Mittwoch, 7. Mai 2014

Die Erweckungsbewegung innerhalb der Svenska Kyrkan

Am 7. Mai 1856 gründete der Priester Hans Jakob Lundborg mit der Unterstützung des Predigers und Schriftstellers Carl Olof Rosenius die Evangeliska Fosterlands-Stiftelsen EFS um die Erweckungsbewegung, die sich um diese Zeit in ganz Schweden verbreitete, auch zu einem Teil der offiziellen Staatskirche, der Svenska Kyrkan, zu machen und die Gläubigen davon abhalten zu einer der zahlreichen Freikirchen überzulaufen, die zwar keine Werbung für sich machen durften, die Mitglieder jedoch durch Mund zu Mund Propaganda bekamen. Die Religionsfreiheit Schwedens war um diese Zeit noch stark eingeschränkt.

Die Evangeliska Fosterlands-Stiftelsen gehört, trotz vieler Parallelen zu Freikirchen, bis heute zur Svenska Kyrkan und zählt gegenwärtig etwa 15.000 Mitglieder, die sich auf rund 350 lokale Missionsvereine verteilen und seit ihrer Gründungszeit die Bibelkunde und die Bibeldeutung im Zentrum ihrer Lehre haben. Der protestantische Glaube sollte sich nach Lundborg von Beginn an vor allem über die Volksbildung verbreiten. Die Aufgabe der früheren reisenden Prediger übernehmen heute allerdings mehr die acht Volkshochschulen des Landes, die von der Glaubensgemeinschaft gegründet wurden. Allerdings werden die Priester der EFS seit 1990 ausschließlich nach den Regeln der Svenska Kyrkan ausgebildet und von dieser auch zum Priester geweiht, was dabei hilft, dass die Gemeinschaft mehr und mehr mit der Svenska Kyrkan in Verbindung gebracht wird und ihr den Ruf der Freikirche nimmt.

Der Aufschwung der Evangeliska Fosterlands-Stiftelsen kam sehr schnell, insbesondere dadurch, dass die Stiftung bereits 1857 die Zeitschrift Budbäraren herausgab, die eine Mischung aus Literatur und der Verbreitung von religiösen Theorien war und von Kolporteuren in ganz Schweden verkauft wurde, Reisenden, die später auch zu Predigern ausgebildet wurden. Parallel zu dieser Zeitschrift gründete die EFS einen Verlag, der insbesondere christliche Literatur veröffentlichte und seit 1992 in den Verbum Förlag eingeht. Die Bedeutung dieser Veröffentlichungen wird dadurch dokumentiert, dass bereits das erste Werk des ursprünglichen EFS-Verlages, die Kirchenpostille Luthers, in acht Auflagen und insgesamt 70.000 Exemplaren verkauft wurde.


7. Mai 1697: Das königliche Schloss Tre Kronor in Stockholm brennt nieder
7. Mai 1840: Der deutsch-schwedische Künstler Caspar David Friedrich
7. Mai 1921: Abschaffung der Todesstrafe in Schweden
7. Mai 2013: Die Swedish Music Hall of Fame in Stockholm 

Copyright: Herbert Kårlin

Dienstag, 6. Mai 2014

Johan Ludvig Runeberg, der Nationaldichter Finnlands

Als Johan Ludvig Runeberg am 6. Mai 1877 im finnischen Borgå, dem heutigen Porvoo, starb, war er, nach einem Schlaganfall, bereits 14 Jahre lang ans Bett gebunden und er konnte nicht ahnen welche Bedeutung er nach seinem Tode in Finnland erlangen sollte, denn Runeberg hatte grundsätzlich in Schwedisch geschrieben und Finnland gehörte damals noch zu Schweden. Heute gilt Runeberg als der Nationaldichter Finnlands, da er in seinen Gedichten die Seele des Landes gefangen hatte.

Johan Ludvig Runeberg war am 5. Februar 1804 in Jakobstad, dem heutigen Pietarsaari, als Sohn eines armen Seekapitäns geboren worden, hatte jedoch das Glück, dass er in Vasa die Grundschule besuchen konnte und von einer älteren Dame die schwedische Sprache zur Perfektion lernte. Sehr früh neigten die Interessen Runebergs zur Dichtkunst. Bereits in seiner frühen Jugend lernte er die Lieder Carl Michael Bellmans und las die Werke von Johan Henric Kellgren, Bengt Lidner und Carl Gustaf av Leopold. Sicher ist, dass Runeberg um diese Zeit auch seine ersten Gedichte schrieb, aber leider war keines datiert und die meisten gingen später zudem verloren.

Trotz seiner prekären finanziellen Lage ging Johan Ludvig Runeberg 1822 nach Åbo (Turku) um dort an Kaiserlichen Akademie zu studieren, seinen Magister in Philosophie abzulegen und zu promovieren. Noch bevor Runeberg seine Studien abgeschlossen hatte, hatte er das Epos Elgjakten, das er später zu Elgskyttarne im Stile Homers erweiterte, verfasst, das das Leben in der winterlichen Natur Finnlands darstellt und sein erstes bedeutendes Werk wurde. Seine Werke, die er neben seiner Tätigkeit als Lehrer und Professor schrieb, fanden im Jahre 1839 die höchste Beachtung, als dem Dichter die Große Goldmedaille der Svenska Akademien verliehen wurde.


6. Mai 1826: Der schwedische Schriftsteller Isac Reinhold Blom
6. Mai 1901: August Strindberg und Harriet Bosse 
6. Mai 1904: Harry Martinson, ein Nobelpreisträger begeht Selbstmord 
6. Mai 1916: Sif Ruud, noch mit 85 auf der Bühne des Dramaten
6. Mai 1939: Ragnar Jändel, der religiöse Arbeiterdichter Schwedens 
6. Mai 1947: Bertel Gripenberg und die finnlandschwedische politische Dichtkunst 
6. Mai 1987: Wann ist ein Mensch in Schweden tot?

Copyright: Herbert Kårlin

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Montag, 5. Mai 2014

Carl August Ehrensvärd, ein Admiral als Künstler

Carl August Ehrensvärd wurde am 5. Mai 1745 in Stockholm geboren und sollte nach dem Willen seines Vaters die militärische Laufbahn beschreiten. Als Ehrensvärd daher acht Jahre alt war, wurde er als Kadett in der Artillerie eingeschrieben, mit zehn begann er ein Studium an der Universität Uppsala und im Alter von 15 Jahren begann er vermutlich seine militärische Ausbildung, was auch dazu führte, dass er mit 17 Jahren bereits als Leutnant am Preußisch-Schwedischen Krieges in Pommern teilnahm.

Sehr früh hatte Carl August Ehrensvärd auch eine künstlerische Ausbildung, die damals auch die Architektur mit einschloss, erhalten, wenn auch mit dem Ziel beim Bau militärischer Anlagen, bei der Beratung im Schiffbau und der Planung von Kriegshäfen mitwirken zu können. Gerade diese Kunstausbildung war für Ehrenswärd das ganze Leben lang ein Problem, denn er fühlte sich vielmehr als freier Künstler als als militärischer Befehlshaber, was sich auch während seiner verschiedenen Auslandsreisen ausdrückte, denn jeder Aufenthalt führt ihn zu Kunstsammlungen, historischen Bauten und weniger zu den militärischen Anlagen, die er studieren sollte.

Da Carl August Ehrensvärd unter Gustav III. eine außerordentliche Karriere in der Marine machte, die mit dem Verlust bei der Schlacht bei Svensksund eine kurze Unterbrechung machte, gerieten seine Gemälde immer mehr in den Hintergrund, abgesehen von seinen erotischen Zeichnungen und Karikaturen, die heute noch viele Liebhaber finden. Um seiner militärischen Karriere nicht zu schaden hatte Ehrensvärd auch seine beiden künstlerischen Bücher Resa till Italien und De fria konstersa filosofi 1786 auch unter einem Pseudonym veröffentlicht. Nach dem Tode von Gustav III. wurde Ehrensvärd zum Generaladmiral der Marine ernannt, was ihn jedoch nicht davon abhielt enge Kontakt zu Johan Tobias Sergel und anderen Künstlern zu halten und sich verstärkt der Kunst zu widmen. Carl August Ehrensvärd starb am 21. Mai 1800 im Alter von 55 Jahren in Örebro.


5. Mai 1816: Wilhelm Erik Svedelius, der erste Staatswissenschaftler Schwedens
5. Mai 1846: Der schwedische Erfinder Lars Magnus Ericsson
5. Mai 1862: Carl August Adlersparre, vom Dichter zum politischen Schriftsteller
5. Mai 1912: Die Olympischen Spiele in Stockholm
5. Mai 1939: Schweden und die Rechte der Frau
5. Mai 1984: Herreys, Schwedens erste Boyband, gewinnt den ESC

Copyright: Herbert Kårlin

Sonntag, 4. Mai 2014

Magnus Bengtsson wird durch einen Mord bekannt

Magnus Bengtsson, oft auch Måns Bengtsson genannt, lebte vermutlich zwischen 1427 und 1477 und wäre vermutlich nie in die Geschichte Schwedens eingegangen, wenn er nicht am 4. Mai 1436 den schwedischen Nationalhelden Engelbrekt Engelbrektsson ermordet hätte. Denn auch wenn Bengtsson später zum Ritter geschlagen wurde und wie sein Vater Bengt Stensson Reichsrat und Rechtsgelehrter in Örebro wurde, so trat er kaum mit bedeutenden Vorschlägen oder Ereignissen in den Vordergrund.

Da Magnus Bengtsson gerade einmal neun Jahre alt war, als er Engelbrekt Engelbrektsson auf dem Gut seines Vaters mit einer Axt erschlug, ist kaum anzunehmen, dass diese Idee von ihm selbst kam, sondern er entweder von seinem Vater dazu angestiftet wurde oder aber Bengtsson darin die Möglichkeit sah bei seinem Vater als Mann anerkannt zu werden. Stensson lag mit Engelbrektsson seit einiger Zeit in Fehde, da dieser wenige Monate zuvor sein Schloss angegriffen und angezündet hatte, nachdem Stensson allerdings vorher, ohne Zustimmung des Reichsrates, ein Schiff der Hanse gekapert hatte.

Magnus Bengtsson wurde wegen des Mordes an Engelbrektsson nie angeklagt oder bestraft, aber da er mit dieser Tat den Toten zu einem Helden und Märtyrer gemacht hatte, musste er mit seinem Vater fliehen und er musste vermutlich bis 1443 ein unstetes Leben führen, da er in dieser Zeit in kaum einem Dokument des Landes genannt wird, wenn man davon absieht, dass er zwischen 1436 und 1443 mehrmals als Freibeuter vor der Ostküste Schwedens gesehen wurde. Ab 1450 tritt Magnus Bengtsson dann als Lagman (Rechtsgelehrten) in Närke auf und 1457 spielt er beim Aufruhr gegen König Karl Knutsson eine Nebenrolle.


4. Mai 1436: Engelbrekt Engelbrektsson wird ermordet
4. Mai 1782: Georg Ingelgren und die literarischen Gesellschaften Uppsalas
4. Mai 1928: Der schwedische Jazzmusiker Lars Gullin
4. Mai 1959: Inger Nilsson und der Fluch Pippi Langstrumpf zu sein
4. Mai 1991: Carola gewinnt beim Eurovision Song Contest in Rom

Copyright: Herbert Kårlin

Samstag, 3. Mai 2014

Das Küstenpanzerschiff HMS Sverige

Als die HMS Sverige am 3. Mai 1915 von den Götaverken in Göteborg zu Wasser gelassen wurde, hatte die Werft das bis dahin größte und schwerste Kriegsschiff Schwedens gebaut und das einzige Kriegsschiff, das aus privaten Spenden finanziert worden war, da die Regierung um diese Zeit keine Kriegsgefahr sah und in ihren Augen der Bau eines Küstenpanzerschiffes nicht dringend war. Auch für die Werft in Göteborg war der Bau der HMS Sverige eine Herausforderung, da man dort noch nie ein so großes Schiff hergestellt hatte, das zudem eine neue Bautechnik erforderte.

Natürlich war die HMS Sverige nach dem Stapellauf noch nicht einsatzfähig, sondern sie wurde an einem eigens dafür angelegten Pier erst mit den Panzerplatten versehen, und das Panzerschiff erhielt dort die Turbinen, das Waffensystem. Auch alle anderen schweren Teile konnten nicht in der Halle montiert werden, sonder mussten am Kai hinzugefügt werden. Die Kanonenrohre waren sogar so schwer, dass ein einzelner Kran sie nicht heben konnte und diese also mit Hilfe von zwei Kränen montiert werden mussten.

Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs musste die HMS Sverige für eventuelle Kriegseinsätze auf der Werft in Karlskrona aufgerüstet werden. Das Küstenpanzerschiff ging von Kohle auf Öl über, erhielt mehr Waffen, konnte jedoch nicht vollständig umgebaut werden, da das Schiff ab dem 9. April 1940 mit den anderen Kriegsfahrzeugen die schwedische Küste bewachen musste. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs hatte die HMS Sverige jedoch bald ausgedient, denn am 11. August 1947 wurde auf ihr die Flagge der schwedischen Marine zum letzten Mal gehisst, am 30. Januar 1953 wurde sie endgültig ausrangiert und 1958 an die Werft in Landskrona zur Verschrottung verkauft.


3. Mai 1737: Berndt Johan Hastfer, ein schwedischer Verräter
3. Mai 1826: Karl XV., König von Schweden
3. Mai 1839: Per Henrik Ling, der schwedische Vater der Gymnastik
3. Mai 1867: Birger Mörner, vom Diplomat zum Reiseschriftsteller
3. Mai 1960: Die Freihandelszone EFTA und die Stockholmer Konvention
3. Mai 1982: Lisa Johansson, Künstlerin und Schriftstellerin
3. Mai 2001: Die schwedische Wikipedia entsteht

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 2. Mai 2014

Harald Hjärne als Historiker und Politiker

Harald Hjärne kam am 2. Mai 1848 in Norra Kyrketorp bei Skövde zur Welt und schrieb sich bereits mit 17 Jahren an der Universität Uppsala ein um dort Geschichte und alte Sprachen zu studieren. 1871 wurde Hjärne dann Dozent in Uppsala und dank seines Kapitals und einiger Stipendien konnte sich der Geschichtswissenschaftler, der 1903 in die Svenska Akademien aufgenommen wurde, in den Folgejahren mehrere Auslandsreisen leisten, die ihm einen völlig neuen Blick zur Geschichtswissenschaft Schwedens öffneten.

Als Historiker nahm Harald Hjärne eine besondere Rolle in Schweden ein, da er einer der ersten schwedischen Wissenschaftler war, der zwar die Großmachtszeit Schwedens als besonders wichtig nahm, andererseits aber die Geschichte des Landes in einem internationalen Zusammenhang sah und daher davon ausging, dass Schweden nicht seine eigne Geschichte schaffen kann, sondern von Ereignissen in anderen Ländern abhängig ist. In diesem Zusammenhang sah er auch die schwedisch-norwegische Union eher als Möglichkeit der nordischen Stärke, obwohl er sehr früh am Überleben der Union zweifelte. Als Lehrer wiederum gehörte er zur kleinen Schicht der Professoren, die ihren Studenten beibrachten grundsätzlich jede Denkweise erneut in Frage zu stellen, da es nur selten eine einzige Lösung oder Analyse gibt.

Aber auch als Politiker ging Harald Hjärne einen sehr eigenen Weg, der eine Mischung aus modernem und konservativem Gedankengut war. Am bekanntesten wurde dabei seine Aussage, dass die schwedische Neutralität nur dann gesichert werden kann wenn das Land über eine sehr starke Verteidigung verfügt und die Nationalisten einsehen, dass sie einen internationalen politischen Dialog führen müssen, Forderungen, die noch heute dem rechten Block Schwedens entsprechen. Allerdings sah Hjärne eine stärkere Verteidigung nur unter der Voraussetzung möglich, dass man in Schweden das allgemeine Wahlrecht einführe damit sich der Bürger als Teil seines Landes fühlen kann, eine Forderung, die sich noch wenige Jahre vor dem Tod des Wissenschaftlers am 6. Januar 1922 erfüllte.


2. Mai 1754: Hedemora brennt bis auf wenige Häuser nieder
2. Mai 1797: Gustaf Engzell, der konservative Modernist der schwedischen Literatur
2. Mai 1875: Der schwedische Künstler Gunnar Hallström
2. Mai 1981: Olle Bærtling, der gemobbte Künstler Schwedens
2. Mai 1986: Åsa, mehr als nur ein Namenstag
2. Mai 2007: Magnus Stenbock und die Ansicht eines Grafen

Copyright: Herbert Kårlin

Donnerstag, 1. Mai 2014

Die schwedische Kronprinzessin Margareta, genannt Daisy

Als die schwedische Kronprinzessin Margareta von Großbritannien und Irland am 1. Mai 1920 im Alter von 38 Jahren plötzlich starb, war sie zwar durch die Hochzeit mit dem Kronprinzen Gustav Adolf, dem späteren Gustav VI. Adolf für die Krone Schwedens bestimmt gewesen, starb jedoch 30 Jahre bevor ihr Ehemann König von Schweden wurde. Der einzige schwedische Titel der Kronprinzessin war daher Herzogin von Skåne. Aus dieser Ehe ging jedoch der heutige König Carl XVI. Gustaf hervor.

Margareta von Großbritannien und Irland, die am 15. Januar 1882 im englischen Surrey geboren worden war, traf ihren Mann zu Beginn des Jahres 1905 in Kairo, wobei mit aller Wahrscheinlichkeit die Großmutter des Kronzprinzen das Treffen arrangiert hatte. Allerdings ging bereits bei diesem Treffen etwas schief, denn eigentlich sollte Gustav Adolf die Schwester Margaretas treffen und heiraten, aber irgendwie nahm das Schicksal seine eigenen Wege. Jedenfalls geschah dann alles sehr schnell, denn nur wenige Tage nach dem Treffen hielt der Kronprinz um Hand Margaretas an und schon am 15. Juni 1905 fand die Hochzeit der beiden in der Sankt George Kapelle des Schlosses Windsor statt.

Wegen ihrer Volksnähe war Kronprinzessin Margareta sehr bald weitaus beliebter als die aus Preußen stammende Königin Victoria, wobei Margareta sehr viel Sport trieb, sich für den Garten auf Schloss Sofiero interessierte und in ihrer Freizeit malte. Einige dieser Gemälde findet man heute im Arbeitszimmer von Königin Silvia wieder. Ab Winter 1919/1920 war Kronprinzessin Margareta, die gerade ihr sechstes Kind erwartete mehrmals krank und am Morgen des 30. April 1920 stellte man bei ihr eine Blutvergiftung fest an der sie am Folgetag starb. Hjalmar Branting, der um diese Zeit knapp zwei Monate lang Ministerpräsident war, erfuhr vom Tode der Kronprinzessin als er seine Rede zum ersten Mai hielt, dabei eine lange Pause machte, um dann das Volk über den Tod Margaretes, die allgemein Daisy genannt wurde, zu informieren.


1. Mai 1890: Der 1. Mai in Schweden
1. Mai 1950: Sigfrid Lindström und die moderne Welt der Sagen
1. Mai 1958: Die nordische Passunion
1. Mai 1969: Schwedischer Reaktor entgeht nur knapp einer Kernschmelze
1. Mai 2009: Hochzeit für Homosexuelle in Schweden

Copyright: Herbert Kårlin