Montag, 21. Dezember 2015

Die schwedische Schauspielerin Karin Ekelund

Als Karin Ekelund am 21. Dezember 1976 im Alter von 63 Jahren in Stockholm starb, war ihre Karriere als Schauspielerin bereits Geschichte, denn ihr letzter Film Så tuktas kärleken, der bereits als Comeback-Film gilt, stammte aus dem Jahre 1955. Diese Abkehr aus der Film- und Theaterwelt hatte insbesondere mit  Ehe mit Ragnar Sachs, dem damaligen Geschäftsführer des renommierten schwedischen Kaufhauses NK zu tun den sie 1951 geheiratet hatte, denn es kostete viel Überredungskunst um die Schauspielerin 1955 für neue Dreharbeiten zu gewinnen.

Karin Ekelund war am 26. Mai 1913 als Tochter eines Studienrates in Ystad zur Welt gekommen und wollte nach ihrer Hochschulreife eigentlich Medizin studieren. Olof Molander konnte Ekelund jedoch davon überzeugen eine Rolle in Det stora bygget zu übernehmen, das 1930 während der Stockholmausstellung aufgeführt wurde. Die Folge davon war, dass Ekelund sich von der Medizin abwandte und noch im gleichen Jahr in der Schauspielschule im Dramaten aufgenommen wurde. Nach ihrer dreijährigen Ausbildung blieb Ekelund noch ein Jahr am Dramaten um jedoch bereits ein Jahr später von Gösta Ekman im Vasateatern engagiert zu werden. Es folgten das Oscarsteatern und 1944 schließlich das Stadttheater in Malmö.

Karin Ekelund spielte in diesen Jahren sowohl auf der Theaterbühne als auch im Film, wobei sie im Film, als schlanke, große und blonde Frau, auch das Idealbild einer Schwedin war und sehr viel zum Ruf der blonden Schwedin beitrug. Ihre Rollen waren oft dem Aussehen entsprechend mit nordischen Charaktereigenschaften verbunden, da dies die Filme auch zum Exportschlager werden ließ, jedoch die Schauspielerin in eine Nische drängte. Besonders zu bemerken ist, dass Karin Ekelund 1961 als erste Frau Schwedens als Regisseurin und Produzentin für die Hörspielabteilung des Staatsfunks Sveriges Radio eingestellt wurde.


21. Dezember: Die Wintersonnenwende in Schweden
21. Dezember 1610: Katarina Vasa gewinnt Einfluss in Ostfriesland
21. Dezember 1624: Ein Holländer und eine neue schwedische Handelskompanie
21. Dezember 1875: Der schwedische Sprachforscher Bengt Ivar Hesselman
21. Dezember 1904: Johannes Edfelt, der zeitlose Dichter des 20. Jahrhunderts
21. Dezember 1937: Der schwedische Künstler Harald Lyth

Copyright: Herbert Kårlin

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Sonntag, 20. Dezember 2015

Der schwedische Nationalökonom Knut Wicksell

Knut Wicksell kam am 20. Dezember 1851 als Sohn eines Immobilienmaklers in Stockholm zur Welt und verdankte es dem Wohlstand seiner Eltern, die er sehr früh verlor, dass er sich dennoch an der Universität Uppsala einschreiben konnte um dort Mathematik und Physik zu studieren. Nach einem Lizenziat in beiden Fächern wechselte der Student Wicksell zur Nationalökonomie, was ihm wiederum ein Stipendium einbrachte das ihm ermöglichte seine Studien in England, Frankreich, der Schweiz, Österreich und Deutschland zu vervollständigen und sich mit den verschiedensten Theorien vertraut zu machen. Nach seiner Promotion im Jahre 1899 wurde Wicksell erst Dozent in Nationalökonomie und Finanzrecht in Uppsala und 1901 wurde er zum Professor in beiden Fächern an die Universität Lund berufen.

Auch wenn Knut Wicksell heute fast vergessen ist, so galt er zu Beginn des 20.Jahrhunderts als einer der bedeutendsten Nationalökonomen Europas, zumindest bis John Maynard Keynes 1936 die Nationalökonomie revolutionierte. Wicksell hat indes sowohl die Theorien von Keynes, als auch die sogenannte Stockholmer Schule und Gunnar Myrdal stark beeinflusst, da der Wissenschaftler alle damaligen Meinungen zur Geldtheorie in Frage setzte und die Marktwirtschaft auf eine, damals revolutionäre Form, beschrieb, die bis heute auch die Steuerpolitik Schwedens beeinflusst. Um die historische Entwicklung der europäischen Volkswirtschaft zu verstehen, ist Wicksell nicht zu vernachlässigen.

Die Haupttheorie von Knut Wicksell war, dass nicht die Menge des Geldes über das wirtschaftliche Wachstum entscheidet, sondern vor allem das Verhältnis der Rentabilität bei Investitionen, die Wicksell als natürliche Zinsen bezeichnete, und die Darlehenszinsen über die Kaufkraft entscheiden, was bedeutet, dass die Wirtschaft aufwärts strebt sobald die Rentabilität höher ist als die zu zahlenden Zinsen und umgekehrt. Politisch gesehen arbeitete Wicksell vor allem gegen den damals in Schweden herrschenden Protektionismus und griff dabei auch die Staatskirche an, die sich durch Kapital steuern ließ und dadurch auch steuerte, was dem Nationalökonomen wegen Gotteslästerung zwei Monate Gefängnis einbrachte.


20. Dezember 1483: Dialogus creatorum, das erste gedruckte Buch Schwedens
20. Dezember 1537: König Johan III., der Bauherr Schwedens
20. Dezember 1946: Peps Persson bringt Blues und Reggae nach Schweden
20. Dezember 1977: Die schwedische Sängerin Sonja Aldén 

Copyright: Herbert Kårlin

Samstag, 19. Dezember 2015

Die Caroli kyrka, die Deutsche Kirche in Malmö

Die am 19. Dezember 1880 eingeweihte Caroli kyrka in Malmö, in der seit 2010 keinerlei Gottesdienste mehr abgehalten werden, da sie ein Jahr vorher privatisiert worden war und 2010 auch entweiht wurde, spielt eine besondere Rolle in der Kirchengeschichte Schwedens, was eventuell auch dazu beigetragen hat dass sie auch im Inneren noch den Aspekt einer Kirche beibehalten hat, auch wenn die ursprüngliche Altartafel durch eine modernere ersetzt wurde und keine sakralen Werte mehr im Bau zu finden sind.


Die Geschichte der Caroli Kirche geht im Grunde bis zu Beginn des 17. Jahrhunderts zurück, als in Malmö sehr viele Deutsche wohnten, die mangels einer eigenen Kirche regelmäßig jene in Kopenhagen besuchten. Mit dem Frieden in Roskilde im Jahre 1658 änderten sich jedoch die Verhältnisse, denn das vorher dänische Schonen gehörte plötzlich zu Schweden und Kopenhagen war damit keine Alternative mehr. Da sich die deutsche Gemeinschaft jedoch auch nicht der im Grunde obligatorischen Svenska Kyrkan anschließen wollte, baten sie den König Schwedens um eine Ausnahmegenehmigung, die ihnen Karl XI.  auch gewährte. Bereits am 1. Oktober 1693 konnte dann die deutsche Kirche eingeweiht werden, wobei sie zu Ehren des Königs auch den Namen Caroli kyrka erhielt.

Bis 1778 wurde der Gottesdienst in der Malmöer Caroli kyrka ausschließlich in Deutsch abgehalten und nach einer Übergangszeit musste die Kirchengemeinde dann 1831 ganz auf schwedisch übergehen. Die deutsche Gemeinde wuchs, die kleine Kirche veraltete und 1879 entschied sich Malmö dafür die Kirche abzureißen und die Kirchengemeinde ganz in die schwedische Versammlung einzugliedern und dafür eine neue Kirche zu bauen, die Sankt Pauli kyrka. Letztendlich wurden dann jedoch zwei Kirchen gebaut und die deutsche Gemeinde erhielt eine neue Caroli kyrka. Die Kirchenversammlung als solches wurde jedoch 1949 aufgelöst und man diskutierte viel über die Zukunft der Kirche, die letztendlich ein Verein verwalten durfte, bis sie im Jahr 2000 an die Musikhochschule Malmö vermietet und 2009 verkauft wurde.


19. Dezember 1666: Die Gründung der schwedischen Universität Lund
19. Dezember 1893: Harry Blomberg und die religiöse Literatur des 20. Jahrhunderts
19. Dezember 1917: Die Knut und Alice Wallenberg Stiftung 
19. Dezember 1954: Frans G. Bengtsson, Militärromantik und die Antidemokratie

19. Dezember 1996: Die Schengener Abkommen in Schweden
19. Dezember 2011: Das Ende der klassischen, schwedischen Saab Automobile

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 18. Dezember 2015

Die Sundsvallsbron, die längste Autobahnbrücke Schwedens

Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit wurde die Sundsvallsbron am 18. Dezember 2014 von Carl XVI. Gustaf eingeweiht, eine Brücke, die insgesamt 1,9 Milliarden Kronen kostete und die erste Brücke innerhalb Schwedens ist, die nicht kostenlos benutzt werden kann. Personenwagen müssen für die Überfahrt jeweils neun Kronen bezahlen und schwere Lastwagen 20 Kronen. Offiziell soll 35 Jahre lang eine Gebühr verlangt werden um die Brücke letztendlich von den Benutzern finanzieren zu lassen.


Mit einer Gesamtlänge von 2109 Meter ist die Sundsvallsbron die drittlängste Brücke Schwedens, jedoch die längste Autobahnbrücke des Landes. Nicht gerechnet wird dabei die Öresundbrücke, da diese zwei Länder verbindet und deswegen nicht als rein schwedische Brücke betrachtet werden kann. Nach Berechnungen gewinnen Autofahrer, die die Sundsvallbrücke benutzten und nicht durch Sundsvall fahren, mindestens fünf Minuten bei Normalverkehr und weitaus mehr während des Berufsverkehrs, der den Verkehr in der Stadt teilweise zum Stillstand bringt.

Die Sundsvallsbron wurde nach einer bis dahin nie geprüften Methode gebaut, die es ermöglichte den Angebotspreis bedeutend zu senken, wobei alle Konkurrenten zu traditionellen und geprüften Methoden griffen. Der Bau der Brücke wurde kurzzeitig in Frage gestellt, als das dänische Unternehmen E. Pihl & Søn im August 2013 den Konkurs anmeldete, da dieses Unternehmen für sämtliche Zementarbeiten an der Brücke verantwortlich war. Da jedoch das Baukonsortium, das gemeinsam die Verantwortung für den Bau der Sundsvallbrücke übernommen hatte, auch aus zwei deutschen Firmen bestand, musste diese ab August 2013 die gesamten Arbeiten übernehmen.


18. Dezember: Der Tag des Kuchens in Schweden
18. Dezember 1290: Der schwedische König Magnus Ladulås
18. Dezember 1661: Der schwedische Erfinder Christopher Polhem
18. Dezember 1793: Der schwedische Künstler Johan Niclas Byström
18. Dezember 1828: Viktor Rydberg, der Autor, der Jesus zum Menschen machte
18. Dezember 1869: Hilma Borelius, Wissenschaft und Frauenrecht in der Literatur
18. Dezember 1884: Die Tageszeitung Svenska Dagbladet, Svenskan
18. Dezember 1936: Ulla Trenter, zwischen Kriminalroman und Novelle

Copyright: Herbert Kårlin

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Der schwedische Künstler Nils Forsberg

Nils Forsberg kam am 17. Dezember 1842 als Sohn eines Kätnerpaares in armen Verhältnissen zur Welt und musste daher bereits im Kindesalter bei Landwirten der Umgebung arbeiten. Als sich seine Eltern entschieden ihn zu einem Schuhmacher in die Lehre zu schicken, was den Jungen, trotz des sozialen Aufstiegs, sehr wenig begeisterte, brannte er durch und kam auf diesem Weg nach Helsingborg, wo er eine Anstellung bei einem Kunstmaler fand, der ihm auch die grundlegenden Kenntnisse eines Künstlers vermittelte.

Im Jahre 1851 ging Nils Forsberg nach Göteborg um sich an der Schule für Kunsthandwerk einzuschreiben. Um diese Zeit war es in Göteborg auch leicht an Stipendien zu kommen, was auch Forsberg zu spüren bekam, denn eine Privatperson gab ihm ein Stipendium für eine Reise nach Paris. Auch wenn die Reise nur wenige Wochen dauern sollte, so  blieb Forsberg insgesamt 35 Jahre lang in Paris. Dort hatte der Künstler das Gluck Schüler von Léon Bonnat zu werden, was leider nicht ausreichte um ihm unmittelbar Erfolg zu bringen. Über zehn Jahre lang war Forsberg daher gezwungen als handwerklicher Maler, Fotograf und Kopiermaler zu arbeiten um überleben zu können.

Den ersten Erfolg hatte Nils Forsberg dann mit seinem Gemälde Akrobatfamilj inför cirkusdirektören, das er im Jahre 1878 malte. Ein Gemälde, das man heute im Kunstmuseum in Göteborg finden kann. In dieser Zeit entstand auch das bekannteste Bild de Künstler, En hjältes död, auch wenn der Erfolg des gemäldes zu Beginn aus einem Missverständnis entstand, denn der Künstler sah das Gemälde als Protestzeichen für jeden Krieg, die Kritiker entdeckten im Bild jedoch den Patriotismus des Künstlers. Als Nils Forsberg, der am 8. November 1934 in Helsingborg starb, 1902 nach Schweden zurückkehrte, malte er überwiegend Portraits und Altartafeln, die jedoch nicht an die in Frankreich entstandenen Werke heranreichen. Als Forsberg 86 Jahre alt war, wurde ihm für seine Leistungen eine Staatspension von 4000 Kronen verliehen.


17. Dezember 1860: Königin Desideria, die unschwedische Königin
17. Dezember 1863: Der schwedische Künstler Gunnar G:son Wennerberg
17. Dezember 1877: Johan Erik Rydqvist und die schwedische Sprache
17. Dezember 1951: Der Film „Sie tanzte nur einen Sommer“ hat Premiere

Copyright: Herbert Kårlin

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Mittwoch, 16. Dezember 2015

Die schwedische Sängerin Zara Larsson

Zara Larsson kam am 16. Dezember 1997 als Tochter eines Militärs und einer Krankenschwester in Stockholm zur Welt. Nach zwei Schuljahren in der Schule in Enskede wechselte sie in die Königliche Schwedische Ballettschule. Obwohl Zara bereits um diese Zeit viel sang, wollte sie auf keinen Fall die Musikschule Adolf Fredrik in Stockholm besuchen, da sie sehr wenig von Chorgesang hielt, der dort zu den Pflichtfächern gehört. Erst nach der neunten Klasse wählte Zara Larsson dann die Schule Kulturama, die auf auf alle künstlerischen Berufe spezialisiert ist.

Die Karriere von Zara Larsson begann 2008, als sie, mit zehn Jahren, den Nachwuchswettbewerb Talang mit My Heart Will Go On gewann und ihre erste Single erschien. Es folgte eine Pause bis 2012, als Larsson einen Plattenvertrag erhielt und ihre eigene Einstiegs EP Introducing veröffentlichte. Im folgenden Jahr erschien dann ihre Single Uncover, die nicht nur in Schweden unmittelbar Erfolg hatte, sondern auch in Norwegen und einigen anderen europäischen Ländern. Mit 15 war es Larrson gelungen als jüngste Künstlerin zwei Rockbjörnar zu gewinnen, Musikpreise, die das Aftonbladet seit 1979 vergibt. An diesen Erfolg knüpfte die Sängerin 2014 mit Carry You Home an.

Bereits auf dem Höhepunkt erschien dann 2015 Zara Larssons Lush Life und entwickelte sich in Schweden zum am häufigsten gespielten Song des Jahres. Larsson erhielt dafür viermal Platin in Schweden und jeweils eine Platinplatte in Dänemark und Norwegen. Allerdings macht Zara Larssaon nicht  nur mit ihrer Musik auf sich aufmerksam, sondern auch mit ihrer feministischen Einstellung, die viele in Schweden als provozierend empfinden, obwohl Larsson dabei nur die Wahrheit verbreitet, wenn auch auf ihre sehr persönliche Weise, als sie, zum Beispiel, ein Foto veröffentliche mit einem Kondom über ihrem Fuß und der Aussage dass ein Kondom wohl immer passt und Männer auf dumme Ausreden verzichten sollten.


16. Dezember 1520: Hemming Gadh wird auf Schloss Raseborg hingerichtet
16. Dezember 1857: Die Västra Stambanan zwischen Göteborg und Stockholm
16. Dezember 1946: Benny Andersson, weitaus mehr als nur ein ABBA-Mitglied
16. Dezember 2008: Erdbeben in der schwedischen Region Skåne

Copyright: Herbert Kårlin

Dienstag, 15. Dezember 2015

Die schwedische Afrika-Kompanie (Guineakompanie)

Bereits mit dem Plan Schwedens innerhalb der Kolonialpolitik des Landes Cabo Corso zu erwerben, beantragte Louis De Geer einen Privilegienbrief um Handel mit der neuen Kolonie betreiben zu können. Königin Kristina war leicht davon zu überzeugen und am 15. Dezember 1649 konnte der holländische Kaufmann die Schwedische Afrika-Kompanie, auch Guineakompanie genannt, gründen und das erste Fahrzeug für die Reise vorbereiten. Die Hauptinvestoren des Unternehmens waren vor allem holländische und deutsche Kaufleute denen es nicht gelungen war sich an anderen Gesellschaften jener Zeit zu beteiligen.

Die Idee der Schwedischen Afrika-Kompanie war indes nicht nur einen Handel zwischen Schweden und Cabo Corso zu entwickeln, sondern gleichzeitig auch einen sehr lukrativen Sklavenhandel mit den Plantagenbesitzern auf São Tomé zu unterhalten. In der Tat  bedeutete dies, dass zum einen Textilien, Haushaltsgeräte und Schmuck aus Schweden in Cabo Corso gegen Zuckerrohr, Elfenbein, Gold und Sklaven getauscht wurde. Die Sklaven wurden anschließend auf São Tomé verkauft, die restlichen Waren gingen nach Schweden, ein Geschäft, das allerdings auch zu starken Spannungen mit holländischen und englischen Kompanien führte.

Bis 1654 das schwedische Kammerkollegium die Schwedische Afrika-Kompanie übernahm, gingen die Gewinne nahezu ausschließlich nach Holland und Deutschland, die über eine bedeutende Mehrheit der Aktien verfügte. Göteborg wurde als der Zentralhafen benutzt und in Stockholm befand sich die Firmenleitung. Die Struktur des Unternehmens war daher bis 1654 den heutigen Risikokapitalunternehmen sehr ähnlich, denn Schweden war nur wegen der Privilegien von Bedeutung, die De Geer in Holland verweigert worden waren. Auf Grund der Schwierigkeiten mit Holland und England war die Schwedische Afrika-Kompanie allerdings bereits 1667 ruiniert und musste den Holländern zusätzlich garantieren nie wieder Handel mit Westafrika zu betreiben.


15. Dezember 1716: Olof Celsius der Jüngere, Philosoph und Politiker
15. Dezember 1877: Der schwedische Filmregisseur Georg af Klercker
15. Dezember 1952: Ernest Florman, der erste Filmer Schwedens
15. Dezember 1992: Sven Delblanc und die Nachkriegsliteratur Schwedens
15. Dezember 1994: Das schwedische Parlament unterschreibt den Europavertrag
15. Dezember 1999: Rune Andréasson und der berühmteste Bär Schwedens

Copyright: Herbert Kårlin

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