborg in der schwedischen Geschichte
12. August 1652: Der schwedische Reichsmarschall Jakob De la Gardie 
12. August 1763: Olof von Dalin: Fortschrittliche Kritik und konservative Geschichte
12. August 1901: Adolf Erik Nordenskiöld, der Entdecker der Nordpassage
12. August 1920: Schwedische Luftfahrt und erste Luftftransporte
12. August 1925: Kerstin Thorvall und die sexuelle Revolution Schwedens

Copyright: Herbert Kårlin

Donnerstag, 11. August 2016

Der Abenteuerpark Upzone in Ullared

Wenn man in Schweden von Ullared spricht, so denkt man in erster Linie an das Billigkaufhaus Gekås, obwohl man direkt neben dem Campingplatz des Ortes eine völlig andere einzigartige Attraktion finden kann, nämlich den Abenteuerpark Upzone, der am 11. August 2015 eingeweiht wurde und der dritte Abenteuerpark Schwedens dieser Art, nach jenem in Borås und in Ängelholm, war, in dem man sich in einer Höhe von bis zu 18 Meter bewegt und zwei Stunden lang auf vier Bahnen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad dem Abenteuer in Auge sieht.

Wegen der extrem hohen Nachfrage ist es allerdings selten möglich sich spontan für einen Höhenspaziergang in Upzone Ullared zu entscheiden und muss daher sein Abenteuer planen, was ein weiteres Risiko mit sich bringt, denn bei Sturm oder Unwetter sind die vier Bahnen natürlich geschlossen, da das Unfallrisiko sonst zu hoch wäre und bei dieser Art von Anlagen die Sicherheit an erster Stelle steht. Und wer bei schönem Wetter auf den Bahnen in stolzer Höhe zu schaukeln beginnt, versteht das Risiko, das ein Sturm mit sich bringen kann.

Die Idee für die schwedischen Abenteuerparks Upzone kommt von der deutschen Unternehmerin Tamara Christmann, die diese Anlagen in Deutschland wachsen sah und in Schweden sofort ein ungemeines Potential sah das niemand ausschöpfte. Wer seinen Kindern den Nervenkitzel in Upzone beibringen will, sollte allerdings bedenken, dass selbst Kinder zwischen acht und zehn Jahren nur gemeinsam mit Erwachsenen klettern dürfen. Wem der Mut für das Abenteuer abgeht, kann den Abenteuerpark Upzone natürlich kostenlos besuchen und dort sein Picknick machen, und so nebenbei beobachten welches „Risiko“  die Abenteurer auf sich nehmen.


11. August 1465: Bischof Kettil Karlsson ändert den Lauf der Geschichte
11. August 1813: Johan August Gripenstedt und der Liberalismus
11. August 1908: Torgny T. Segerstedt verändert die schwedische Gesellschaft
11. August 1925: Rune Andréasson und der berühmteste Bär Schwedens
11. August 1948: Kenneth Gustafsson, bekannt unter dem Namen Kenta
11. August 1999: Die Schauspielerin und Regisseurin Mimi Pollak
11. August 2000: Ein Rettungshubschrauber explodiert am Kebnekaise

Copyright: Herbert Kårlin

Mittwoch, 10. August 2016

Der schwedische Künstler Charles Boit

Charles Boit wurde am 10. August 1662 als Sohn eines französischen Einwanderers in Stockholm geboren und machte im Alter von 15 Jahren eine Ausbildung zum Goldschmied. Nach Erhalt seines Gesellenbriefes ging Boit drei Monate lang nach Frankreich, kehrte jedoch 1682 zurück nach Schweden und begann bei Pierre Signac, der am Hof von Königin Kristina beschäftigt war, Miniaturmalerei und Emaillieren zu erlernen. 1687 ging Boit nach London, in der Hoffnung, sich dort von seiner Kunst ernähren zu können.

Der Durchbruch kam für Charles Boit jedoch nicht unmittelbar, so dass er zu Beginn vor allem als Zeichenlehrer arbeiten musste. Erst als Boit von seinem Landsmann Mikael Dahl, der zu jener Zeit in England arbeitete, in die höhere Gesellschaft eingeführt wurde, begann der Aufstieg des Miniaturmalers. Allerdings wurde die Karriere bald unterbrochen, denn Boit verführte eine seiner junge Schülerinnen und wollte die Minderjährige heiraten. Als dies bekannt wurde, wurde der Künstler zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Nach Abbüßen der Strafe wurde er jedoch unmittelbar wieder von der höheren Gesellschaft aufgenommen und für zahlreiche Miniaturporträts beauftragt.

Im März 1696 wurde Charles Boit schließlich auch zum Hofemailleur von William III. von England ernannt. Diese Ernennung führte dazu dass Boit auch mit den Porträts der wichtigsten Persönlichkeiten in Holland, Deutschland und Österreich beauftragt wurde. Boit lebte ab dieser Zeit weit über seine Verhältnisse und musste daher 1715, um einer weiteren Gefängnisstrafe zu entgehen, nach Frankreich flüchten, wo er mit offenen Armen aufgenommen wurde und, bis auf zwei kurze Unterbrechungen, bis zu seinem Tod am 6. Februar 1727 lebte. In Frankreich wurde der Künstler bald als der künstlerische Erbe von Jean-Louis Petitots gefeiert. Die Bedeutung von Charles Boit für Frankreich kann man auch daraus ersehen, dass er, trotz seinem protestantischen Glauben, 1717 in die  Académie Royale gewählt wurde.


10. August 1628: Die Vasa sinkt bei ihrer Jungfernfahrt vor Stockholm
10. August 1762: Axel Gabriel Silverstolpe, ein literarischer Revolutionär
10. August 1907: Der schwedische Sportklub IK Sirius  
10. August 1928: Hjalmar Selander und das reisende Theater Schweden
10. August 1951: Der Musiker, Koch und Moderator Plura Jonsson
10. August 1983: Ruben Rausing, der Erfinde der Tetra Pak

Copyright: Herbert Kårlin

Mit Stena Line nach Schweden

Montag, 8. August 2016

Die schwedische Künstlerin Anna Ankarcrona

Anna Ankarcrona kam am 8. August 1886 als Tochter eines Disponenten der Waffenfabrik in Huskvarna in Tenhult im Småland zur Welt. Nach dem Tod des Vaters zog die Familie 1894 nach Stockholm, wo Ankarström auch aufwuchs. Ab dem Jahrtausendwechsel verbrachte die junge Frau ihre Sommer überwiegend bei ihrem um 17 Jahre älteren Bruder in Dalarna, was ihre künstlerische Neigung anregte und auch dazu führte, dass man in ihren späteren Werken, insbesondere bei ihren Aquarellen, sehr häufig Motive aus der Umgebung Leksands findet.

Ab 1903 besuchte Anna Ankarcrona die Tekniska skolan in Stockholm, das heutige Konstfack, setzte jedoch anschließend ihre Studien noch an der Högre Konstindustriella Skolan fort, die sie 1908, mit einem Abschluss als Musterzeichnerin, verließ. Ab dieser Zeit machte sich Ankarcrona einen Ruf als Zeichnerin von sogenannten Hyllningsadresser zu, eine Artwork, die die Kunst des Zeichnens und der Kalligraphie verbindet und die als Vorläufer der künstlerischen Glückwunschkarten gelten kann. Die Motive Ankarcronas waren deutlich mit dem Jugendstil und der schwedischen Nationalromantik verbunden.

Aber auch wenn Anna Ankarcrona eine sehr persönliche Kunst lieferte und auch Aquarelle malte und zahlreiche Muster für Kleidungsstücke ausarbeitete, gelang ihr der Durchbruch als Künstlerin nur in einem sehr eingeschränkten Kreis, denn sie bekam ein Kind von einem verheirateten Mann, den sie später heiratete, als weibliche Künstlerin war sie in jenen Jahren zudem gerade einmal geduldet und letztendlich litt sie auch noch an Rheumatismus, der ihr es bereits im Alter von Mitte 40 unmöglich machte noch künstlerisch aktiv zu sein. Auf Grund dieses Handikaps nahm sich Ankarcrona am 22. September 1935 auch das Leben. Ihre einzige große Ausstellung fand bisher im Sommer 2013 im Kunstmuseum in Leksand statt, das 2006, nach dem Tode des Sohnes der Künstlerin, den gesamten Nachlass der Künstlerin erhalten hatte.


8. August: Krebspremiere und Krebsfeste in Schweden
8. August 1646: Johannes Rudbeckius und die erste Mädchenschule Schwedens
8. August 1807: Emilie Flygare-Carlén und der Regionalroman der Westküste
8. August 1828: Carl Peter Thunberg, ein Leben für die Botanik und die Medizin
8. August 1937: Cornelis Vreeswijk, eine musikalische schwedische Legende 
8. August 1973: Vilhelm Moberg und die schwedischen Auswanderer
8. August 1993: Eine JAS 39 Gripen stürzt in Stockholm ab
8. August 2008: Das letzte Konzert der Gruppe Broder Daniel

Copyright: Herbert Kårlin

Samstag, 6. August 2016

Die Schriftstellerin Irma Sankt Cyr Jonsson

Irma Sankt Cyr Jonsson wurde am 6. August 1902 als Tochter einer Gutsbesitzers bei Mellerud geboren, wuchs jedoch überwiegend bei ihren Großeltern mütterlicherseits auf Gut Irvingsholm bei Örebro auf, wo sie auch die Schule besuchte. Mit 20 kam Jonsson erstmals enger mit der Literatur in Berührung, als sie das Buch „Peter Pan und Wendy“ übersetze, das von Maj Lindman illustriert wurde, einer Künstlerin, die ebenfalls die Risbergska skolan in Örebro besucht hatte. Diese literarische Begegnung sollte für die junge Frau von größter Bedeutung werden.

Anschließend zog Irma Sankt Cyr Jonsson nach Stockholm und begann bei Bonniers als Buchhalterin zu arbeiten, eine Beschäftigung, die sie jedoch bald gegen eine Anstellung in einer Buchhandlung austauschte und zudem eine Nebenrolle im Film Bröllopet i Bränna annahm. Jonsson lernte dort ihren späteren Mann kennen, heiratete 1928 und die Familie zog bald darauf nach Enköping. Auch wenn Jonsson bereits in Stockholm ihre ersten Mädchenbücher geschrieben hatte, so wurde sie erst in Enköping zur Schriftstellerin, engagierte sich in der Lokalpolitik und in mehreren Vereinen, unter anderem im Verein der Hausfrauen und im Fredrika-Bremer-Verbund.

Irma Sankt Cyr Jonsson schrieb bis zu ihrem Tod am 30. Juli 1984 in Enköping rund 50 Bücher, überwiegend Mädchenbücher, in denen die Hauptfiguren eine Mischung aus idealer Hausfrau und selbstbewussten Frau darstellt, eine Rolle, die die Autorin selbst im Leben spielte. Die Mädchen und jungen Frauen in ihren Bücher zeigen eine Handlungskraft, sind kreativ und gehen einer für Frauen geeigneten Berufstätigkeit nach, aber auf der anderen Seite gilt für sie die Ehe als ideale Zukunft der Frau und jede Haushaltstätigkeit gilt als positiver Zug. Diese sehr traditionelle Denkweise Jonssons führte vermutlich auch dazu dass ihre Bücher heute nicht mehr aufgelegt werden.


6. August 1828: Das Vermächtnis von Charlotta Lovisa von Kræmer
6. August 1904: Die erste Straßenbahn rollt auf Schwedens Straßen
6. August 1932: Der Sturz des Ministerpräsidenten Carl Gustaf Ekman 
6. August 1933: Der erste internationale Grand Prix in Schweden
6. August 1968: Der schwedische Architekt Ivar Justus Tengbom
6. August 1973: Die schwedische Fernsehköchin Tina Nordström
6. August 1986: Beppe Wolgers, der Schriftsteller mit dem Vollbart

Copyright: Herbert Kårlin

Montag, 1. August 2016

Der schwedische Künstler Hugo Salmson

Bis heute gehört der schwedische Künstler Hugo Salmson, der am 1. August 1894 in Lund starb, zu den umstrittenen Künstlern des Landes, da er mit seiner Technik als Meister betrachtet wird, ihm als Künstler jedoch bisweilen jede Poesie der Malerei abgesprochen wird. Aber gerade seine Technik macht Salmson zu einem Maler, dessen Werke bis heute in den Kunsthochschulen besprochen werden und dessen Technik viele nachvollziehen müssen um ihre Prüfungen zu bestehen.

Hugo Salmson kam am 7. Juli 1843 in Stockholm zur Welt und schrieb sich 1862 an der Kunstakademie an. Bereits in dieser Zeit malte Salmson einige Gemälde, die bedeutendes Aufsehen erregten und ihm die Königliche Medaille und ein Reisestipendium der Akademie einbrachten. Mit Hilfe des Stipendium gelang es dem Künstler zwischen 1868 und 1873 in Paris zu verbringen. Da er jedoch in den Ateliers von Léon Bonnat und Alexandre Cabanel keinen Platz fand, nahm Salmson bei Charles Comte Privatunterricht. 1870 präsentierte der Künstler dann sein erstes Gemälde im Salon de Paris, eine Szene in einer Stuga Dalarnas, die allerdings wenig mit der Realität zu tun hatte und theatralisch wirkt.

Der Durchbruch als Künstler kam für Hugo Salmson als er sich der französischen Freilichtmalerei anschloss, auch wenn Salmson seine Motive lediglich im Freien studierte und Skizzen anfertigte um die Gemälde anschließend in seinem Atelier entstehen zu lassen. Salmson folgte dabei der Strömung das Landleben darzustellen und schuf für die Weltausstellung 1878 das Portrait einer Bauernfrau in natürlicher Größe. Ab 1883 verbrachte der Künstler die Winter in Frankreich und die Sommer in Südschweden um dort seine bekanntesten Gemälde in Pastell zu malen, die man heute im Nationalmuseum in Stockholm und im Kunstmuseum in Malmö betrachten kann.


1. August 1557: Olaus Magnus schreibt im Exil schwedische Geschichte
1. August 1593: Die Universität Uppsala wird allgemeine Universität
1. August 1865: Prinz Eugen von Schweden und die Kunst
1. August 1910: Erik Lönnroth revolutioniert das geschichtliche Denken 
1. August 1929: Rückwanderer aus der Ukraine kommen in Trelleborg an

Copyright: Herbert Kårlin