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Dienstag, 11. März 2014

Die Öresundsvarvet in Landskrona

Als der Göteborger Reeder Arthur Du Rietz zu Beginn des 20. Jahrhunderts Landskrona besuchte und hörte, dass sie Stadt seine industrielle Aktivität ausdehnen wollte, entschied er sich sehr schnell dort eine Werft aufzubauen, die später unter dem Namen Öresundsvarvet (Öresunds Werft) bekannt wurde. Als harter Geschäftsmann verstand es Rietz auch seine Bedingungen an Landskrona zu stellen, die alle erfüllt wurden. Als der Reeder am 16. Dezember 1915 seine Aktiengesellschaft eintrug, verfügte er über eine Fläche von 50.000 Quadratmetern, die zwei Meter über dem Meeresspiegel lagen, einen Anschluss an die Eisenbahn und ein 50 Meter langes Kai.

Die Öresundsvarvet entwickelte sich sehr schnell und der Dampfer Torild konnte bereits 1918 zu Wasser gelassen werden. Nach ausgedehnten zusätzlichen Bauten und elf neuen Fahrzeugen, ging die Konjunktur Schwedens jedoch rapide abwärts und am 27. März 1922 musste das Lebenswerk von Arthur Du Rietz den Konkurs beantragen. Nach einer Rekonstruktion und mehreren Eigentumswechseln ging es jedoch mit der Werft wieder nach oben. Im Jahre 1970 beschäftigte die Öresundsvarvet dann bereits 2500 Arbeiter und Angestellte zu denen in den folgenden fünf Jahren weitere 1000 Beschäftigte hinzukamen und die Werft war damit einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region geworden.

Der Schock kam dann jedoch am 11. März 1981, als die Öresundsvarvet 1807 Angestellten kündigte und damit allen klar wurde, dass sich das Unternehmen nicht mehr erholen konnte. Nie zuvor waren in Schweden so viele Angestellte auf einmal von einem Unternehmen gekündigt worden, woraus man auch ersehen kann wie bedeutend diese Katastrophe in jenen Jahren war. Im Dezember 1982 wurde die Werft schließlich für eine symbolische Krone an Landskrona Finans verkauft. Heute werden in der neu erstandenen Öresundsvarvet ausschließlich Reparationsarbeiten vorgenommen und das Unternehmen beschäftigt nur noch wenige hundert Angestellte.


11. März 1795: Magnus Jacob Crusenstolpe der schreibende Revolutionär 
11. März 1849: Karl Alfred Melin, der Dichter der Schären des Södermanlands
11. März 1894: Der schwedische Fußballklub GAIS
11. März 1907: SKF, Kugellager aus Schweden 
11. März 1918: Die spanische Grippe in Schweden 
11. März 1958: Die arrangierte Ehe von Prinzessin Ingeborg

Copyright: Herbert Kårlin

Mittwoch, 20. November 2013

Das Schicksal des Dampfers S/S Brahe

Die S/S Brahe wurde 1857 von der Werft in Motala geliefert und transportierte die unterschiedlichsten Lasten auf dem Göta Kanal. Da um diese Zeit Kapitän und Steuermann Provisionen auf den Verkauf der von ihnen transportierten Waren bekamen, war es üblich den Dampfer regelmäßig zu überlasten und entgegen der Vorschriften zu beladen, da es als unpraktisch angesehen wurde zwei Drittel der Last unter Deck unterzubringen wenn diese bereits am nächsten oder übernächsten Hafen wieder entladen werden sollte.

Bereits bevor die S/S Brahe daher in der Nacht zum 20. November 1918 im Vättern versank, hatte sie sehr oft Probleme, konnte, ohne teilweise entladen zu werden, die Schleusen nicht passieren oder lief auch wegen dem Gewicht auf Grund. Bei Sturm war es auch nicht selten, dass die Passagiere ihre Füße im Wasser hatten. Wichtig war dem Kapitän jedoch die Last, nicht die Passagiere, die lediglich eine relativ billige Passagegebühr bezahlten. Die Legenden, die um den Dampfer kreisten, sind vielseitig und stellen die Fahrten und Transporte kaum in ein positives Licht.

Auch beim Ablegen am 19. November war die S/S Brahe überlastet, wobei man einige der Tonnen, die auf dem Deck standen, nicht einmal befestigte. Trotz der hohen Last, akzeptierte der Kapitän in Gränne noch zusätzlich noch sechs Tonnen Kartoffel und zwei Tonnen Birnen, die gerade noch Platz auf dem Schiff fanden. Die Sturmwarnung und die Warnung des Hafenmeisters, dass die Last schlecht befestigt war, interessierte den Kapitän nicht. Als in der Nacht ein Orkan losbrach, verschwand die S/S Brahe in den Fluten und nahm nicht nur die Last, sondern auch 24 Passagiere, darunter den Künstler John Bauer, mit in die Tiefe. Nach der Bergung im Jahre 1922 wurde die S/S Brahe mehrmals verkauft und erhielt auch neue Namen, aber der Ruf folgte dem Dampfer, so dass er nie mehr bedeutende Gewinne abwarf.


20. November 1872: Lars Johan Hierta, der Gründer des schwedischen Aftonbladets 
20. November 1949: Ulf Lundell, Musiker und Schriftsteller

Copyright: Herbert Kårlin

Samstag, 22. Juni 2013

Die S/S Ada Gorthon sinkt vor Öland

Am 19. Juni 1942 legte der schwedische Dampfer S/S Ada Gorthon in Luleå ab um Eisenerz nach Deutschland zu transportieren. Als das Schiff gegen Mittag des 22. Juni 1942 vor Öland war, wurde es plötzlich von zwei unbekannten U-Booten angegriffen und mit einem Torpedo versenkt. Da das Schiff innerhalb weniger Sekunden sank, starben 14 Besatzungsmitglieder und nur acht weitere Seemänner konnten sich an Land retten. Obwohl offensichtlich war, dass russische U-Boots das Torpedo abgefeuert hatte, was sich später durch Torpedoteile eindeutig beweisen ließ, erklärte sich die Sowjetunion unschuldig und teilte mit, dass es sich beim Abschuss um eine deutsche Provokation gehandelt hätte.

Die S/S Ada Gorthon war in keiner Weise für den Krieg gebaut, sondern entstand im Jahre 1918 in Holland, erhielt den Namen S/S Signe und konnte nach der Fertigstellung auf Grund des Ersten Weltkriegs nicht geliefert werden. Erst 1919 nahm der Dampfer dann seinen Dienst in Helsingborg auf. Noch im gleichen Jahr wurde das Schiff verkauft, erhielt für kurze Zeit den Namen Vettern und wurde erneut verkauft um in Norrköping den Namen S/S H. Unér zu erhalten, ohne jedoch unmittelbar wieder in Betrieb genommen zu werden, bis die Firma AB Gefion in Helsingborg den Dampfer kaufte und in S/S Ada Gorthon umbenannte. Unter dieser Reederei sollte das Schiff dann im Jahre 1942 auch verloren gehen.

Die Begegnung vor Öland war jedoch nicht die erste Kriegshandlung in die die S/S Ada Gorthon unfreiwillig verstrickt wurde, denn als sie am 8. April 1940 in Bergen lag und nach England aufbrechen wollte, okkupierte Deutschland Norwegen, was dazu führte, dass der Dampfer die Waren nicht mehr nach England liefern konnte, sondern das Schiff, von der deutschen Marine eskortiert, in Emden ankam und die Last dort gelöscht wurde. Dort wurde die S/S Ada Gorthon anschliessend mit Koks beladen, der für Halmstad bestimmt war. Dass das Schiff von den Deutschen nicht beschlagnahmt wurde, lag vor allem daran, dass das Land schwedisches Erz benötigte und diese Lieferungen nicht in Gefahr bringen wollte. Aber gerade eine Ladung Erz sollte dann auch das Verhängnis des Dampfers werden.


22. Juni 1622: Umeå, die schwedische Stadt der Birken 
22. Juni 1932: Elfjähriger findet Menschen aus dem Mittelalter

Copyright: Herbert Kårlin

Messetermine in Göteborg

Mittwoch, 9. Januar 2013

Der Frachtdampfer Nedjan sinkt bei Eggegrund

Der Frachtdampfer Nedjan war 1893 im englischen Greenock gebaut worden und hatte den Namen Well Park erhalten. Allerdings sollte das Schiff nur wenige Jahre unter englischer Flagge fahren, denn bereits 1904 wurde es von der Reederei Ångfartyg AB Pallas in Göteborg gekauft und in Pallas umgetauft. Wiederum 18 Jahre später kam der Dampfer nach Österlen in Skåne, wo ihn die Rederi AB Ostkusten in Nedjan umtaufte. Unter diesem Namen diente die Nedjan bis zum 9. Januar 1954, als ihr plötzlich ein Sturm zum Verhängnis wurde.

Die verhängnisvolle Nachricht ging am 9. Januar 1954 um 23 Uhr 55 bei der Reederei ein, als der Kapitän den Angestellten per Funk mitteilte, dass das Schiff nicht mehr steuerbar war und in der Geflebukten dem Unwetter ausgeliefert war. Um diese Zeit war die Nedjan mit einer bedeutenden Holzlast seit kaum acht Stunden auf See. Sie war in Simrisham bereits mit Schlagseite aufgebrochen, die jedoch nicht geklärt werden konnte, da die Last korrekt verstaut war und Taucher keinerlei Probleme am Rumpf des Schiffes entdecken konnten. Es war daher ein gewisses Risiko, das der Kapitän auf sich nahm, zumal er wusste, dass ein Sturm die Reise ohnehin sehr ungemütlich gestalten würde.

Als man am 10. Januar den Frachtdampfer Nedjan nicht mehr ausfindig machen konnte, startete ein Flugzeug, das die Suche nach dem Dampfer aufnahm und sehr bald feststellen musste, dass die Nedjan mit 26 Mann Besatzung gesunken war, denn im Laufe des Tages wurde schwimmendes Frachtgut gefunden, ein Rettungsboot und am nächsten Tag auch die Leichen von zwei Besatzungsmitgliedern. Die Ursache des Schiffbruchs konnte jedoch nicht festgestellt werden, da man den Dampfer erst am 13. Juli 1996 auf dem Meeresgrund entdecken konnte, also 42 Jahre nachdem er gesunken war. Unverständlich blieb auch warum die Nedjan keinerlei Hilfe angefordert hatte.


9. Januar 1900: Der Lorensbergs Cirkus in Göteborg brennt
9. Januar 1939: Annette Kullenberg, die Schriftstellerin mit der spitzen Zunge 

Copyright: Herbert Kårlin

Samstag, 24. September 2011

Der Örebro Kanal, eine Attraktion in Närke

Am 24. September 1888 wurde der Örebro Kanal eingeweiht, der kürzeste Kanal Schwedens, der gerade einmal 1,5 Kilometer lang ist und von der Schleuse, etwas nördlich von Wadköping, fast bis ins Zentrum von Örebro führt, wobei der Örebro Kanal allerdings kein eigens gegrabener Kanal ist, sonder mehr ein Ausbau und eine Vertiefung der Svartån, einem Fluss, der nahezu 100 Kilometer lang ist.


Da noch im 19. Jahrhundert der Seeweg die beste Möglichkeit war Güter zu transportieren, war es für Örebro wichtig den Schiffsverkehr so nahe wie möglich zur Innenstadt zu führen, zumal bereits ein nichtschiffbarer Fluss ins Zentrum führte. 1886 begann man daher mit dem Ausbau der Svartån und verlagerte den ursprünglichen Hafen in der Nähe der heutigen Schleuse ins Zentrum. Der Örebro Kanal erlaubte dann bereits zwei Jahre später einen ständigen Schiffsverkehr zwischen Stockholm und Örebro, wobei die Dampfer ab diesem Zeitraum auch die anderen Häfen im Hjälmaren anlaufen konnten.

Im Jahre 1957 endete dann die reguläre Schifffahrt auf dem Örebro Kanal, da Lastwagen und Züge immer wichtiger für den Gütertransport wurden. Der Kanal wurde jedoch weiterhin unterhalten und dient heute Freizeitbooten und dem Ausflugsverkehr im Sommer. Die Boote können dadurch nahezu direkt im Zentrum Örebros anlegen. Auch die Schleuse wurde mittlerweile modernisiert und nur noch das kleine Häuschen des Schleusenwärters erinnert an die Zeit, als der Örebro Kanal gebaut wurde.

24. September 1919: Lennart Hyland, eine Legende des schwedischen Fernsehens
24. September 1928: Carl Wilhelm Wilhelmson, der Maler des Bohuslän

Copyright: Herbert Kårlin

Samstag, 23. Juli 2011

Untergang der S/S Freja af Fryken in den Frykensjöarna

Am 23. Juli 1896 sank der Dampfer S/S Freja af Fryken kurz bevor das Boot in Bössviken im Värmland anlegen konnte. Von den 17 Personen, die sich an diesem Tag an Bord befanden, konnten sich gerade einmal sechs ans Ufer retten. Elf Personen ertranken im See, der an diesem Tag durch einen Sturm extrem aufgewühlt war. Fast hundert Jahre später konnte der Dampfer S/S Freja dann geborgen und restauriert werden.

Da Ende des 19. Jahrhunderts mehrere Dampfer Lasten und Personen auf den Frykensjöarna beförderten, herrschte dort eine starke Konkurrenz, die die Kapitäne oft zu gewagten Manövern zwangen. Auch am verhängnisvollen 23. Juli war die S/S Freja mit der S/S Victoria gleichzeitig unterwegs und die Last war nicht unter Deck gelagert, was dazu führte, dass der Dampfer den starken Sturmböen nahezu hilflos ausgesetzt war. Als dann auch noch vorzeitig die Lastpforte geöffnet wurde, damit ein Passagier am nächsten Hafen an Land gehen konnte, brachte eine orkanartike Böe das Schiff zum raschen Kentern.

Als dann 1976 der Taucherklub aus Karlstad das Wrack fand, dauerte es noch 18 Jahre bis der Dampfer endgültig geborgen wurde. Der Dampferverein Freja machte sich dann unmittelbar an die Restaurierung des Schiffes, was jedoch mit einer neuen Katastrophe verbunden war, denn am 2. Juli 1996 brach ein Brand auf der S/S Freja aus, der nahezu den gesamten Dampfer zerstörte. Da jedoch dieses Mal die Versicherung den Schaden trug, machte sich der Verein erneut an die Arbeit und am 23. Juli 1997, 101 Jahre nach dem Unglück, konnte die S/S Freja af Fryken erneut in See stechen. Der Dampfer verkehrt heute wieder auf den Frykensjöarna und ist dort eine der bedeutendsten Attraktionen für Touristen.

23. Juli 1373: Visionen der Heiligen Birgitta
23. Juli 1756: Erik Brahe will die schwedische Königsmacht stärken

Copyright: Herbert Kårlin

Samstag, 16. Juli 2011

Der Tamms Kanal im Hälsingland

Am 16. Juli 1860 wurde im Hälsingland der Tamms Kanal offiziell eröffnet, ein fünf Kilometer langer Kanal mit zwei Schleusen, wobei der Teil des Kanals zwischen den beiden Schleusen, der ausgegraben werden musste, nur 700 Meter lang ist und zum Transport von Eisenerz nötig war. Der Transport auf dem Tamms Kanal erfolgte mit den damals üblichen Dampfern. Allerdings wurde der Kanal bereits 16 Jahre später wieder sich selbst überlassen, da die Eisenbahn die Dampfer ersetzen konnte.

Adolf Tamm, nach dem der Kanal benannt wurde und der ihn auch bauen ließ, hatte zwei Eisenhütten an den Dellensjöarna und wollte dort ursprünglich das Erz der Umgebung nutzen. Da der Rohstoff jedoch einen zu hohen Gehalt an Phosphor und Schwefel enthielt, war er gezwungen, das Erz aus anderen Teilen Schwedens zu holen. Bevor die Eisenbahnen den Transport übernehmen konnte, war die Schifffahrt die beste Alternative, was den Bau des Tamms Kanals notwendig machte.

Heute ist der Tamms Kanal zwischen Näsviken und Forsa Kyrka abgesperrt und kann nur noch zu Fuß besucht werden. Da jedoch die Kanalmauern noch in hervorragendem Zustand sind und Kanäle beim steigenden schwedischen Tourismus sehr interessant sind, besteht gegenwärtig der Plan den Tamms Kanal zu restaurieren und wieder in Gebrauch zu nehmen. Allerdings muss vorher noch der Besitz des Kanals geklärt werden, der teilweise der Iggesundsbolaget gehört.

16. Juli 1661: Der erste Geldschein kommt aus Schweden
16. Juli 1983: Annie Lööf bringt der Zentrumspartei wenig Wähler 

Copyright: Herbert Kårlin

Mittwoch, 30. März 2011

Dampferfahrt auf dem schwedischen See Mjörn

Am 30. März 1976 wurde der Verein Mjörns Ångbåtsföreningen (Mjörns Dampferverein) gegründet, der die Tradition der Dampferfahrten auf dem See Mjörn bei Alingsås im Västra Götaland aufrecht hält. Der See Mjörn ist etwa 16 Kilometer lang und sieben Kilometer breit mit 60 Inseln, die eigene Namen tragen.

Der Verein begann, nach Renovierungsarbeiten, im Jahre 1978 mit den ersten Dampferfahrten auf der S/S Jernlunden, die bei jeder Fahrt 25 Passagieren die Schönheit der Landschaft am Mjörn zeigen konnten. Der Verein verkaufte diesen Dampfer im Jahre 1985, der anschließend noch mehrmals den Besitzer wechselte und heute nur noch als Schrott betrachtet werden kann.

Im gleichen Jahr als der Verein Mjörns Ångbåtsföreningen die S/S Jernlunden verkaufte, erwarb er den ebenfalls mit Dampf betriebenen Schlepper Herbert in Grebbestad. Nach 12.000 Stunden Arbeit konnte das Boot dann 1991 zu Wasser gelassen werden und 1992 seinen Betrieb auf dem See Mjörn aufnehmen. Der unter Denkmalschutz stehende Dampfer Herbert verkehrt jeden Sommer zwischen Alingsås und Ringö.

30. März 1926: Ingvar Kamprad und das schwedische Imperium Ikea
30. März 1933: Filip Månsson und die öffentliche Kunst Schwedens 


Copyright: Herbert Kårlin

Dienstag, 15. März 2011

Unterwegs auf dem Göta Kanal

Am 15. März 1931 lieferte die Werft Finnboda in Stockholm das Passagier- und Lastfahrzeug M/S Diana an die Reederei Göta Kanal. Die M/S Diana war bereits 1929 bestellt worden, da eine regelrechte Invasion von Schweden-Amerikanern erwartet wurde, die die Schönheit Schwedens entdecken wollten.

Das Schiff war von Beginn an für den Verkehr auf dem von Baltzar von Platen erbauten Göta Kanal zwischen Stockholm und Göteborg bestimmt und der letzte in Schweden gebaute Dampfer, der für den Linienverkehr auf dem Kanal gedacht war. Allerdings wurde der Motor im Jahre 1969 gegen einen Dieselmotor ausgetauscht und 1975 wurde die M/S Diana renoviert und erhielt ihr heutiges Aussehen.

Die M/S Diana verkehrt noch heute regelmäßig auf dem Göta Kanal und verfügt über 28 Kabinen, die auf drei Decks verteilt sind. Das Boot ist das einzige von dreien, das sich auch für größere Treffen und Konferenzen für bis zu 55 Personen eignet. Die letzte Renovierung erfolgte 2003, ohne dass jedoch Aussehen oder Einrichtung verändert wurden, damit der historische Stil des M/S Diana erhalten bleibt.

Eine 44 Minuten lange Reise auf dem Götakanal kann auf dem online-Kanal der NDR-Mediatek verfolgt werden.

15. März 1999: Der erste Nachrichtenkanal Schwedens

Copyright: Herbert Kårlin

Svenska Mässan Göteborg