Freitag, 13. Januar 2017

Die schwedische Künstlerin Stina Sörman

Stina Sörman kam am 13. Januar 1910 als Stina Lencke in Stockholm zur Welt und zog im Alter von acht Jahren mit ihrer Mutter nach New York, wo sie nach ihrer künstlerisch ausgerichteten Schulbildung erst Design und anschließend beim deutsch-amerikanischen Künstler Winold Reiss Malerei zu studierte. 1933 kehrte Sörman zurück nach Stockholm und begann dort als Künstlerin zu arbeiten und heiratete zwei Jahre später Herman Sörman, mit dem sie drei Kinder bekam, die alle drei ebenfalls Künstler wurden.

Zurück in Schweden erhielt Stina Sörman als ersten größeren Auftrag die Hintergrundgestaltung des Militärmuseums in der Festung Vaxholm und 1949 beauftragte sie das Reichsantiquariat mit der Restauration der Kalkmalereien der Kirche Alsike, eine sehr aufwendige Arbeit, die ein hohes künstlerisches Vermögen forderte. Bis zu ihrer ersten Ausstellung Anfang der 80er Jahre beschäftigte sich Sörman mit den verschiedensten Kunstrichtungen, angefangen von Gipsfiguren bis zu Landschaften mit Gouasch. Vor allem letztere Malereien wurden auch bei ihrer ersten Ausstellung präsentiert.

International bekannt wurde Stina Sörman allerdings mit ihren farbenprächtig gemalten Gipsfiguren, insbesondere ihren Hähnen, Pferden und Äpfeln, die als künstlerische Ziergegenstände zu allen großen Feiertagen Schwedens in den bürgerlichen Heimen zu sehen waren und für Sörman Teil des gesamten Festtisches waren. Ostern, Mittsommer oder auch Weihnachten wurde diese Kunstwerke, gemeinsam mit den von Sörman gedeckten Festtischen regelmäßig in Vereinen für Kunsthandwerk präsentiert, waren aber auch bei NK (Nordiska Kompaniet) in Stockholm zu sehen um möglichst vielen Schweden geschmackvolles Tischdenken zu präsentieren.


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Copyright: Herbert Kårlin

Mit Stena Line nach Schweden

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