Montag, 18. Mai 2015

Die Eisenhütte Billingfors Bruk wird Papierfabrik

Wer heute in Billingfors im Dalsland die gigantische Papierfabrik sieht, die den gesamten Ort prägt, kann sich kaum vorstellen, dass an dieser Stelle von den Brüdern Nils und Jöns Koch am 18. Mai 1738 der Billingsfors Bruk als Eisenhütte gegründet worden war, die gegen 1860, nach einem Konkurs und einer Fusion mit zwei anderen Eisenwerken, zur bedeutendsten Hütte mit Schmiedeanlagen des Dalsland wurde. Als jedoch um diese Zeit neue Schmiedemethoden nach Schweden kamen, ging der Absatz so weit zurück, dass die gesamte Eisenproduktion und die Eisenschmiede 1884 stillgelegt werden musste.

Dass aus der Eisenhütte Billingfors Bruk dann unmittelbar eine Papierfabrik wurde, war natürlich keine plötzliche Umstellung, sondern beruhte auch darauf, dass bereits von Beginn an eine kleine Papierfabrik neben der Anlage existierte und das Eisenwerk 1859, nach dem Konkurs, von der Familie Waern gekauft worden war, die die Eisenhütte lediglich ihren anderen Aktivitäten hinzufügte, denn Waern besaß in der gesamten Umgebung bereits Sägewerke und auch Papierfabriken, die sich ungemein rentabel zeigten. Eine Investition in den Billingfors Bruk im Jahre 1884 schien jedoch unsinnig, denn auf neue Schmiedetechniken überzugehen war wesentlich teurer als die Anlage in eine Papierfabrik zu verwandeln.

Aber bereits zur Jahrhundertwende musste man im Billingfors Bruk mit Änderungen beginnen, denn aus der Papierherstellung wurde mehr und mehr eine Herstellung von Karton und später auch von Wellpappe. Bereits 1949 war die finanzielle Situation des Unternehmens so angespannt, dass die Firma an die Dagens Nyheter verkauft werden musste, die die Papierfabrik nur zwei Jahre später an ein Subunternehmen der Bonniers-Gruppe verkaufte. Als Lars von Trier dann Billingfors als Kulisse für die Aufnahmen seines Films Dancer in the Dark verwendete, gerieten sowohl der Ort als auch die Papierfabrik Billingfors Bruk wieder an die Öffentlichkeit und in den kommenden Jahren entstanden vier weitere schwedische Filme im gleichen Ort, die die Geschichte der ehemaligen Eisenhütte wieder ins Leben riefen.


18. Mai 1160: Erich der Heilige in der schwedischen Geschichte
18. Mai 1160: Erik, der einsame Herrscher, hat Namenstag
18. Mai 1160: Erik der Heilige stirb bei Uppsala
18. Mai 1717: Jean Eric Rehn und der gustavianis18. Mai
18. Mai 1946: Ein UFO mit Außerirdischen landet in Skåne
18. Mai 1962: Die schwedische Sängerin Nanne Grönvall

Copyright: Herbert Kårlin

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Sonntag, 17. Mai 2015

Gunnar Myrdal und der politische Wandel Schwedens

Als Gunnar Myrdal am 17. Mai 1987 im Alter von 88 Jahren in Stockholm starb, hatte der Wirtschaftswissenschaftler nicht nur den Nobelpreis in Wirtschaft erhalten und über Jahre hinweg die europäische Wirtschaftskommission der UNO geleitet, sonder er musste es auch nicht erleben, dass sich mehrere seiner Theorien als Irrtum erwiesen und selbst der schwedische Sozialstaat nicht nach seinen Theorien erhalten bleiben konnte, obwohl gerade seine Theorien Schweden der sozialen Gerechtigkeit näher gebracht hatten.

Gunnar Myrdal war am 6. Dezember 1898 in Gustafs in Dalarna als Sohn eines Eisenbahnkonstrukteurs zur Welt gekommen und studierte nach seiner Hochschulreife Jura. Auf Anregung seiner Ehefrau, Alva Myrdal, schloss er diesem Studium noch Studien in Volkswirtschaft, Soziologie und Finanzwissenschaften an. Von Beginn an zeigte sich Myrdal dabei als Sozialdemokrat, der sich jedoch in jedem Punkt gegen den Marxismus stellte. Dennoch unterzeichnete Gunnar Myrdal während seiner zwei Jahre als Wirtschaftsminister ein Handelsabkommen mit der Sowjetunion, das im allgemeinen stark kritisiert wurde. Als es dann 1947 auch noch zur schwedischen Währungskrise kam, legte Myrdal alle seine politischen Aufträge ab, ohne jedoch den Gedanken einer sozialen Reform Schwedens aus den Augen zu verlieren.

Jan Myrdal lehnte jedoch nicht nur jeden marxistischen Gedanken ab, sondern kritisierte auch sämtliche anderen Wirtschaftstheorien seiner Zeit und schuf die sogenannte Polarisationstheorie, nach der die lokale und regionale Wirtschaftskonzentration als Motor des Wirtschaftswachstums dient. Myrdal kam daher zum Schluss, dass der Staat in das Wirtschaftsgeschehen eingreifen muss um eine wirtschaftliche Machtkonzentration weitgehend zu verhindern, da diese Wirtschaftskonzentration auch zu sozialen Ungerechtigkeiten führen muss. In diesem Gedanken verfasste Gunnar Myrdal, gemeinsam mit seiner Frau, auch das Buch „Die Krise in der Bevölkerungsfrage“, das letztendlich zur Einführung der Sozialhilfe für Familien in Schweden führte.


17. Mai 1788: Das Dramaten in Stockholm, das Nationaltheater Schwedens 
17. Mai 1900: Der erste Lastwagen Schwedens liefert Bier
17. Mai 1918: Die schwedische Opernsängerin Birgit Nilsson 
17. Mai 1936: Lars Gustafsson und die gesellschaftskritische Literatur der Gegenwart 
17. Mai 1979: Jimmie Åkesson, Vorsitzender der Sverigedemokraterna

Copyright: Herbert Kårlin

Mit Stena Line nach Schweden

Samstag, 16. Mai 2015

Das Nackareservat, ein Schutzgebiet und ein Ausflugsgebiet

Das am 16. Mai 2009 eingeweihte Nackareservat mit einer Gesamtgröße von 829 Hektar liegt zwar zum größten Teil in der Gemeinde Nacka, aber der Grund gehört der Stadt Stockholm, die das Naturschutz- und Freizeitgebiet auch verwaltet. Das Gebiet, das sowohl dem Tier- und Naturschutz dient, ist gleichzeitig eines der wichtiges Ausflugsziele im Stockholmer Einzugsbereich, denn jährlich zählt man dort etwa 1,5 Millionen Besucher, die hier teilweise sportlich aktiv werden oder einfach dem Stadtleben entfliehen wollen.

Naturliebhaber, auch weit außerhalb des Einzugsbereichs Stockholms und Nackas besuchen das Nackareservat auch wegen seiner biologischen Vielfalt und den Gebieten, die als Schlüsselbiotope betrachtet werden, weil man dort noch sehr seltene und vom Aussterben bedrohte Pflanzen, Insekten und Vögel finden kann, die man in anderen Teilen Schwedens längst nicht mehr zu Gesicht bekommt. Daher ist es auch  verständlich, dass man zwar im Schutzgebiet spazieren gehen kann, es jedoch verboten ist Pflanzen auszugraben, Tiere zu fangen oder auch, umgekehrt, dort bisher unbekannte Pflanzen oder Tiere einzuführen.

Bei der Schaffung des Nackareservatet dachte man jedoch nicht nur an Naturliebhaber, sondern auch an das aktive Freizeitleben der Bewohner Nackas und Stockholms, denn am Källtorpssjön findet man auch Fußballplätze, eine Golfbahn, ein Freibad und mehrere Wander- und Motionstrecken. Der berühmteste Wanderweg, der das Naturschutzgebiet durchstreift, ist der sogenannte Sörmlandsleden, ein Wanderweg, der mit seinen rund 1000 Kilometern Stockholm mit Malmköping verbindet.


16. Mai 1592: Christopher Ekeblad und die religiöse Poesie Schwedens 
16. Mai 1767: Carl Zetterström, Mediziner und Wohltäter 
16. Mai 1882: Elin Wägner, eine Kämpferin für die Rechte der Frauen 
16. Mai 1900: Massenmord auf dem Mälaren 
16. Mai 1923: Alkoholverkauf in Schweden und die Systembolaget 
16. Mai 1930: Eine Ausstellung in Stockholm verändert die Architektur des Landes

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 15. Mai 2015

Das Aeroseum in Göteborg, ein flughistorisches Museum

Die Idee für das Aeroseum in Göteborg geht bis auf das Jahr 1999 zurück, als die Stiftung Aeroseum begann daran zu arbeiten aus einem früher geheim gehaltenen unterirdischen Flugplatz ein öffentliches Museum zu machen, ein Unterfangen, das sich nicht als ganz einfach zeigte, da es sich beim entsprechenden Gebiet immer noch um eine militärische Anlage handelte, auch wenn diese kaum noch benutzt wurde und die geheimen Anlagen längst der Öffentlichkeit bekannt waren. Erst am 15. Mai 2005 sollte dann das Aeroseum eingeweiht werden und Göteborg eine zusätzliche Attraktion erhalten.


Bereits die Lage und die Bauweise des Aeroseum können als außerordentlich bezeichnet werden, denn das Flugmuseum liegt im ersten der fünf heimlich gebauten unterirdischen, militärischen Flugzeughangar, die zwischen 1950 und 1955, während des Kalten Krieges, in Schweden gebaut wurden und als atombombensicher galten. Die Gesamtanlage am Göteborg City Airport erstreckt sich auf zwei unterirdische Hallen mit einer Größe von 22.000 Quadratmetern und 8000 Quadratmetern, wobei das Museum lediglich Zugang zum größeren der Hangar hat, der sich 30 Meter unter der Erdoberfläche befindet und von der Luft aus unsichtbar ist.

Heute kann man im Aeroseum sowohl der zivilen, als auch der militärischen Fluggeschichte Schwedens folgen, wobei man neben den verschiedensten Flugzeugen auch mehrere Ausstellung findet, beobachten kann wie der historische Flugklub seine Maschinen repariert und man kann Pilot in einem der Flugsimulatoren werden. Die größte Attraktion des Aeroseums war jeweils die Göteborg Aero Show, die  größte Flugshow Schwedens, die nicht nur aus finanziellen Gründen eine unsichere Zukunft hat, sondern auch von der Zukunft des Göteborg City Airport abhängt, der seit Ende 2014, aus Sicherheitsgründen, für den regulären Flugverkehr gesperrt ist.


15. Mai 1470: Karl Knutsson wird dreimal König Schwedens
15. Mai 1807: Carl Wilhelm Böttiger, der wissenschaftliche Lyriker Schwedens
15. Mai 1897: Stockholmausstellung, fast eine Weltausstellung
15. Mai 1914: Die baltische Industrie- und Handwerksausstellung in Malmö
15. Mai 1968: Die Europapolitikerin Cecilia Malmström
15. Mai 1971: Die erste schwedische Pride-Parade in Örebro

Copyright: Herbert Kårlin

Donnerstag, 14. Mai 2015

Der schwedische Künstler Bruno Liljefors

Bruno Liljefors kam am 14. Mai 1860 als Sohn eines Händlers in Uppsala zur Welt und lernte ab seinem sechsten Lebensjahr von der Tochter eines Malermeisters Lesen, Malen und sie bot ihm eine grundlegende Bildung, die es ihm auch ermöglichte anschließend die Kathedralschule in Uppsala zu besuchen. In seiner Freizeit widmete sich Liljefors bereits um diese Zeit der Malerei, der Jagd und der Gymnastik, wobei der spätere Künstler vor allem beim Gerätesport ein Eliteniveau erreichte. Mit zwei seiner Brüder gründete Liljefors auch die Gymnastiktruppe Bröderna Manzondi, die in mehreren europäischen Ländern auf Tournee war.

Im Jahre 1879 begann Bruno Liljefors an der Kunstakademie in Stockholm Malerei zu studieren, allerdings mit wenig Enthusiasmus, da man dort um diese Zeit nur in antiker Malerei unterrichtet wurde. Liljefors blieb dennoch drei Jahre an der Akademie bevor er dem Beispiel Anders Zorns folgte und die Akademie unzufrieden hinter sich ließ. Liljefors ging zuerst nach Düsseldorf um dort Tiermalerei zu studieren, da ihn Tiere faszinierten und er in diesem Bereich auch seine Berufung als Maler sah. Allerdings folgte Liljefors nie der Linie der damaligen idyllischen Tiermalerei und wollte die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung darstellen in der jede Muskel des Körpers eine Rolle spielt.

Nach einigen Monaten in Deutschland folgte Bruno Liljefors seinen Freunden nach Rom und Paris, wobei sich der Künstler, der zur Gruppe der Opponenterna zählt, stark von den Künstler der Künstlerkolonie Grez-sur-Loing beeinflussen ließ, die sich vor allem der Malerei im Freien widmeten, was sich auch für die Tiermalereien Liljefors sehr vorteilhaft auswirkte. Zurück in Schweden zog es Bruno Liljefors bald auf die Schären vor Stockholm, wo er der Natur sehr nahe sein konnte und die Lebensweise und die Bewegungen der Seevögel studieren konnte. Liljefors, der am 18. Dezember 1939 in Stockholm starb, gilt heute noch als der Stillehrer der Vogelmalerei, die kein Künstler so beherrschte wie Liljefors.


14. Mai 1670: Pehr Lennartsson Ribbing widersetzt sich der königlichen Macht 
14. Mai 1912: August Strindberg, der schwedische Schrifststeller der Konflikte
14. Mai 1931: Todesschüsse in Ådalen ändern die Geschichte Schwedens
14. Mai 1959: Schweden führt die allgemeine Zusatzpension ATP ein
14. Mai 1981: Die Schwedische Zeichensprache wird offiziell anerkannt
14. Mai 2011: Birgitta Trotzig, Schuld und Befreiung im Glauben

Copyright: Herbert Kårlin

Visit Göteborg!

Mittwoch, 13. Mai 2015

Die Linken Schwedens, Entstehung der Vänsterpartiet

Als es am 13. Mai 1917 zum Bruch zwischen der Hauptgruppe der schwedischen Sozialdemokraten und seinem linken Flügel kam, da die dominante Gruppe der Partei eine absolute Loyalität zu seinem Programm forderte, bildete der linke Flügel die Partei Sveriges Socialdemokratiska Vänsterparti, die sich im Laufe einer langen Entwicklung zur Linken Schwedens, der Vänsterpartiet, entwickeln sollte. Die neue Partei folgte der Ideologie der Sowjetunion und ab 1919, mit der Gründung der Kominter, wurde die neue Partei auch von der sowjetischen kommunistischen Partei gelenkt.

Von Beginn an nahmen die Linken eine besondere Position in Schweden ein, da sie einerseits dem kommunistischen Gedankenzug folgten und selbst beim Finnischen Krieg die Seite der Sowjets verteidigten, andererseits aber parlamentarisch die Sozialdemokraten stützten und diesen daher bei der Durchführung ihrer Pläne half. Erst ab den 60er Jahren ging die Partei von der strikten kommunistischen Linie ab und näherte sich damit der politischen Demokratie, auch wenn die Linken nach wie vor vor allem Kontakte zu kommunistisch gesteuerten Ländern unterhielten.

Mit dem Zusammenbruch Osteuropas kam für die heutigen Linken die zweite entscheidende Wende, denn 1990 strichen sie das Wort Kommunismus aus dem damaligen Parteinamen und aus dem Parteiprogramm. Dies führte dazu, dass die Linken, unter der Führung von Gudrun Schyman, zur drittgrößten Partei des Landes wurden und 1998 rund 12 Prozent der Wählerstimmen erhielten. Bereits unter Schyman, und noch deutlicher unter ihren Nachfolgern, lösten sich die Linken ganz vom Kommunismus und begannen eine sozialistische, feministische, grüne Politik zu führen, was auch die Verbindungen zu den Sozialdemokraten wieder stärkte, die grundsätzlich auf die Unterstützung der Linken rechnen.


13. Mai 1707: Carl von Linné, der Botaniker Schwedens
13. Mai 1782: Der schwedische Botaniker Daniel Solander
13. Mai 1862: Fredrik Westin, vom Portraitmaler zum Maler von Altarbildern
13. Mai 1901: Linnea, eine Blume wird zum schwedischen Vornamen
13. Mai 1921: Rassenstudien in Schweden
13. Mai 1979: Prinz Philip und der verlorene Thron Schwedens
13. Mai 2006: Östen Sjöstrand, der Dichter, der Antike und Gegenwart verbindet

Copyright: Herbert Kårlin

Mit Stena Line nach Schweden

Dienstag, 12. Mai 2015

Reichsmarschall Claes Adolph Fleming

Als Claes Adolph Fleming am 12. Mai 1831 in Stockholm starb, hinterließ er, neben historischen Dokumenten und Briefen, auch seine 7000 Bände umfassende Bibliothek der Universität Uppsala, an der er ab 1786 studiert und wo er sich einige wichtige Kontakte geschaffen hatte. Sowohl die Verbindung zu wissenschaftlichen Kreisen als auch seine schnelle Karriere im Staatsdienst, sind dennoch erstaunlich, denn Fleming gilt zwar als wissenschaftlich und literarisch interessiert, jedoch ohne eine überragende Intelligenz.

Claes Adolph Fleming war am 24. April 1771 als Sohn eines Hofmarschalls und einer sehr wohlhabenden Gräfin auf Gut Lydinge im Uppland zur Welt gekommen.Bereits 1781 kam Felming nach Uppsala und wurde noch vor Beginn seines Studiums Fähnrich der Leibgarde um 1787 dort zum Leutnant ernannt zu werden. Während des Studiums war er teilweise im Garnisonsdienst in Stockholm, Göteborg und Karlskrona. Da sich Fleming jedoch kaum als Militär sah, verließ er bereits 1790 den Militärdienst. Mit 23 Jahren kam der 23-jährige dann als Hofmann zu Herzogin Charlotta, wodurch er die Bekanntschaft von Gustav Adolf Reuterholm machte, der in gewissem Masse und mit seinen Beziehungen über die Zukunft von Fleming entschied.

Reuterholm hatte sehr schnell die begrenzte Intelligent von Claes Adolph Fleming erkannt und entschied sich diesen für seine persönlichen Zwecke zu benutzen. Dank seines Mäzens wurde Fleming daher bereits 1794 der oberste Kammerjunker und bald auch Vertraute von Gustav IV. Adolf. Allerdings zeigte sich bald, dass Fleming in voller Linie hinter dem König stand und Reuterfeld nicht dabei half seine persönlichen Pläne zu verwirklichen. Diese Königstreue Flemings erlaubte es dem Staatsdiener auch das Vertrauen der folgenden Könige zu gewinnen und hohe Ämter anvertraut zu bekommen in denen er wenig Leistung bringen musste, jedoch gut entlohnt war. Als Karl XIV. Johan, der erste Bernadotte die Regierung Schwedens übernahm, wurde Claes Adolph Fleming, bei der Krönung des Herrschers, auch zum Grafen erhoben.


12. Mai 1496: Gustav Vasa, der berühmteste König Schwedens 
12. Mai 1665: Magnus Stenbock stirbt in dänischer Haft 
12. Mai 1869: Albert Engström, Humor als Ausdrucksmöglichkeit
12. Mai 1936: Das Unglück auf dem Ormsjö in Lappland 
12. Mai 1940: Lill Lindfors, 52 Jahre im Rampenlicht 
12. Mai 1967: Der Kaknästornet in Stockholm 
12. Mai 1968: Postleitzahlen in Schweden 
12. Mai 1970: Nelly Sachs und die Gedichte zur Flucht des jüdischen Volkes 
12. Mai 2005: Monica Zetterlund, ein Leben im Rampenlicht und im Schatten

Copyright: Herbert Kårlin