Montag, 3. Oktober 2016

Das Amateurobservatorium Frostviken im Jämtland

Am 3. Oktober 2009 wurde auf der höchsten Stelle des Brännklumpen im Jämtland das Amateurobservatorium Frostviken eingeweiht, das höchstgelegene Observatorium Schwedens, das sich auf der höchsten Stelle eines Berges befand und von seinen 772 Meter Höhe ein freies Horizont-Panorama von 360 Grad bot. Frostviken, das sich vor allem an die engagierten Amateure der Astronomie Schwedens richtete, hatte lediglich einen kleinen Nachteil, denn während zwar die Sicht im Winter optimal war, so verursachte der Zugang zum Observatorium in dieser Jahreszeit öfter einige Probleme.

Die Kuppel des Observatorium verfügt über eine Kuppel mit einem Durchmesser von fünf Metern, die aus Australien kommt und die, wie auch das 40,6 Zentimeter Mead-Spiegelteleskop, vor allem aus Spenden finanziert wurden, da der Preis des Observatorium weit über jenem lag, den ein Verein oder auch die Region für die relativ kleine Gruppe der Enthusiasten aufbringen konnte. Allerdings war von Beginn an auch geplant dass man das Teleskop auch über Internet steuern kann und damit jedem Astronomieamateur zur Verfügung steht. Gleichzeitig plante man ein Planetarium in Gäddene, so das Schulen und Besucher Theorie und Praxis verbinden können.

Trotz der idealen Lage auf dem Brännklumpen, sollte das Observatorium Frostviken bereits im September 2012 per Hubschrauber von seinen 772 Meter Höhe nach Gäddene geflogen werden, das sich nur 300 Meter über dem Meeresniveau befinden und dort eine neue Heimat finden, direkt neben dem zu jener Zeit bereits existierenden Planetarium und neben dem Campingplatz des Ortes. Die Ursache für diesen Umzug war jedoch nicht nur der bisweilen strenge Winter Jämtlands, sondern auch die Tatsache, dass für viele Interessenten die Bergspitze zu weit entfernt war, Gäddene jedoch jedes Jahr sehr viele Touristen anzieht, dank derer das Observatorium auf die Dauer finanziert werden kann.


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Copyright: Herbert Kårlin

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