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Montag, 10. November 2014

Der schwedische Musiker und Sänger Brolle

Brolle, der eigentlich Kjell Junior Wallmark heißt und seine Karriere als Brolle Jr. begann, kam am 10. November 1981 in Inbyn bei Boden zur Welt. Als Brolle knapp 20 Jahre alt war, nahm er bei der Talentwettbewerb Popstar 2001 des Fernsehkanals Kanal 5 teil, was erst zu seiner ersten Single Playing with fire führte und ihm ein Jahr später der Titel Årets Norrbottning brachte, da es dem Nachwuchssänger gelungen war die Region Norrbotten in ganz Schweden wieder bekannter zu machen. So nebenbei gelang es ihm dann auch noch für einen Grammis, den bedeutendsten Musikpreis Schwedens, nominiert zu werden.

Der Erfolg kam für Brolle, der das Landwirtschaftsgymnasium in Kalix mit dem Schwerpunkt Jagd und Naturführer besucht hatte, gewissermaßen über Nacht, denn nach seiner ersten Single folgte ein Musikpreis nach dem anderen und die Auftritte, vor allem in den Volksparks des Landes, ließen nicht auf sich warten. Die Musik, die Brolle vor allem in den Billardhallen seiner Heimatregion entdeckt hatte, wurde nach seinem Fernseherfolg und seiner Single, der noch 2002 auch das Album Rebellious Heart folgen sollte, ein Beruf. Den bisher größten Erfolg hatte Brolle in Schweden mit seinem etwas nostalgischen Lied Jag är född i en liten by, das 2008 erschien.

Schon während seiner Zeit im Gymnasium war Brolle mit Liedern von Elvis Presley, Cornelis Vreeswijk und Dan Andersson in einigen Clubs in Norrbotten aufgetreten, aber nach 2002 sollte sich der Musiker und Sänger mehr und mehr der amerikanischen Musik der 50er Jahre zuwenden und selbst nach diesem Stil leben. Neben mehreren Alben, die in den Folgejahren erschienen, wirkte Brolle in zwei Musicals mit, die eine Anknüpfung zum american style der 50er Jahre passte und 2010 wurde ihm, nicht zuletzt wegen seinem Elvis-Look, die Ehre zuteil zum sexiesten Schweden ernannt zu werden. Neben seiner Karriere in Schweden ist Brolle die letzten Jahre auch immer häufiger in den USA gefragt, da er auch dort den Geschmack des Publikums trifft.


10. November: Die Feier des Martinstags (Mårtensafton) in Schweden
10. November 1495: Dorothea von Brandenburg wird Königin in Schweden
10. November 1594: Katarina Vasa, der Übergang in ein neues Königsgeschlecht
10. November 1835: Anders Ljungstedt, ein Leben in der Fremde
10. November 1910: Biotopia, das Biologische Museum in Uppsala
10. November 1911: Christian Lundeberg wird Ministerpräsident Schwedens
10. November 1928: Beppe Wolgers, der Schriftsteller und Künstler mit dem Vollbart
10. November 1991: Die schwedische Fußballlegende Gunnar Gren

Copyright: Herbert Kårlin

Der Botanaische Garten in Göteborg

Sonntag, 6. April 2014

Christer Sjögren, von der Tanzband zum schwedischen Schlager

Christer Sjögren wurde am 6. April 1950 in Hagfors im Värmland geboren und wird bis heute oft als der König der schwedischen Tanzbands bezeichnet, auch wenn der Sänger seit 1989 mehr und mehr auf eine Solokarriere setzte und sich die Band Vikingarna, mit der Sjögren national bekannt wurde, sich im Jahre 2004 auflöste. Seine Versuche durch die Teilnahme an zwei Vorausscheidungen zum Eurovision Song Cong Contest den Durchbruch als Schlagersänger zu finden, waren begrenzt, denn 2008 kam er mit I Love Europe bei der Endausscheidung auf den neunten Platz und 2012 erreichte er mit Don’t Let Me Down, gemeinsam mit Lotta Engberg, nicht einmal die Endausscheidung.

Christer Sjögren gründete seine erste Band Jonny-Christers im Jahre 1964, als er gerade einmal 14 Jahre alt war. Die Band hielt ein Jahr lang, dann wurde Sjögren von der Lokalgruppe Jupiters angeheuert. Bei dieser Gruppe begann Sjögren auch als Sänger aufzutreten. Die Jupiters hatten auch überregional einen gewissen Erfolg und nahmen einige Schallplatten auf. Drei Jahre später suchte die Band Pelles aus Mariestad einen Sänger. Christer griff sofort zu, da er sich durch dieses Engagement ganz der Musik widmen konnte und vom Amateur zum Profi avanzierte. Die Gruppe hatte mehrere größere Erfolge und gelang auch mit mehreren Liedern in die Svensktoppen, was auch bedeutete, dass Sjögren nun national bekannt wurde. Mit diesem Erfolg wurde Christer Sjögren dann 1978 von den Vikingarna angeworben, die in den 80er und 90er Jahren die vermutlich bekannteste und erfolgreichste Tanzband Schwedens war. Der erste große Hit der Band war die schwedische Version von Djingis Khan.

Als Solosänger trat Christer Sjögren vor allem mit Covers von Elvis Presley und Frank Sinatra auf, sang jedoch auch sehr christliche Lieder, was 2007 auch zu einer Kirchentournee mit Sonja Aldén führte. Lieder wie Jag har hört om en stad ovan molnen sind sehr typisch für jene Epoche. Dass Sjögren, der im Göta Lejon in Stockholm, neben Carola Häggkvist, auch im Sound of Music spielte, als Solokünstler keinen grösseren Erfolg hat, liegt allerdings weniger an seiner Stimme oder der Ausstrahlung, sondern einem Mangel an wirklich eigenen Produktion.


6. April 1827: Frithiof Grafström und das Dilemma zum Skalden gezwungen zu sein 
6. April 1847: Hans Järta, revolutionäre Schriften und die Wandlung
6. April 1888: Dan Andersson, zwischen Arbeitergedichten und Wildmark
5. April 1954: Die schwedische Sängerin Anna-Lotta Larsson
6. April 1974: Die schwedische Gruppe Abba erobert die Welt 
6. April 1977: Sara Svensson, die religiöse Mörderin Schwedens 

Copyright: Herbert Kårlin

Der Botanaische Garten in Göteborg