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Donnerstag, 8. November 2012

Die Teilnehmer der schwedischen Antarktisexpedition werden gerettet

Als die Teilnehmer der Antarktisexpedition unter Otto Nordenskjöld am 8. November 1903 nach einem unendlich scheinenden Winter in der Antarktis das argentinische Rettungsschiff Uruguay und nahezu gleichzeitig eine schwedische Rettungsgruppe, die in Paulet Island überwintert hatte, am Horizont auftauchen sahen, wussten sie, dass sie gerettet waren und ihr größtes Abenteuer überleben würden.

Nachdem das Forschungsschiff Antarctic am 12. Februar 1903 nach zahlreichen Problemen gesunken war, war die Gruppe der Wissenschaftler in drei Untergruppen getrennt worden, die mehrere Monate lang keinen Kontakt mehr miteinander hatten. Da Otto Nordenskjöld jedoch die gesamte Route bei den argentinischen und schwedischen Behörden hinterlassen hatte, war es während des Frühlings in der Antarktis einer der Gruppen möglich das Basislager zu erreichen und das argentinische Schiff konnte die verbleibenden beiden Gruppen ebenfalls erreichen.

Trotz der großen Problem, dem verlorenen Schiff und der relativ kurzen Zeit, die die Forschungsarbeiten dauerten, waren die Ergebnisse der ersten antarktischen Expedition Schwedens von sehr großer wissenschaftlicher Bedeutung, da die Wissenschaftler nicht mit leeren Händen zurück nach Schweden kamen, sondern zahlreiche Fossilien von ausgerotteten Tieren und Pflanzen dabei hatten und Teile der Antarktis kartographisch erfasst hatte. Das Material war so umfangreich, dass die Veröffentlichung aller Ergebnisse bis in die 20er Jahre andauerte.


8. November 1622: Karl X. Gustav, der deutsch-freundlichste König Schwedens
8. November 1922: Carl Magnus von Seth, ein Schriftsteller, der nach Worten sucht 
8. November 1942: Åke Göransson erkennt seine eigenen Gemälde nicht

Copyright: Herbert Kårlin

Sonntag, 16. Oktober 2011

Erste schwedische Antarktisexpedition

Am 16. Oktober 1901 hob das Forschungsschiff Antarctic im Göteborger Hafen die Anker um zur ersten schwedischen Antarktisexpedition aufzubrechen, die unter der wissenschaftlichen Leitung von Otto Nordenskjöld lag und trotz mehrerer großer Probleme und dem Verlust des Schiffes ein glückliches Ende nahm. Die Mannschaft der Antarctic machte bedeutenden wissenschaftlichen Entdeckungen und kam am 10. Januar 1904 mit umfangreichem Material wieder in Stockholm an.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt Schweden als Nation, die einen außerordentlichen Ruf als Wissenschaftsnation hatte und bereits im vorhergehenden Jahrhundert hatte Adolf Erik Nordenskiölds die Nordostpassage entdeckt, Teile der Arktis erforscht und auch eine Reise in die Antarktis geplant. Als dann Otto Nordenskjöld, ein Verwandter von Adolf Erik Nordenskiöld, 1899 den Plan hatte die Antarktis zu erforschen, so musste er jedoch die Reise privat finanzieren, da die Kungliga svenska vetenskapsakademin einen Antrag auf finanzielle Unterstützung ablehnte.

Otto Nordenskjöld kaufte für seine Reise in die Antarktis die Antarctic, die vorher von den Dänen zur Erforschung von Grönland benutzt worden war. Bis zum 12. Februar 1903 konnte die Forschergruppe zahlreiche Entdeckungen machen, die im Tagebuch von Otto Nordenskjöld festgehalten wurden. Am 12. Februar sank dann jedoch die Antarctic, rund 40 Kilometer vor dem erhofften Ziel an dem man hoffte, das Schiff reparieren zu können. Die Mannschaft konnte glücklicher Weise einen Großteil der Ausrüstung retten, musste jedoch auf unbegrenzte Zeit ein Lager aufschlagen und konnte erst am 10. November des gleichen Jahres mit einem argentinischen Suchfahrzeug wieder Richtung Heimat aufbrechen.

16. Oktober 1946: Ulf Ivar Nilsson und die gezeichnete Gesellschaftskritik
16. Oktober 1946: Die schwedische Hofdame Ebba Munck af Fulkila 

Copyright: Herbert Kårlin