Montag, 13. Februar 2012

Karl X. Gustav stirbt an einer Blutvergiftung

Am 13. Februar 1660 stirbt der schwedische König Karl X. Gustav in der Landshövdingeresidenset in Göteborg, dem ältesten Wohnhaus, das noch heute in Göteborg existiert und bereits beim Bau im Jahre 1651 für die Machthaber der Stadt gedacht war und im Laufe der Jahrhunderte immer wieder als Unterkunft für die schwedischen Könige diente. Auch Kronprinzessin Victoria übernachtet bei Besuchen in Göteborg noch in diesem mittlerweile historischen Gebäude.

John Börjessons Karl X. Gustav auf dem Stortorget in Malmö

König Karl X. Gustav war am am Weihnachtsabend des Jahres 1659 in Begleitung von Königin Hedvig Eleonora und dem gemeinsamen vierjährigen Sohn anlässlich eines Reichstages in Göteborg angekommen, der im Kronhuset abgehalten wurde, einem Gebäude, das ebenfalls noch erhalten ist. Bereits eine Woche nach Beginn des Reichstags erkrankte der König an einer Grippe, die sich dann in eine Lungenentzündung verwandelte und ihn ans Bett fesselte.

Am 13. Februar starb dann Karl X. Gustav an einer Blutvergiftung, die er sich vermutlich während der Behandlung zugezogen hatte. Allerdings hatten ihm die Ärzte auch ohne die Grippe mit folgender Lungenentzündung nur noch wenige Jahre gegeben, da der König, der am 8. November 1622 zur Welt gekommen war, schlecht, zu viel und viel zu schnell aß und bereits seit Jahren an Fettleibigkeit litt, die ihm das Atmen oft schwer machte und zu häufigen Hustenausbrüchen führte. Auch Koliken ließen ihn nächtelang in seinem Zimmer auf und ab gehen, aber eine Änderung seines Lebensstils kam für Karl X. Gustav nicht in Frage. Nach seinem Tode wurde sein vierjähriger Sohn als Karl XI. noch in Göteborg zum schwedischen König.

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Copyright: Herbert Kårlin

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