Dienstag, 20. November 2012

Ulf Lundell, Musiker und Schriftsteller

Ulf Lundell wurde am 20. November 1949 in Stockholm geboren, wollte sehr früh Musiker werden und begann auch zeitig an einem Buch zu arbeiten. Sein Vorhaben schien jedoch nicht sehr einfach, denn die Demobänder, die er an mehrere Plattenfirmen schickte, kamen mit den unterschiedlichsten Erklärungen zurück. Dem Künstler blieb daher nichts anderes übrig als von 1967 bis 1975 die verschiedensten Jobs anzunehmen und in der Freizeit an seinem Plan weiterarbeiten und sich auf eine Karriere vorzubereiten.

Die Wende kam 1974, als er ein Demoband an EMI geschickt hatte, die sein Talent sofort erkannten und unmittelbar eine Langspielplatte machen wollten. Dass sich Ulf Lundell auf diesen Moment gut vorbereitet hatte, zahlte sich aus, denn bereits wenige Monate später kam seine Langspielplatte Vargmåne in die Läden und zu gleicher Zeit wurde sein erster Roman Jack von Wahlström & Widstrand akzeptiert, so dass nur ein Jahr nach seiner Langspielplatte auch sein erster Roman in den Buchhandlungen Schwedens zu finden war. Von diesem Moment an ging es sowohl mit der Musik als auch der Schriftstellerei nur noch aufwärts.

Ulf Lundell, der mittlerweile 24 Studioalben veröffentlichte und 13 Romane schrieb, ließ sich einerseits von Bruce Springsteen, Bob Dylan und Neil Young bei seiner Musik und von Jack Kerouac und Allen Ginsberg beim Schreiben beeinflussen, konnte jedoch sehr früh einen völlig eigenen Stil finden, was wiederum dazu führte, dass Ulf Lundell mehrere schwedische Künstler inspirierte und ihnen Mut machte mit einer Musik an die Öffentlichkeit zu treten, die nicht unter rein kommerziellen Aspekten zu sehen ist.


20. November 1857: Das Schicksal des Dampfers S/S Brahe
20. November 1858: Selma Lagerlöf, christliche Literatur und Frauenbewegung
20. November 1872: Lars Johan Hierta, der Gründer des schwedischen Aftonbladets
20. November 1933: Per Wästberg und die Dritte Welt
20. November 1955: Are Waerland, der Gesundheitsphilosoph Schwedens

Copyright: Herbert Kårlin

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