Mittwoch, 24. August 2011

Carolina Klüft gewinnt Gold beim Siebenkampf

Am 24. August 2003 errang die Schwedin Carolina Evelyn Klüft bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Paris Gold im Siebenkampf. Der damals 20-jährigen gelang es damit an die vorherigen Erfolge anzuknüpfen, da sie bereits vorher den Junior-Weltrekord im Siebenkampf erringen konnte und mit 7032 Punkten ebenfalls den Europarekord auf ihrem Konto nachweisen kann. Mit 22 war Carolina Klüft dann die jüngste Sportlerin, die bereits über alle fünf internationalen Goldmedaillen verfügte.

Carolina Klüft wurde am 2. Februar 1983 in der Nähe von Borås in einem Elternhaus geboren in dem Sport eine große Rolle spielte. Der Vater, Johnny Klüft, spielte bei Östers IF und GIF Sundswall Fußball und die Mutter, Inga-Lill Ahlm, erreichte in der Nationalmannschaft im Weitsprung 6,09 Meter. Zu Beginn ihrer Karriere Carolina immer ein gold-schwarzes Plüschschwein als Maskottchen, das jedoch verschwand, als eine Reisetasche am Flughafen Arlanda unauffindbar war. Nach ihrer Ehe mit Patrik Klüft, einem Stabhochspringer, zog Carolina Klüft nach Karlskrona, wo sie auch heute noch lebt.

Trotz ihrer enormen Leistungen im Siebenkampf wechselte Carolina Klüft im März 2008 vom Siebenkampf auf Weitsprung und Dreisprung und im April 2009 verzichtete sie, nach einer Verletzung, auch auf den Dreisprung. Wegen einer Verletzung am Oberschenkel konnte Carolina Klüft erst wieder an der Europameisterschaft 2010 in Barcelona teilnehmen, wo sie mit 6,33 Meter den elften Platz erringen konnte. Am 14. August 2011 erreichte sie dann in Gävle 6,74 Meter, was eine gute Voraussetzung für die kommende Weltmeisterschaft in Südkorea ist, die am 27. August mit den Vorentscheidungen beginnt.

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24. August 1905: Sven Stolpe, der katholische Schriftsteller Schwedens 

Copyright: Herbert Kårlin

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