Sonntag, 14. Juni 2015

Der Zoologische Garten Nordens Ark im Bohuslän

Am 14. Juni 1989 weihten König Carl XVI. Gustaf und Kronprinzessin Victoria einen besonderen Zoologischen Garten im Bohuslän ein, da die Idee bei der Planung des Nordens Ark nicht war so viele unterschiedliche Tiere wie möglich zu zeigen, sondern vor allem jene Tiere, die von der Ausrottung bedroht sind. Gleichzeitig sollte die Anlage auch dazu dienen, dass sich die bedrohten nordischen Tiere wieder vermehren können und, wenn möglich, zurück zur Natur finden können. Dies ist auch der Grund dafür, warum Nordens Ark eng mit der Universität Göteborg zusammenarbeitet.

Gegenwärtig findet man auf der rund 380 Hektar großen Fläche etwa 80 von der Ausrottung bedrohte Tierarten, die sich auf großen Flächen frei bewegen können, was für die knapp 100.000 Besucher pro Jahr den Nachteil hat, dass man nie so genau weiß welche Tiere man wirklich zu Gesicht bekommen wird, welche sich näheren und welche man nur bei der Suche mit einem Fernglas entdeckt. Wichtig ist für Nordens Ark jedoch, dass sich die Tiere wohl fühlen, aber letztendlich wird auch der Besucher nach einem Tag im Zoologischen Garten zufrieden sein, auch wenn er das eine oder andere Tier, trotz intensiver Suche, nicht entdecken konnte.

Im Zoologischen Garten Nordens Ark findet man drei Gruppen von vor der Ausrottung bedrohten Tieren, denn eine Zone ist für Säugetiere der nördlichen, temperierten Zonen vorgesehen, eine weitere den exotischen wilden Tieren und der dritte Teil den nordischen Tieren, die früher auf allen Landgütern und Bauernhöfen der nördlichen Länder zu Hause waren. Als kleinen Zusatz bietet Nordens Ark noch eine kleinere Anlage mit Amphibien, Schlangen und Vögeln. Lediglich der Teil des Tierparks, der die Auswilderung von Tieren vorbereitet, ist für die Besucher geschlossen.


14. Juni 1645: Haquin Spegel, schwedischer Erzbischof und Dichter
14. Juni 1874: Das Grand Hotel in Stockholm entsteht
14. Juni 1897: Jan Fridegård, der Autor der modernen Klassik Schwedens
14. Juni 1897: Jan Fridegård und die Provokation der Arbeiterliteratur Schwedens
14. Juni 2001: EU-Gipfel in Göteborg mit Unruhen
14. Juni 2008: Der schwedische Jazzmusiker Esbjörn Svensson

Copyright: Herbert Kårlin

Mit Stena Line nach Schweden

Samstag, 13. Juni 2015

Junilistan, die europakritische Partei Schwedens

Kurz nachdem die Schweden bei der Volksabstimmung des Jahres 2003 die Einführung des Euro mehrheitlich abgelehnt hatten, entschlossen sich einige Wirtschaftswissenschaftler des Landes eine politische Partei für Europa-Skeptiker zu gründen, die sogenannte Junilistan. Das erste Ziel der Partei war die Teilnahme an den Europawahlen im Juni 2004, was zeitlich nicht dazu ausreichte ein komplettes Parteiprogramm auszuarbeiten. Da die Mitglieder der neuen Partei auch aus allen politischen Richtungen kamen, legte man zu den Europawahlen lediglich eine Liste von Namen vor hinter denen genannt wurde welcher politischen Richtung sie angehörten, daher auch der Name Junilistan (Juniliste).

Bei den Europawahlen am 13. Juni 2004, zeigte sich, dass sehr viele Schweden mit der Europapolitik der etablierten Parteien nicht einverstanden waren, denn die Junilistan wurde mit 14,5 Prozent der Stimmen die drittgrößte schwedische Partei des Europaparlaments und konnte daher drei Abgeordnete nach Brüssel schicken. Da der Partei jedoch Mitglieder fehlten, sich der Aufbau einer Parteistruktur sehr schwierig zeigte und die Presse die zeitweise antidemokratischen Probleme der Partei hervorhob, spielte die Junilistan lediglich in Europa eine gewisse Rolle.

Dies zeigte sich auch daran, dass es der Junilistan, die sich auch für die darauf folgenden schwedischen Parlamentswahlen präsentierte, denn nach internen Parteiproblemen 2006 gerade einmal gelang auf 0,47 Prozent der Stimmen zu kommen. Da es der Junilistan nach personellen Umstrukturierungen auch nicht gelang ihr Programm bekannt zu machen, war die Begeisterung des schwedischen Volkes auch bei den Europawahlen des Jahres 2009 sehr schwach und die Partei blieb knapp unterhalb der Vier-Prozent-Sperre. Nach den gesammelten Erfahrungen entschied sich die Parteispitze der Junilistan jetzt nur noch auf Europawahlen zu setzen, allerdings mit dem Ergebnis, dass sie 2004  nur noch 0,3 Prozent an Wählern für sich gewinnen konnte, nicht zuletzt deswegen, weil die schwedischen Media die Partei kaum erwähnten und die meisten Schweden überzeugt waren, das die Junilistan nicht mehr existierte. Seit diesem Wahlverlust ruht die Partei, jedoch nur um sich auf die kommenden Europawahlen des Jahres 2019 vorzubereiten.


13. Juni 1817: Erik af Edholm wird Chef der Königlichen Oper und des Dramaten
13. Juni 1854: Jenny Nyström und die schwedischen Weihnachtstrolle
13. Juni 1878: Der schwedische Entomologe Carl Stål
13. Juni 1901: Tage Erlander und der schwedische Sozialismus
13. Juni 1925: Der schwedische Sprachforscher Adolf Noreen
13. Juni 1951: Stellan Skarsgård, anerkannter Schauspieler ohne Ausbildung
13. Juni 1952: Die verschwundene DC-3 und die Catalinaaffäre

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 12. Juni 2015

Sankt Eskil, der Schutzheilige des Södermannlands

Auch wenn der Vorname Eskil, der am 12. Juni jeden Jahres gefeiert wird, nicht zu den Modenamen Schwedens gehört, so ist er weit verbreitet und hat eine lange nordische Geschichte, so dass er sogar als ursprünglich nordischer Name gilt, obwohl die Geschichte des Namens nach England führt, da der Mönch Eskil zur Blütezeit der Wikinger, gemeinsam mit dem legendären Sankt Sigfrid, nach Schweden kam und den Auftrag hatte das Södermanland vom heidnischen Glauben zum wahren Glauben zu führen, dem Katholizismus. Wie auch Mönch Sigfrid, so kam Eskil auf Einladung des christianisierten Königs Inge der Ältere nach Schweden, vermutlich im Glauben, dass der König mehr Macht in Schweden hatte als tatsächlich der Fall war.

Die Geschichte des Heiligen Eskils ist nur in Form von Legenden bekannt, denn seine Name taucht erstmals nach 1120 in der Legende um Knut den Heiligen auf, über 40 Jahre nach dem Tod des Apostels des Södermanlands, und seine Biografie wurde sogar erst rund 200 Jahre später, vermutlich von Bischof Brynolf Algotsson, im Eskilsofficium aufgezeichnet. Der Wahrheitsgehalt der Legende um Eskil muss daher mit gewisser Vorsicht betrachtet werden, da die Mönche und Bischöfe jener Zeit sehr viel mit Wundern arbeiteten um die sogenannten Heiden davon zu überzeugen, dass ihr Gott mächtiger sei als die heidnischen Götter.

Nach der Legende hatte Eskil große Fortschritte im Södermanland erreicht, aber als in Strängnäs erneut ein heidnisches Opferfest gefeiert werden sollte, reiste Eskil in den Ort um dort eine Strafpredigt zu halten. Als Eskil, umgeben von einer revoltierenden Volksmenge, Gott um Hilfe anrief, schickte dieser einen Sturm mit Schnee, Hagel und Regen, der den Opferplatz zerstörte und alle traf, außer Eskil selbst. Ein heidnischer Wahrsager verletzte anschließend den Heiligen am Kopf und schleppte ihn zum neuen König Blot-Sven, der Eskil zum Tode verurteilte. Als der Mönch dann zu seiner eigenen Kirche zur Beerdigung gebracht werden sollte, legte sich bei Eskilstuna ein dichter Nebel über die Gruppe und der Körper des Heiligen wurde so schwer, dass er nicht mehr weiter transportiert werden konnte. Aus diesem Grund wurde an dieser Stelle eine Kirche zu Ehren des Heiligen gebaut und die Stadt Eskilstuna entstand.


12. Juni 1550: Gustav Vasa gründet die Stadt Helsingfors (Helsinki)
12. Juni 1789: Die Schlacht bei Porrassalmi und Gustav III.
12. Juni 1912: Carl David af Wirsén und der Widerstand gegen moderne Literatur
12. Juni 1916: Ulla Isaksson und ein Blick in die Seele der Frau
12. Juni 1946: Kostenloses Schulessen in Schweden
12. Juni 1947: Rose Lagercrantz und das kritische Jugendbuch Schwedens
12. Juni 1979: Robin Carlsson, bekannt unter dem Künstlernamen Robyn

Copyright: Herbert Kårlin

Donnerstag, 11. Juni 2015

Das Königliche Münzkabinett in Stockholm

Die eigentliche Geschichte des Königlichen Münzkabinetts (Kungliga Myntkabinettet) geht im Grunde zurück bis gegen das Jahre 1572, als der Kanzleiangestellte Rasmus Ludvigsson im Auftrag von Johann III. begann alte schwedische Münzen zu sammeln, wenn auch noch nicht um damit ein Museum zu gründen, sondern um dadurch gegenüber dem Feind Dänemark beweisen zu können, dass die drei Kronen im schwedischen Reichswappen historisch begründet sind. Ab diesem Zeitpunkt wurden dann jedoch alle neueren Funde, aber auch die Münzen, die Gustav II. Adolf bei seinem Kriegszug während des 30-jährigen Krieges erbeutete, dieser Sammlung angegliedert.

Als 1727 dann diese, mittlerweile sehr bedeutende Sammlung, mit jener des Archivs des Amts für Antiquitäten zusammengelegt wurde, begann man von einem Münzkabinett zu sprechen. Das 18. Jahrhundert kann für die Sammlung als die fruchtbarste Zeit gerechnet werden, denn nicht nur, dass die Regierung bedeutende Sammlungen aufkaufte und Spenden hinzukamen, sondern wegen ihrer hohen Schulden war auch Lovisa Ulrika gezwungen ihre extrem umfangreiche Münzsammlung dem Münzkabinett zu überreichen, und konnte sich so ihrer Schulden entledigen.

Im Jahre 1769 wurde die gesamte Münzsammlung im damals neu gebauten Stockholmer Schloss untergebracht und war daher nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Erst als die Münzsammlung 1844 vom Schloss in das Riddarstolpska huset verlagert wurde, durfte die Allgemeinheit dort eine Ausstellung mit ausgewählten Münzen besuchen und erst 1970 wurde dann im Historischen Museum in Stockholm eine permanente Ausstellung zum Thema Münzen der Welt aufgebaut. Fünf Jahre später entstand ein unabhängiges Königliches Münzkabinett, jedoch immer noch ohne eigenes Gebäude. Es sollte noch bis zum 11. Juni 1997 dauern bis Carl XVI. Gustaf das heutige Münzkabinett in der Gamla stan einweihen konnte.


11. Juni: Barnabas, der verschwundene Namenstag Schwedens
11. Juni 1743: Der Stora Daldansen, der Ruf nach Gerechtigkeit
11. Juni 1900: Walter Ljungquist und der psychologische Roman Schwedens
11. Juni 1904: Clas Theodor Odhner und die schwedische Geschichte
11. Juni 1912: Die schwedische Schauspielerin Aino Taube
11. Juni 1972: Joakim Bonnier, der erste Autorennfahrer Schwedens
11. Juni 2006: Erik-Gunnar Eriksson und Hoppets Stjärna
11. Juni 1994: Mattias Flink, ein schwedischer Massenmörder

Copyright: Herbert Kårlin

Visit Göteborg!

Mittwoch, 10. Juni 2015

Das Tragen politischer Uniformen wird verboten

Als das schwedische Parlament am 10. Juni 1933 ein Gesetz verabschiedete, das das Tragen jeder politischen Uniform verbot, sollte dieses Gesetz, das am 1. August des gleichen Jahres in Kraft trat, nur bis 1935 gelten, aber das veränderte Weltbild führte dann dazu, dass das Gesetz auf unbegrenzte Zeit ausgedehnt wurde. In der Tat blieb dieses Gesetz dann bis 2002 in Kraft und verbot nicht nur Uniformen, sondern auch das Tragen jedes deutlichen Kennzeichen, das die Zugehörigkeit zu einer politischen Gruppe darstellt. Schweden war damit eines der ersten Länder weltweit, die ein entsprechendes Gesetz verabschiedeten.

Bevor das Gesetz in Kraft trat, hatten die meisten politischen Gruppen Schwedens eine Kleidung, die die Zugehörigkeit zur Partei ausdrückte, was jedoch kaum Probleme verursachte, bis die nazistischen Gruppen Schwedens ihre Uniformen nach deutschem Vorbild wählten. Mit Auftauchen mehrere extrem rechter Gruppen vermehrten sich die Schlägereien und Gewalttätigkeiten auf den Straßen der schwedischen Städte, wobei die Konfrontation teilweise auch zu Verletzten führten. Die Regierung sah daher nur die Lösung das Tragen von politischen Uniformen und anderer politischer Kennzeichen zu verbieten, damit linke und rechte Gruppen nicht mehr auf Anhieb zu erkennen waren.

Nur kurz nachdem das Gesetz in Kraft getreten war, traf sich eine Gruppe der nazistischen Bewegung mit Birger Furugård und sämtliche Personen trugen bei diesem Treffen blau-gelbe Armbinden. Der anschließende Polizeieinsatz und die entsprechenden Geldstrafen führten in Schweden zu einer heißen Diskussion, denn gleichzeitig hatte die Polizei die Augen vor einer linken Demonstration geschlossen bei der alle Teilnehmer eine rote Armbinde trugen. Dies war dann auch der Grund, warum die nazistischen Gruppen Schwedens davon sprachen verfolgt zu werden und behaupteten, dass das Gesetz nur geschaffen wurde damit sie ihre Unterstützung der deutschen Politik jener Zeit nicht mehr öffentlich zeigen konnten.


10. Juni 1815: Emilie Risberg und der historische Roman Schwedens
10. Juni 1926: Die schwedische Schauspielerin Brita Borg
10. Juni 1982: Prinzessin Madeleine feiert ihren 30. Geburtstag
10. Juni 1982: Laleh Pourkarim, als Musikerin bekannt als Laleh
10. Juni 2005: Svinesundsbron, die Grenze zwischen Schweden und Norwegen

Copyright: Herbert Kårlin

Mit Stena Line nach Schweden

Dienstag, 9. Juni 2015

Frans Suell, ein schwedischer Kaufmann mit neuen Ideen

Frans Suell kam am 9. Juni 1744 als Sohn eines aus Deutschland eingewanderten Kaufmanns in Malmö zur Welt und begann sehr früh im Unternehmen des Vaters zu arbeiten, unterbrach diese Arbeit jedoch ab 1758 um erst einmal zwei Jahre lang die verschiedensten Fächer an der Universität Lund zu studieren und anschließend in mehreren großen europäischen Handelshäusern eine kaufmännische Erfahrung zu sammeln. Als Suell 1971 zurück nach Malmö kam, übernahm er die Firma des Vaters, allerdings mit seinem Stiefvater, der in Malmö eine bedeutende politische Rolle spielte. Erst als sich dieser 1793 vom Berufsleben zurückzog, führte Suell das Unternehmen dann vollkommen selbständig.

Unmittelbar nach seiner Rückkehr nach Schweden hatte Frans Suell begonnen weitere Unternehmen aufzukaufen und nach den in anderen Ländern erworbenen Kenntnisse zu modernisieren. Suell sah seine Wirtschaftstätigkeit in sehr großen Ausmaßen und dachte jede Sekunde an Modernisierung. So begann Suell 1774 auch die ersten Hafenanlage in Malmö zu errichten, begann bald seine Reederei auszubauen um Eisen und Tabak exportieren zu können und gründete 1803 auch die erste Bank Malmös, denn gerade in den verschiedensten Verflechtungen sah der Kaufmann den großen Gewinn.

Eine weitere wichtige Reform Schwedens geht ebenfalls auf Frans Suell zurück, denn dieser kaufte im Raum Malmös mehrere kleinere Güter auf, die wegen der geringen landwirtschaftlichen Fläche jener Zeit wenig Gewinn brachten und schuf große zusammenhängende Flächen, die weitaus besser zu bewirtschaften waren und daher auch höhere Gewinne abwarfen. Diese Idee Suells verbreitete sich sehr bald auch auf andere Teile Schwedens und kann als Beginn der Agrarreform Schwedens gesehen werden. Um sich die auf seinen Gütern beschäftigte Bauern zu verpflichten, schuf er auch Schulen für deren Kinder und legte selbst ein Dorf mit einfachen Reihenhäusern für seine Beschäftigten an. Frans Suell starb am 15. November 1817 als einer der angesehensten Bürger Malmös in seiner Heimatstadt.


9. Juni 1886: Tora Dahl, die Bewältigung einer unehelichen Geburt
9. Juni 1948: Die schwedische Politikerin Gudrun Schyman
9. Juni 1960: Eva Dahlgren, mehr als ein musikalisches Symbol Schwedens
9. Juni 1962: Die Rennstrecke Knutstorp in Skåne
9. Juni 2007: Die Götheborg legt wieder in Göteborg an

Copyright: Herbert Kårlin

Montag, 8. Juni 2015

Das schwedische Meeresschutzgebiet Väderöarna

Am 8. Juni 2011 wurde das Gebiet der Väderöarna, das an den Meeres-Nationalpark Kosterhavet anschließt, zum Naturreservat erklärt, ein Gebiet von 18.300 Hektar, das zum Großteils bereits vorher unter Naturschutz stand und Teil des Natura 2000-Gebietes ist. Während große Teile des Gebietes ganzjährig besucht werden können, dürfen die als Vogelschutzgebiete ausgezeichneten Gegenden zwischen dem 1. April und dem 15. August eines Jahres nicht betreten werden und selbst Boote müssen dort einen Abstand von 100 Metern einhalten.

Die westschwedischen Väderöarna, die Wetterinseln, gelten von der ökologischen Warte her als das wertvollste Meeres-Schutzgebiet Schwedens, da hier das ursprüngliche Meeresmilieu der Westküste am deutlichsten erhalten ist und die Schäden bisher sehr begrenzt sind. Dies ist auch einer der Gründe dafür, dass man im Raum der Väderöarna noch die artenreichste Meeresfauna- und flora Schwedens findet. Sporttaucher können bei den Väderöarna wahre Entdeckungen machen, sind allerdings auch streng daran gehalten das Meeresmilieu zu bewahren. Dass hier auch das Auswerfen eines Ankers verboten ist, versteht sich von selbst.

Die Väderöarna, ein Teil der Schären der schwedischen Westküste, bestehen aus hunderten von Klippen und kleineren Inseln, die früher teilweise bewohnt waren und durch den Väderöfjorden vom Festland getrennt sind. Der Zugang zu den Wanderwegen und auch dem ganzjährig geöffneten Gasthaus ist nur mit Hilfe eines Bootes oder Kajaks möglich, was den Zustrom an Touristen sehr stark begrenzt, auch wenn die Inseln geradezu ein Paradies für einige typische westschwedische Pflanzen sind und sich dort die größte westschwedische Kolonie an Seehunden befindet, die man hier aus nächster Nähe beobachten kann.


8. Juni 793: Die Wikinger, der Beginn einer Geschichte
8. Juni 1435: Die berühmteste Kathedrale Schwedens wird eingeweiht
8. Juni 1908: Frans Theodor Hedberg, ein Leben für das Theater
8. Juni 1941: Alf Robertson, vom Seemann zum Sänger
8. Juni 1965: Karin Alvtegen, Kriminalromane um das Leben zu bewältigen

Copyright: Herbert Kårlin