Montag, 11. April 2011

Schweden rüstet sich gegen Deutschland

Am 11. April 1940 begann das schwedische Verteidigungsministerium mit der heimlichen Mobilisierung, nachdem Deutschland zwei Tage vorher bereits Dänemark und Norwegen besetzt hatte. Die Erzählungen der norwegischen Flüchtlinge, die in Schweden ankamen und die strategische Lage Göteborgs am Kattegat beunruhigten die schwedischen Politiker in besonderem Masse.

Da Schweden Deutschland nicht provozieren wollte, da dies die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs erhöht hätte, erfolgte die Mobilisierung nicht auf einmal, sondern verteilte sich auf mehrere Wochen. Aus 100.000 Soldaten, die überwiegend im Norden Schwedens stationiert waren, entstanden so 320.000 Soldaten, die immer näher an der Küste stationiert wurden und das Land verteidigen sollten.

Da die schwedischen Soldaten nur eine Kurzausbildung erhalten konnten, war die Truppe von der Schlagkraft her kaum gegen einen deutschen Angriff gewappnet, was jedoch die militärische Organisation ausgleichen konnte. Schweden zögerte auch nicht vor ungewöhnlichen Mitteln, die einen Überfall Deutschlands vielleicht nicht verhindern, aber erschweren sollten. So wurden vor der Hafeneinfahrt Göteborgs ältere Schiffe versenkt, die es der deutschen Flotte unmöglich machte den Hafen anzulaufen.

11. April 1837: Der schwedische Kampf gegen den Alkohol
11. April 1973: Szenen einer Ehe, ein Film von Ingmar Bergman

Copyright: Herbert Kårlin

Messetermine in Göteborg

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