Montag, 7. November 2011

Erik-Gunnar Eriksson und Hoppets Stjärna

Am 7. November 1929 wurde Erik-Gunnar Eriksson geboren, der sich ab den 50er Jahren einem freien Christentum zuwandte und in den 60er Jahren, gemeinsam mit Donald Bergagård und Arne Imsen, das Maranatarörelse schuf, das ursprünglich der Pfingskirche nahe stand. 1968 trennte sich Erik-Gunnar Eriksson von dieser Bewegung, die immer mehr in den kirchlichen Extremismus abglitt und zwei Jahre später gründete er dann die Hilfsorganisation „Hoppets Stjärna“ (Der Stern der Hoffnung).

Hoppets Stjärna“ ist eine politisch unabhängige Bewegung, die die christlichen Werte in den Vordergrund stellt. Ziel ist jedoch nicht die Missionierung, sonder Kindern in Not zu helfen. Die erste Einrichtung von Erik-Gunnar Eriksson war das Kinderheim „Estrela da Esperança“ in Brasilien, wo mittellose Kinder eine Ausbildung erhielten, sie ernährt wurden, ihnen moderne Gesundheitsdienste zur Verfügung standen und ihnen auch Selbstvertrauen und Vertrauen in eine Zukunft vermittelt wurde.

Heute unterstützt „Hoppets Stjärna“, eine der größten Hilfsorganisationen Schwedens, täglich 30.000 Kinder in 15 Ländern mehrerer Kontinente. Unterstützung sah Erik-Gunnar Eriksson, der am 11. Juni 2006 verstarb, jedoch nicht nur darin Kindern zu helfen, sondern er förderte durch seine Organisation auch das Bohren von Brunnen, baute Dämme, entwickelte eine Infrastruktur, bildete die Eltern von Kindern aus und lehrte Frauen durch neue Aktivitäten Geld zu verdienen. „Hoppets Stjärna“ soll nicht nur aktuelle Not lindern, sondern dabei helfen eine haltbare Zukunft aufzubauen in den ärmsten Gegenden der Welt aufzubauen.

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Copyright: Herbert Kårlin

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