Donnerstag, 17. Dezember 2015

Der schwedische Künstler Nils Forsberg

Nils Forsberg kam am 17. Dezember 1842 als Sohn eines Kätnerpaares in armen Verhältnissen zur Welt und musste daher bereits im Kindesalter bei Landwirten der Umgebung arbeiten. Als sich seine Eltern entschieden ihn zu einem Schuhmacher in die Lehre zu schicken, was den Jungen, trotz des sozialen Aufstiegs, sehr wenig begeisterte, brannte er durch und kam auf diesem Weg nach Helsingborg, wo er eine Anstellung bei einem Kunstmaler fand, der ihm auch die grundlegenden Kenntnisse eines Künstlers vermittelte.

Im Jahre 1851 ging Nils Forsberg nach Göteborg um sich an der Schule für Kunsthandwerk einzuschreiben. Um diese Zeit war es in Göteborg auch leicht an Stipendien zu kommen, was auch Forsberg zu spüren bekam, denn eine Privatperson gab ihm ein Stipendium für eine Reise nach Paris. Auch wenn die Reise nur wenige Wochen dauern sollte, so  blieb Forsberg insgesamt 35 Jahre lang in Paris. Dort hatte der Künstler das Gluck Schüler von Léon Bonnat zu werden, was leider nicht ausreichte um ihm unmittelbar Erfolg zu bringen. Über zehn Jahre lang war Forsberg daher gezwungen als handwerklicher Maler, Fotograf und Kopiermaler zu arbeiten um überleben zu können.

Den ersten Erfolg hatte Nils Forsberg dann mit seinem Gemälde Akrobatfamilj inför cirkusdirektören, das er im Jahre 1878 malte. Ein Gemälde, das man heute im Kunstmuseum in Göteborg finden kann. In dieser Zeit entstand auch das bekannteste Bild de Künstler, En hjältes död, auch wenn der Erfolg des gemäldes zu Beginn aus einem Missverständnis entstand, denn der Künstler sah das Gemälde als Protestzeichen für jeden Krieg, die Kritiker entdeckten im Bild jedoch den Patriotismus des Künstlers. Als Nils Forsberg, der am 8. November 1934 in Helsingborg starb, 1902 nach Schweden zurückkehrte, malte er überwiegend Portraits und Altartafeln, die jedoch nicht an die in Frankreich entstandenen Werke heranreichen. Als Forsberg 86 Jahre alt war, wurde ihm für seine Leistungen eine Staatspension von 4000 Kronen verliehen.


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Copyright: Herbert Kårlin

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