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Sonntag, 7. Juni 2015

Das Naturreservat Fjällberget bei Leksand

Der Fjällberget bei Leksand erreicht an seiner höchsten Stelle eine Höhe von 525 Meter über dem Meeresspiegel und bietet eine Aussicht bis weit über den See Siljan. Mit seinen bis zu 300 Jahre alten Bäumen und einer weitaus intakten Natur, die zum nordischen Wildmark gehört, ist das Gebiet ein Ruhepol für Wanderer, die eine ursprüngliche Natur lieben. Die anschließenden Sumpfgebiete sind zusätzlich ein Paradies für alle, die die Tierwelt des hohen Nordens erleben, oder auch fotografieren wollen.

Ein 58 Hektar großer Teil des Berges, von der Spitze bis zum Vådsjön wurde am 7. Juni 2015 nun als Naturreservat Fjällberget eingeweiht, das 13., jedoch vermutlich ökologisch wichtigste kommunale Naturreservat Leksands. Die Vorbereitungen für diesen Naturreservat gehen bis zum Jahr 2012 zurück, da das private Interesse gegen das allgemeine Interesse abgewogen werden musste und die Gemeinde zusätzlich die betroffenen Waldstücke erwerben musste um jede zukünftige Forstwirtschaft auszuschließen. Die endgültige Entscheidung für das Naturreservat Fjällberget fällte die Gemeinde Leksand dann im Jahre 2014, rund ein Jahr bevor dieses Waldstück auch endgültig als Schutzgebiet ausgezeichnet werden konnte.

Warum gerade dieses Gebiet zum Naturreservat erklärt wurde, liegt daran dass sich der Wald nahezu frei entwickeln konnte und während der vergangenen 70 Jahre dort kaum Forstwirtschaft betrieben wurde. Selbst gestürzte Bäume konnten liegen bleiben und Tierarten anziehen, die in anderen Teilen des Landes längst verschwunden sind. Das gesamte, nun geschützte, Gebiet bietet jedoch nicht nur einen ökologischen Reichtum, sondern auch die Spuren von ausgestorbenen Berufen wie Köhlern sind nach wie vor zu finden wenn man den gekennzeichneten Wanderweg zur Bergspitze benutzt. Das Eindringen in die „wilden“ Teile des Fjällberget ist zwar nicht verboten, aber Naturfreunde halten sich lieber an den Weg um die bedrohte Natur nicht zu zerstören.


7. Juni 1876: Josefina von Leuchtenberg wird Königin in Schweden
7. Juni 1905: Schweden und Norwegen gehen getrennte Wege
7. Juni 1907: Sigvard Bernadotte verzichtet auf Titel und Thron
6. Juni 1973: Die schwedische Regierungsreform des Jahres 1974
7. Juni 1988: Die Ebbe Carlsson Affäre und der Tod von Olof Palme
7. Juni 1988: Die schwedische Politikerin Anna-Greta Leijon

Copyright: Herbert Kårlin

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Dienstag, 28. April 2015

Das Naturreservat Slottsberget in Skärstad

Am 28. April 2012 wurden die Naturschutzgebiete Schwedens um das Naturreservat Slottsberget in Skärstad bei Jönköping reicher, auch wenn von der Idee bis zur Einweihung dieses Schutzgebietes drei Jahre vergangen waren. Die Idee dabei war vor allem die sehr alten Eichen mit dem umgebenden Mischwald zu schützen und damit die biologische Vielfalt des rund 22 Hektar großen Gebietes zu erhalten und der Bevölkerung gleichzeitig ein attraktives Ausflugsgebiet zu bieten.

Der Slottsberget (Schlossberg) ist eine Hügel, der mit seinen 240 Meter über dem Meeresspiegel eine hervorragende Aussicht bietet und nach Ausgrabungen bereits während der Eisenzeit ab etwa 500 vor Christus bewohnt war, wobei man bei einem Spaziergang auf den Wanderwegen einige der historischen Stellen entdecken kann, aber auch die Spuren, die die Landwirtschaft ab dem 18. Jahrhundert hinterlassen hat. Vorhistorische Gräber, kleinere Mühlen und eine relativ wilde Natur bieten hier eine Einheit und erlauben einen Streifzug durch eine 2000-jährige Geschichte.

Der Slottsberget ist heute eine Paradies für Pflanzen, Vögel und vor allem Insekten, die in totem oder modrigem Holz leben, das in diesem Naturschutzgebiet reichlich vorhanden ist. Unter den Pflanzen findet man insbesondere Blumen, die typisch für Haine und Unterholz sind, weswegen das Naturschutzgebiet auch im Frühjahr die meisten Besucher zählt, in der Zeit, wenn man neben der erwachsenden Pflanzenwelt auch zahlreiche Zugvögel hier findet, die in Schweden die verschiedenen Naturschutzgebiete für ihre Rast benutzen, da sie dort Schutz und ausreichend Nahrung finden können. Wie in allen Naturschutzgebieten Schwedens, so ist auch auf dem Slottsberget das Jedermannsrecht stark eingeschränkt.


28. April 1715: Carl Fredrik Scheffer zwischen Politik und Literatur 
28. April 1846: Der Astronom Johan Oskar Backlund 
28. April 1868: Hjalmar Procopé, ein finnlandschwedischer Dichter 
28. April 1938: Wasser und Brot in schwedischen Gefängnissen 
28. April 1973: Siri Derkert, Erneuerin der öffentlichen Kunst

Copyright: Herbert Kårlin

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