Mittwoch, 15. Juni 2011

Gabriel Gustafsson Oxenstierna auf Tyresö Schloss

Am 15. Juni 1587 wurde Gabriel Gustafsson Oxenstierna af Eka och Lindö in Reval geboren, ein Mann, der vielleicht etwas weniger bekannt ist als sein Bruder, der Reichskanzler Axel Oxenstierna, der jedoch eine sehr wichtige Rolle in der schwedischen Geschichte zu Beginn des 17. Jahrhunderts spielte und am 27. November 1640 auf seinem Schloss Tyresö im Södermanland starb.

Gabriel Gustafsson Oxenstierna war dreimal verheiratet und diente unter drei verschiedenen schwedischen Königen. Ab 1604, als Oxenstierna bei König Karl IX. in Dienst trat, ging seine politische Karriere in schnellen Schritten voran. Bereits 1618 war er Stadthalter von Stockholm, dem Uppsala Län und dem Uppsala Schloss, wobei er unter König Gustav II. Adolf Schweden mehrmals in Dänemark, Deutschland, Holland und England repräsentierte.

Beim Tode Gustav II. Adolfs hatte Gabriel Gustafsson Oxenstierna bereits so viel Macht, dass er beim Reichstag Kristina von Schweden als künftige Königin Schwedens vorschlagen konnte. 1634 ernannte ihn Kristina dann zum Riksdrot, dem zweiten Mann des Landes, der Kristina beriet und in zahlreichen Fällen auch vertrat. Oxenstierna übernahm in dieser Zeit sehr viele Errungenschaften und Kenntnisse aus Deutschland, die er lediglich dem schwedischen System anpasste.


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Copyright: Herbert Kårlin

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