Sonntag, 27. März 2011

Der schwedische Freiwilligen-Verband

Am 27. März 1940 gründete sich auf den Höhen von Paikanselkä bei Märkäjärvi (heute Salla) der schwedische Freiwilligen-Verband (Förbundet Svenska Frivilligkåren), in dem sich alle Soldaten fanden, die während des Winterkriegs zwischen Finnland und der Sowjetunion (1939 - 1940) auf finnischer Seite kämpften. Der Verband wurde nur 14 Tage nach dem Friedensschluss gegründet.

Die ersten von 8260 schwedischen freiwilligen Soldaten waren bereits Ende Dezember 1939 in Finnland angekommen, wo sie in der Nähe von Haparanda ihre militärische Ausbildung erhielten. Bedeutend war während dieses Krieges weniger die schwedische Einsatzstärke als vielmehr die moralische Stütze, die Finnland durch die schwedischen Einheiten empfand.

Am 28. März, einen Tag nach der Gründung des Förbundet Svenska Frivilligkåren verabschiedete Gustaf Mannerheim, der am 4. August 1944 der Präsident Finnlands wurde, die schwedischen Soldaten und dankte ihnen für ihren Einsatz, der 37 Schweden das Leben gekostet hatte.

Im Jahre 1949 umbenannte sich der schwedische Freiwilligen-Verband in Förbundet Svenska Finlandsfrivilliga (Verband schwedischer Finnlandsfreiwilliger) und am 25. März 2000 in Svenska Finlandsfrivilligas Minnesförening, der bis heute weiterbesteht. Der Verein gab jedes Jahr mehrere Zeitschriften heraus, die über den Winterkrieg in Finnland berichteten.

27. März 1904: Der erste Golfclub in Stockholm
27. März 1966: Ragnar Josephson wird in Lund verewigt 

Copyright: Herbert Kårlin

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