Donnerstag, 21. Februar 2013

Die ersten Paralympischen Winterspiele in Örnsköldsvik

Am 21. Februar 1976 wurden in Örnsköldsvik die ersten Paralympischen Winterspiele eröffnet, die parallel zu den Olympischen Winterspielen veranstaltet werden und sich an Behinderte jeder Art richten, die bei diesen Spielen zeigen können zu welchen enormen Leistungen sie fähig sind. Natürlich waren diese ersten Winterspiele noch relativ bescheiden und insgesamt konnte man nur 14 Länder mit insgesamt 250 Sportlern zählen, was sich jedoch bei den neun folgenden Winterspielen bedeutend änderte.

Die Grundidee zu Paralympischen Spielen wuchs nach dem Zweiten Weltkrieg im Krankenhaus Stoke Mandeville bei London, wo die Ärzte die Bedeutung von Sport bei der Rehabilitierung von schweren Kriegsschäden feststellten. Der Neurochirurg Dr. Ludwig Guttman kam dann auf die Idee im Jahre 1948, parallel zu den Olympischen Spielen, einen Wettbewerb für Bogenschützen zu arrangieren. Ab diesem Jahr veranstaltete der Arzt jedes Jahr einen sportlichen Wettbewerb an dem allem Behinderte des Zweiten Weltkriegs teilnehmen konnten, die an den Rollstuhl gebunden waren.

Es sollte dann jedoch noch bis 1960 dauern bis die ersten internationalen Paralympischen Spiele stattfinden sollten, die jedoch noch als die 9th Annual International Stoke Mandeville Games angekündigt waren, da sie vom Internationalen Olympischen Komitee nicht anerkannt waren. Erst 1984 waren die Paralympics, die grundsätzlich im Anschluss an eine Olympiade stattfinden, auch offiziell anerkannt, wobei bei diesen Spielen Sponsoren, im Gegensatz zu den Olympischen Spielen, auch in der Arena Werbung anbringen dürfen, was die Öffentlichkeitswirkung etwas erhöht.


21. Februar 1950: Håkan Nesser, Kommissar Van Veeteren und Kommissar Barbarotti
21. Februar 1950: Håkan Nesser und Kommissar Van Veeteren

Copyright: Herbert Kårlin

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