Montag, 4. April 2011

Schweden und Dänemark kämpfen bei Kalmar

Am 4. April 1611 erklärte der dänische König Kristian IV in Örebro dem schwedischen König Karl IX. den Krieg, der als der Kalmar-Krieg in die Geschichtsbücher einging, obwohl die beiden Länder nicht nur bei Kalmar kämpften, sondern auch an Münding des Göta Älv, wo Karl IX. eine Stadt gegründet hatte, die ein Vorläufer des heutigen Göteborg war.

Die Ursachen für diesen Krieg waren auf mehren Ebenen zu suchen und das Verhältnis zwischen Kristian IV. und Karl IX. war schon seit Jahren sehr angespannt, denn der schwedische König verlangte, dass der dänische König die drei schwedischen Kronen aus seinem Wappen entfernte und der dänische König war empört darüber, dass sich Schweden mit seiner neuen Stadt einen Zugang zum Meer geschaffen hatte, was für Dänemark bedeutete, dass die Zölle am Öresund stark rückläufig waren.

Der Kalmar-Krieg spielte sich daher einerseits bei Kalmar ab, wo Kristian IV. das Schloss einnahm, zum anderen bei Göteborg, wo der dänische König das Schloss Älsvborg in seine Hände brachte. Das Erbe von Gustav II. Adolf, der am 1. Oktober 1611 König von Schweden wurde, war daher nicht nur ein Krieg, sondern er musste auch mit hohen Schulden beginnen, da der dänische König eine sehr hohe Lösesumme für die Freigabe der Älvsborg forderte. Zum anderen gewann Dänemark bei Friedensschluss am 19. Januar 1613 das Dauerrecht, die schwedischen drei Kronen im Reichswappen zu verwenden, ein Symbol, das man noch heute auf der dänischen königlichen Flagge und dem königlichen Wappen findet.

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Copyright: Herbert Kårlin

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