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Montag, 24. März 2014

Der Erfinder Immanuel Nobel der Jüngere

Immanuel Nobel wurde am 24. März 1801 in Gävle geboren.Sein Vater wollte ihm ursprunglich eine Ausbildung zum Arzt finanzieren, aber die finanziellen Möglichkeiten waren zu beschränkt, so dass Nobel, der seine Schulbildung nur vom Vater erhalten hatte, mit 14 Jahren zur See gehen musste. Als er vier Jahre später wieder abmusterte, begann er eine Ausbildung als Baumeister. Ab 1819 studierte Nobel Architektur in Stockholm, was möglich war, da er mehrere Stipendien erhielt und gleichzeitig Zeichnungen in Auftrag nahm.

Nach Abschluss seines Studiums gründete Immanuel Nobel ein Bauunternehmen in Stockholm, wobei sich in dieser Zeit auch sein Einfallsreichtum als Erfinder zeigte. Allerdings gelang es ihm weder seine ersten drei Erfindungen patentieren zu lassen, noch war er Kaufmann genug um sein Bauunternehmen über Wasser zu halten, denn 1833 musste Nobel den Konkurs beantragen. Da die Gläubiger Nobel immer mehr unter Druck setzten, ging er erst ein Jahr nach Finnland, später nach Sankt Petersburg, wo er eine mechanische Werkstadt gründete und, unter anderem, mit Sprengmitteln experimentierte, eine Tätigkeit, die später seinen Sohn Alfed Nobel weltberühmt machte.

Da jedoch auch der Zar Immanuel Nobel kaum beachtete und ihm nahezu jede Unterstützung verweigerte, musste der Erfinder 1859 erneut einen Konkurs beantragen und er kehrte zurück nach Schweden. Zurück in Stockholm gründete Immanuel Nobel die Fabrik Heleneborg wo er, zusammen mit seinen Söhnen Alfred und Emil mit Nitroglycerin experimentierte. Drei Jahre später wurde dann das sogenannte „Nobels Sprengöl“ im Bergbau eingesetzt. Auch wenn Immanuel Nobel zahlreiche bedeutende Erfindungen machte, so werden seine Leistungen von jenen seines Sohnes überschattet. Nobel starb am 3. September 1872 auf Heleneborg.


24. März 1381: Katarina von Vadstena und der Namenstag Karins 
24. März 1817: Fritz von Dardels schwedische Kulturgeschichte 
24. März 1948: Sigrid Hjertén, Malen bis zur Psychose
24. März 1975: Streik der Waldarbeiter in Schweden
24. März 1979: Die regionale schwedische Skånepartiet (Schonenpartei)
24. März 2005: Mare Kandre und der moderne Frauenroman Schwedens

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 21. Oktober 2011

Alfred Nobel, der Erfinder des Dynamits

Am 21. Oktober 1833 wurde Alfred Bernhard Nobel in Stockholm geboren, einer der größten schwedischen Erfinder, dessen Name durch den von ihm gestifteten Nobelpreis bis heute i aller Munde ist. Da die Erfindungen Nobels auch für kriegerische Zwecke eingesetzt werden können, er aber für den friedlichen Einsatz seiner Entwicklungen war, nahm er in seinem Testament auf, dass nur jene Personen den Nobelpreis erhalten können, die eine Erfindung machten, die der Menschheit zum Vorteil gereicht.

Christian Erikssons Alfred Nobel in Karlskoga

Alfred Nobel verbrachte seine Kindheit und seine Jugend in Sankt Petersburg wo sein Vater, nach einem Konkurs in Schweden, ein Imperium aufbaute. Als Alfred Nobel dann 1863 zurück nach Schweden kam, begann er sich intensiv mit Sprengstoff zu beschäftigen und experimentierte vor allem mit Nitroglycerin. Als bei einem Unglück im Jahre 1864 sein Bruder Emil Nobel und zahlreiche Arbeiter im Werk in Heleneborg ums Leben kamen, begann er intensiv daran zu arbeiten die unkontrollierte Sprengung zu lenken, was 1866 zur Entdeckung von Dynamit führte.

Diese Erfindung und zahlreiche andere aus dem Sprengstoffbereich, aber auch sein unermüdliches Arbeiten an neuen Erfindungen, führte dazu, dass Alfred Nobel über 30 Unternehmen in der ganzen Welt gründete von denen einige noch heute bestehen und die in gewisser Weise die Welt revolutionierten. Während seines Lebens war allein Alfred Nobel für etwa 30 Prozent aller schwedischer Erfindungen im Patentamt zuständig, eine Leistung, die kein anderer Schwede je erreichte. Alfred Nobel starb am 10. Dezember 1896 in San Remo.

21. Oktober 1862: Der schwedische Architekt Folke Zettervall
21. Oktober 1990: Blondinbella, Erfolgsbloggerin in Schweden

Copyright: Herbert Kårlin