Dienstag, 10. Juli 2012

Elov Persson und Familie Kronblom

Am 10. Juli 1894 wurde Elov Persson in Höstbo geboren, ein Serienzeichner, der im Jahre 1924 mit ”Kaspersson” die ersten Erfolge hatte und ab der ersten Veröffentlichung der Familie Kronblom am 17. Juli 1927 in der Wochenzeitschrift „Allt för Alla“ einen enormen Durchbruch hatte und bisher drei Generationen dazu bringt die ursprünglichen Figuren aufrecht au halten, denn Herr Kronblom wurde zu einer gezeichneten Kultfigur Schwedens der bisher knapp 10.000 Seiten an Zeichenpapier füllte.

Dass Elov Persson allerdings mit Serienzeichnungen sein Geld verdienen sollte und dabei auch noch berühmt wurde, war allerdings nicht einmal im Traum des Zeichners möglich, denn in der Schule hatte er im Zeichnen schlechte Noten, weil seine Neigung zur Karikatur bereits in diesem Alter durchbrach. Nach der siebten Klasse begann die körperliche Arbeit im Sägewerk, in der Ziegelfabrik, als Waldarbeiter und Elov hatte nur am Abend etwas Zeit zum Zeichnen. Von einer Ausbildung als Zeichner an einer Kunsthochschule wagte Elov Persson daher nicht einmal zu träumen. Erst als er als Fabrikarbeiter in Gävle arbeitete, hatte er etwas mehr Freizeit und wage er sich an einen Fernkurs zum Reklamezeichner, den er allerdings nie abschloss.

Elov Persson fühlte seine Personen nur in Karikaturen und Zeichnungen von Serien, was ihn schließlich zu seiner wichtigsten Figur führte, zu Kronblom. Kronblum ist ein Mann in den Vierzigern, der sein Leben überwiegend auf dem Sofa verbringt, was seine Frau Malin weniger begeistert und die Schwiegermutter Agata geradezu zur Weißglut bringt. Dieses gespannte Verhältnis zur Schwiegermutter bringt Kronblom in Bewegung, denn um sie los zu werden, ist ihm keine Mühe zuviel. Den Erlebnissen der Familie Kronblom und anderer Figuren kann man heute in der Serienzeitschrift 91:an und der Wochenzeitschrift Allers folgen.


10. Juli 1877: Die erste Straßenbahn rollt auf Schwedens Straßen 
10. Juli 1970: Der Weg der schwedischen Sängerin Helen Sjöholm

Copyright: Herbert Kårlin

Keine Kommentare:

Kommentar posten