Mittwoch, 29. Juni 2011

Die Nobelstiftung und der Nobelpreis Alfred Nobels

Obwohl Alfred Nobel bereits 1896 verstorben war, verzögerten Verhandlungen und zahlreiche Konflikte, dass sein Testament unmittelbar zu der von ihm gewünschten Nobelstiftung führte. Erst am 29. Juni 1900 konnte dann die von ihm gewünschte Stiftung seine Arbeit aufnehmen und wieder ein Jahr später konnten dann auch die ersten Nobelpreise vergeben werden. Damit die Nobelstiftung seine Arbeit aufnehmen konnte, war es nötig, dass sich das norwegische Stortinget, das Karolinska Institutet, die Kungliga Veteskapsakademin und die Svenska Akademien einigten.

Seit 1901 vergibt die Nobelstiftung jährlich die Nobelpreise in Physik, Chemie, Medizin, Literatur und für Arbeiten, die den Weltfrieden näher bringen. Der Wirtschaftspreis wurde erst weitaus später von der schwedischen Reichsbank eingeführt und lediglich im Rahmen der Feierlichkeiten der Nobelstiftelse vergeben. Außer dem Friedensnobelpreis, der jedes Jahr in Oslo vergeben wird, werden alle Preise in Stockholm verliehen.

Die Preisvergabe, außer dem Friedensnobelpreis, in Stockholm setzt mit einem Bankett in der Blauen Halle des Stadshuset fort, bei dem die Königsfamilie als Ehrengäste geladen sind. Insgesamt nehmen an diesem Bankett etwa 1300 Personen teil, die entweder Frack tragen oder aber eine Volkstracht. Das Essen dauert grundsätzlich vier Stunden und geht anschließend in ein Fest mit Tanz über, das im Goldenen Saal statt findet. Bei diesem bedeutenden Fest ist auch die internationale Presse als Beobachter zugelassen.

29. Juni 1763: Hedvig Charlotta Nordenflycht, mit Lyrik in den Tod
29. Juni 1809: König Karl XIII. von Schweden 

Copyright: Herbert Kårlin

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