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Samstag, 15. Oktober 2016

Das Flugmuseum F11 in Nyköping

Das Flugmuseum F11 in Nyköping wurde am 15. Oktober 1991 geöffnet, genau 50 Jahre nach der Einweihung der Aufklärungsflugbasis F11 und elf Jahre nachdem diese Flugbasis endgültig geschlossen wurde. Das Museum unterscheidet sich von allen anderen schwedischen Flugmuseen, da in Nyköping der Schwerpunkt auf Aufklärung und Spionage liegt und die Geschichte, die man hier entdeckt, während des Zweiten Weltkrieges beginnt und über die größte Epoche des Kalten Krieges hinweg reicht. Diese Geschichte der schwedischen Luftwaffe kann man kostenlos beim Besuch des Flughafens Stockholm Skavsta in Nyköping entdecken.

Auch wenn man im Flugmuseum F11 einige der legendären schwedischen Militärflugzeuge findet, so handelt das Museum nur sekundär um Flugzeuge, sondern um die gesamte Aufklärungstätigkeit Schwedens, denn auf der Flugbase F11 wurde nahezu die gesamte Technik der Flugüberwachung und Flugspionage Schwedens entwickelt und die taktischen Methoden simuliert, was einen bedeutender Beitrag zur Fluggeschichte Schwedens darstellt. Die ausgestellten Militärmaschinen sind daher nahezu eine Beigabe, ebenso wie die Flugzeuge und die Geschichte der zivilen Luftfahrt der Region.

Das Flugmuseum F11, das vom Verein Nyköpings Flyghistoriska Förening getragen wird und von diesem weiterhin ausgebaut wird, ist allerdings nicht nur interessant wegen seiner bedeutenden Militärgeschichte, sondern bietet auch einen besonderen Raum in dem man die unterschiedlichsten Kameras findet, die in Schweden einst für die Aufklärung und die Spionage benutzt wurden. Das historische Fotolabor des Museums ist selbst für Fotoliebhaber interessant, da man hier eine heute fast vergessene Technik aus nächster Nähe entdecken kann. Als Ergänzung fügte der Verein dem Museum F11 dann auch noch eine Abteilung mit einer sehr großen Anzahl an Modellflugzeugen hinzu, was ebenfalls eine einzigartige Dokumentation der schwedischen Fluggeschichte ausmacht.


15. Oktober 1686: Graf Magnus Gabriel De la Gardie, Dichter und Reichskanzler
15. Oktober 1779: Johan Olof Wallin, von Gedichten zu Psalmen
15. Oktober 1858: Der schwedische Chemiker Carl Gustaf Mosander
15. Oktober 1919: Der schwedische Bahnhofsarchitekt Adolf Wilhelm Edelsvärd
15. Oktober 1925: Die schwedische Schauspielerin Margaretha Krook
15. Oktober 1935: Der Verkehrsknotenpunkt Slussen in Stockholm
15. Oktober 1948: Ester Blenda Nordström und der schwedische Enthüllungsroman
15. Oktober 1974: Das Kulturhaus (Kulturhuset) am Sergels torg in Stockholm
15. Oktober 1992: Das Reichssportmuseum in Stockholm
15. Oktober 1999: Rune Andréasson und der berühmteste Bär Schwedens
15. Oktober 2011: Gekås in Ullared schlägt den eigenen Verkaufsrekord

Copyright: Herbert Kårlin

Mit Stena Line nach Schweden

Freitag, 15. Mai 2015

Das Aeroseum in Göteborg, ein flughistorisches Museum

Die Idee für das Aeroseum in Göteborg geht bis auf das Jahr 1999 zurück, als die Stiftung Aeroseum begann daran zu arbeiten aus einem früher geheim gehaltenen unterirdischen Flugplatz ein öffentliches Museum zu machen, ein Unterfangen, das sich nicht als ganz einfach zeigte, da es sich beim entsprechenden Gebiet immer noch um eine militärische Anlage handelte, auch wenn diese kaum noch benutzt wurde und die geheimen Anlagen längst der Öffentlichkeit bekannt waren. Erst am 15. Mai 2005 sollte dann das Aeroseum eingeweiht werden und Göteborg eine zusätzliche Attraktion erhalten.


Bereits die Lage und die Bauweise des Aeroseum können als außerordentlich bezeichnet werden, denn das Flugmuseum liegt im ersten der fünf heimlich gebauten unterirdischen, militärischen Flugzeughangar, die zwischen 1950 und 1955, während des Kalten Krieges, in Schweden gebaut wurden und als atombombensicher galten. Die Gesamtanlage am Göteborg City Airport erstreckt sich auf zwei unterirdische Hallen mit einer Größe von 22.000 Quadratmetern und 8000 Quadratmetern, wobei das Museum lediglich Zugang zum größeren der Hangar hat, der sich 30 Meter unter der Erdoberfläche befindet und von der Luft aus unsichtbar ist.

Heute kann man im Aeroseum sowohl der zivilen, als auch der militärischen Fluggeschichte Schwedens folgen, wobei man neben den verschiedensten Flugzeugen auch mehrere Ausstellung findet, beobachten kann wie der historische Flugklub seine Maschinen repariert und man kann Pilot in einem der Flugsimulatoren werden. Die größte Attraktion des Aeroseums war jeweils die Göteborg Aero Show, die  größte Flugshow Schwedens, die nicht nur aus finanziellen Gründen eine unsichere Zukunft hat, sondern auch von der Zukunft des Göteborg City Airport abhängt, der seit Ende 2014, aus Sicherheitsgründen, für den regulären Flugverkehr gesperrt ist.


15. Mai 1470: Karl Knutsson wird dreimal König Schwedens
15. Mai 1807: Carl Wilhelm Böttiger, der wissenschaftliche Lyriker Schwedens
15. Mai 1897: Stockholmausstellung, fast eine Weltausstellung
15. Mai 1914: Die baltische Industrie- und Handwerksausstellung in Malmö
15. Mai 1968: Die Europapolitikerin Cecilia Malmström
15. Mai 1971: Die erste schwedische Pride-Parade in Örebro

Copyright: Herbert Kårlin