Freitag, 22. April 2016

Der schwedische Künstler Bengt Nordenberg

Bengt Nordenberg  wurde am 22. April 1822 als Sohn eines Kätners unter dem Namen Bengt Jönsson Nord in Jämshög in Blekinge geboren. Da der spätere Künstler in größter Armut aufwuchs, erhielt er nur eine minimale Bildung und trat im Alter von zwölf Jahren eine Lehre als Maler an. Mit 21 Jahren konnte Nordenberg endlich seinen Wunsch erfüllen, nämlich nach Stockholm zu ziehen und dort ein Studium an der Kunstakademie zu machen. Im Jahre 1851 ging Nordenberg nach Düsseldorf um dort sein Studium bei Theodor Hildebrandt und dem Norweger Adolf Tideman zu vervollständigen, wobei vor allem der Einfluss von Tideman in den Werken Nordenbergs, der zu den Künstlern der Düsseldorfer Schule gerechnet wird, sehr stark zu spüren ist.

Bereits 1850, ein Jahr vor seiner Abreise nach Düsseldorf, beeindruckte Bengt Nordenberg bei einer Ausstellung der Kunstakademie mit einem Landschaftsgemälde und sieben Gemälden aus dem schwedischen Volksleben, wobei er während der Ausstellung auch Adolph Tideman kennenlernte, der ihn dabei unterstütze nach seinem Gefühl zu malen und nicht nach Zeitströmungen. Als Nordenberg 1852 nach Schweden zurückkehrte, entstanden einige seiner beeindruckendsten Gemälde des schwedischen Landlebens, auch wenn der Künstler um diese Zeit noch nicht seinen Höhepunkt erreicht hatte.

Im Jahre 1956 erhielt Bengt Nordenström ein Reisestipendium, das ihm eine längere Studienreise nach Frankreich und Italien ermöglichte, was den Künstler jedoch nur darin bestätigte seinen eigenen Weg in der Kunst zu gehen. Im Jahre 1860 zog Nordenström ganz nach Düsseldorf, der Stadt, in der sich am wohlsten fühlte und wo er am 18. Dezember 1902 auch starb. Dies bedeutete jedoch nur, dass Nordenberg die Sommer in Schweden verbrachte um dort das Landleben zu studieren und in Skizzen festzuhalten, als Basis für seine Arbeit in Düsseldorf, denn seine ländlichen Motive und Landschaften blieben schwedisch. Zahlreiche Werke des Künstlers sind in deutschen Museen zu finden. In Schweden ist er vor allem im Nationalmuseum in Stockholm und im Kunstmuseum in Göteborg vertreten.


22. April 1672: Georg Stiernhielm, der Vater der schwedischen Skalden
22. April 1672: Georg Stiernhielm, der Vater der schwedischen Skalden
22. April 1796: Bernhard von Beskow die die konservative Literatur Schwedens
22. April 1872: Henning Berger und der desillusionierte Auswandererroman
22. April 1894: Der schwedische Künstler Bror Hjorth
22. April 1929: Funktionalismus im Stockholmer Kaufhaus NK
22. April 1935: Der eigenwillige schwedische Architekt Carl Bergsten
22. April 1964: Karl Gerhard, der König der schwedischen Revue
22. April 2003: Maria Wine, die schwedische Poetin der Liebesgedichte

Copyright: Herbert Kårlin

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