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Samstag, 18. Juni 2016

Die Malmö Museen im Schloss Malmöhus

Die Geschichte der Malmö Museen beginnt im Grunde bereits im Jahre 1841, als auf Initiative von Lorenz Bager das Malmö Museum gegründet wurde, das damals jedoch überwiegend ein naturhistorisches Museum im klassischen Stil war. Das private Museum Malmös dehnte sich aus und zog deshalb auch mehrmals um und richtete im Laufe der Jahre Abteilung für die Kulturgeschichte, die Kunst und das Kunsthandwerk ein. Als dieses Museum über eine beträchtliche Sammlung verfügte, wurde es 1891 von der Stadt Malmö aufgekauft. Am 12. November 1901 wurde das Malmö Museum dann im älteren Teil der heutigen Stadtbibliothek eingeweiht, und auf Grund der verschiedensten Einkäufe waren die Räume bereits 1907 erneut zu klein.

Dieses Mal war die Suche nach größeren Räumen ein Problem und als 1914 das Schloss Malmöhus seine Aufgabe als Gefängnis verlor, entstand der Plan das Museum in das historische Gebäude zu verlagern. Um dies zu ermöglichen, musste man das Schloss vollkommen restaurieren und entlang des Burggrabens auch einige zusätzliche Gebäude errichten. Die Arbeiten waren so umfangreich, dass das neue Museumsgebäude erst am 18. Juni 1937 eingeweiht werden konnte. Mit Ausnahme einiger Monate im Frühjahr und Sommer 1945 blieben dies Räume bis heute Museumsräume. Lediglich von Mai bis September 1945 wurde das Museum geräumt um Platz für Juden, die die Konzentrationslager überlebt hatten, zu schaffen.

Die Struktur und Organisation der Malmö Museen änderten sich im Laufe der Jahre mehrmals. Wenn man heute von den Malmö Museer spricht, so meint an das Kunstmuseum, das Seefahrtmuseum, das Technische Museum, das Aquarium, das städtische Museum und einige kleinere Museen, wobei sich das Zentrum dieser Museen weiterhin im Schloss Malmöhus befindet. Gemeinsam mit dem Museum Kulturen in Lund und dem Regionalmuseum in Kristianstad, bilden die Malmö Museen ein gemeinsames Regionalmuseum Skånes, wobei jedoch jedes davon  auf seine eigene Umgebung begrenzt ist, also diese also nicht zwangsweise zur gleichen Zeit besucht werden müssen.


18. Juni 1754: Anna Maria Lenngren, Frauenbewegung und Bourgeoisie
18. Juni 1796: Nils Lovén, der schreibende Priester Skånes
18. Juni 1796: Nils Lovén, der schreibende Priester Skånes
18. Juni 1827: Der schwedischen Sängerprinz Gustaf Oscar
18. Juni 1870: Der schwedische Astronom Nils Haqvin Selander
18. Juni 1947: Die Örebro-Ausstellung: Handwerk und Kleinindustrie
18. Juni 1954: Der schwedische Sänger Magnus Uggla
18. Juni 2003: Die verschwundene DC-3 und die Catalinaaffäre

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 14. Oktober 2011

Lasse Dahlquist, vom Seemann zum Sänger

Am 14. Oktober 1979 starb der schwedische Sänger, Kompositeur und Schauspieler Lasse Dahlquist, eigentlich Lars Erik Dahlquist, auf der Schäreninsel Brännö, die nur wenige Kilometer vor der Küste Göteborgs liegt und mittlerweile jeden Sommer den Tanz auf der ”Brännö brygga” zu Weisen des Sängers veranstaltet. Diese Veranstaltungen sind so gefragt, dass Boote nur zu diesem Ereignis in See stechen und selbst Nicht-Tänzer der Umgebung mindestens einmal in ihrem Leben diese abendlichen Feste erleben wollen.

Lasse Dahlquist wird in seiner Geburtsstadt Göteborg, wo er auch einen großen Teil seines Lebens verbrachte, nahezu als Ikone gesehen, denn obwohl er als Sohn eines Kapitäns ebenfalls für die See bestimmt war, verbrachte er nur wenige Jahre auf dem Meer, denn 1926 begann ihr mit der Seefahrt und bereits 1931 begann er seine Lieder bei Columbia aufzunehmen und 1938 kam der Erfolg mit „Jolly Bob från Aberdeen“.

Lasse Dahlquist, der unermüdlich an seiner Karriere arbeitete schrieb während seines Lebens hunderte von Melodien und Lieder, die heute noch ein ständiges Repertoire aller Allsång-Veranstaltungen sind und nahm selbst über 500 Lieder auf Platte auf. Seine Filmkarriere begann er 1932 mit „Muntra musikanter“ von Weyler Hildebrand. Nebenbei arbeitete Lasse an Revuen und schrieb Filmmelodien. Nur zwei Jahre vor seinem Tod auf Brännö erhielt der Künstler noch den begehrten Evert Taube Preis verliehen. Lasse Dahlquist starb im Alter von 67 Jahren an Krebs. Seit 2010 wurde ihm auf unbestimmte Zeit eine musikalische Ausstellung im Göteborger Seefahrtmuseum gewidmet.

14. Oktober 1758: Die Entstehung der Norrköpings Tidningar
14. Oktober 2009: Der Tag der Garnelenbrötchen in Schweden

Copyright: Herbert Kårlin