Samstag, 18. Februar 2012

Die Männergesellschaft Concordia in Örebro

Am 18. Februar 1862 wurde in Örebro die Sällskapet Concordia gegründet, ein Verein, der sich an kulturell interessierte Männer der Stadt richtet, die sich durch gemeinschaftliche Treffen kulturell weiterbilden wollen. Die Sällskapet Concordia existiert noch heute und zählt mittlerweile rund 160 männliche Mitglieder, die sich jedes Jahr etwa zehn Mal treffen. Während der Treffen werden nicht nur kulturelle Gespräche geführt, sondern auch oft Vorträge von kulturellen Persönlichkeiten Schwedens gehalten.

Die Grundidee zu diesem Verein, der eigentlich Sällskapet av den 18 februari 1862 Concordia heißt, entstand zu Beginn des Jahres 1862, als Ivar Brodén bedeutende Personen Örebros bei sich zu einem Herrenabend eingeladen hatte. Innerhalb weniger Tage entstand dann die Satzung und der Verein konnte seine Aktivität aufnehmen. Die ersten Jahre wurde bei den Treffen vor allem über Literatur gesprochen, aber sehr bald kamen dann auch Musik und gemeinsamer Gesang hinzu.

Die Mitglieder der Sällskapet Concordia treffen sich etwa zehn Mal im Jahr, wobei der 18. Februar der einzige Tag ist, an dem grundsätzlich ein Treffen stattfindet. Bei diesen Treffen wird grundsätzlich das Concordia-Gemälde von Olof Hermelin im Raum aufgehängt, das Symbol dieser Männergesellschaft. Nach dem Vorbild Örebros entstanden in den kommenden Jahren weitere Gesellschaften dieser Art in den drei Großstädten Schwedens. Als Gegenpol gründeten später die intellektuellen Frauen Örebros eine weibliche Gesellschaft gleichen Stils, die den Namen Damernas Concordia erhielt und ebenfalls noch heute aktiv ist.

18. Februar 1956: Ted Gärdestad und der Tod unter der Eisenbahn

Copyright: Herbert Kårlin

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