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Dienstag, 16. April 2019

Die Textilkünstlerin Thyra Grafström

Thyra Grafström kam am 1. November 1864 als Thyra Boklund, als Tochter eines Künstlers, zur Welt und schloss sich mit 18 Jahren dem Verein der Freunde der Handarbeit an, wo sie als außerordentlich begabt betrachtet wurde und auf praktische Weise den Umgang mit Textilien lernte. Bereits ein Jahr vorher hatte Grafström auch ein Jahr lang die Technische Schule für Kunsthandwerk in Stockholm besucht und von ihrem Vater eine Einführung in das künstlerische Schaffen erhalten. Die Textilarbeiten Grafströms jener Zeit, insbesondere ihre Broderie, waren daher von Beginn an eine Mischung aus künstlerischem Handwerk und angewandter Kunst.

Als Thyra Grafström 1897 die Handarbetets Vänner verließ, hatte sich sich bereits einen gewissen Namen als Textilkünstlerin gemacht und öffnete ihr eigenes Textilatelier, was ihr ermöglichte ihre Werke nicht nur in einigen lokalen Geschäften zu verkaufen, sondern Kunden auch in Dänemark und Deutschland zu finden, wo die Nachfrage nach Textilkunst permanent am Steigen war. Bereits 1902 gab Grafström jedoch ihr Atelier wieder auf, allerdings nicht mangels Aufträgen, sondern weil sie in diesem Jahr einen festen Vertrag mit der Nordiska Kompaniet erhielt, was die Textilkünstlerin bis 1922 beschäftigte, da das Kaufhaus auch ihre exklusiven Kunden für die Arbeiten Grafströms gewinnen konnte.

Im Jahr 1922 öffnete Thyra Grafström erneut ein eigenes Textilatelier, nun aber in einer Zeit, in der sie nicht nur durch öffentliche Aufträge und die Nordiska Kompaniet bekannt geworden war, sondern man hatte in Schweden auch die Bedeutung von exklusiver und hochwertiger Textilkunst entdeckt, was auch dazu geführt hatte, dass im ganzen Land Geschäfte mit schwedischer Textilkunst entstanden waren. Thyra Grafström, die am 16. April 1925 in Stockholm starb, konnte die Textilkunst Schwedens zu neuen Höhen führen, was sich auch durch zahlreiche Preise ausdrückt, die die Künstlerin erhielt, und der Tatsache, dass sie zu jenen Künstlern gehört, die auch im Nationalmuseum einziehen konnten.


16. April 1851: Ernst Josephson, der Künster des Wahnsinns
16. April 1862: Hanna Rönnberg, Schriftstellerin und Künstlerin
16. April 1862: Hanna Rönnberg, finnlandschwedische Künstlerin und Schriftstellerin  
16. April 1888: Elsa Björkman-Goldschmidt, Schriftstellerin und Künstlerin
16. April 1910: Gunnel Beckman, vom Kriminalroman zum Kinderbuch
16. April 1937: Henric Westman und die Stadt Linköping
16. April 1938: Die schwedische Künstlerin Margot Öjemark Wiik
16. April 1943: Schwedische U-Boot HMS Ulven spurlos verschwunden
16. April 1964: Der schwedische Jazzmusiker Esbjörn Svensson

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 27. April 2018

Die Künstlerin Agneta Wrangel af Sauss

Agneta Wrangel af Sauss kam am 27. Aril 1917 als Tochter des Gutsbesitzers Gustaf Wrangel in Borlunda zur Welt und zog gegen Ende der 30er Jahre nach Stockholm um dort an der Malerschule Otto Sköld das Malen zu lernen. Im Anschluss daran arbeitete Wrangel als Dekorateurin und als Kosmologin. Schon 1938 traf sie dann den Schauspieler Hasse Ekman, den sie nahezu unmittelbar heiratete und mit dem sie in kürzester Folge vier Kinder bekam. 1944 ließ sich das Paar scheiden und Wrangel begann als Dekorateurin bei der Nordiska Komaniet in Stockholm zu arbeiten.

Nur wenig später zog Agneta Wrangel dann nach Malmö, heiratete einen Arzt und lebte ein etwa unruhiges Leben. Im Jahr 1964 folgte die Scheidung und Wrangel entschied sich nach Mallorca zu ziehen und die Malerei wieder aufzunehmen. Trotz ihrer relativ kurzen Ausbildung gelang es ihr dort sich von der Kunst zu versorgen. Während ihrer Jahre auf Mallorca schrieb Wrangel auch das Buch Hallon och torr chamagne, das ihre Zeit mit dem Schauspieler Hasse Ekman beschreibt und 1987 auf dem Markt erschien, mit beachtlichem Erfolg, da Ekman um diese Zeit einer der bekanntesten Schauspieler Schwedens war.

Wenige Jahre vor ihrem Tod am 17. April 2006 kehrte Agneta Wrangel zurück nach Schweden und ließ sich bei Båstad nieder. Auch wenn die Künstlerin in Mallorca mit ihren Landschaftsbildern und den Blicken auf die Hautstadt Mallorcas einen gewissen Erfolg hatte und sowohl in Schweden, als auch auf Mallorca ausstellte, hatte sie sich als Künstlerin nicht wirklich durchgesetzt und konnte, zurück in Schweden, nur noch ein weitaus zurückgezogenes Leben führen.


27. April 1757: Carl Johan Adlercreutz nimmt den schwedischen König fest
27. April 1792: Der schwedische Mörder Jacob Johan Anckarström
27. April 1861: Stockholm wird mit reinem Wasser versorgt
27. April 1890: Der Schriftsteller und Kunsthistoriker Karl Asplund
27. April 1900: Die Gründung der Stadt Kiruna
27. April 1900: Die Geburt Kirunas und die Flucht der Stadt
27. April 1903: Helge Zimdal, der Architekt, der Schulen baute
27. April 1918: Reichsmarschall und Richter Sten Rudholm
27. April 1971: Inge Schiöler, der schwedische Maler der kräftigen Farben
27. April 1974: Anna Lovisa Öst, bekannt als Lapp-Lisa

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 30. März 2018

Die Glaskünstlerin Ingeborg Lundin

Ingeborg Lundin wurde am 30. März 1921 als Tochter eines Dekorationsmalers in Växjö geboren und zog mit der Familie noch als Kleinkind in die USA. Als die Mutter nur wenige Jahre später starb und sich der Vater erneut verheiratete, wurde Lundin zu einer Tante nach Schweden zurückgeschickt und wuchs daher in Vretstorp in Närke auf. Als Lundin die Grundschule beendet hatte, zog sie nach Stockholm und besuchte die Abendkurse am Konstfack, mit dem Ziel Zeichenlehrerin zu werden. Während des Studiums versorgte sich die spätere Glaskünstlerin mit verschiedenen Arbeiten und anschließend arbeitete sie in einigen Schulen Stockholms als Zeichenlehrerin.

Als die Glashütte Orrefors dann im Jahr 1947 einen Glasdesigner suchten, meldete sich Ingeborg Lundin unmittelbar, was mit einem Umzug ins Småland endete und dazu führte, dass Lundin eine der ersten weiblichen Designer wurde, die das Glas des Unternehmens neu gestalteten. Lundin hatte zu Beginn ein doppeltes Problem, nämlich Frau zu sein, und nichts vom Glasblasen zu verstehen, daher hatte sie es auch schwer im ersten Jahr in Orrefors ihre Ideen umzusetzen. Dank eines Glasbläsers, der ihr dabei half ihre Ideen zu verwirklichen, gelnag es Lundin dann 1948 ihre ersten gravierten Gläser in der Nordiska Kompaniet in Stockholm auszustellen, was der Beginn einer bedeutenden Karriere als Glaskünstlerin war.

Nach dem Lunningpreis im Jahr 1954 und einer Goldmedaille in Milan im Jahr 1957 gehörte Ingeborg Lundin, die am 26. Juli 1992 starb, zu den bedeutendsten Glaskünstlerin weltweit, wobei Lundin natürlich nicht nur Gebrauchsglas und Kunstglas schuf, sondern für Orrefors auch Glasservice schuf, die alle ihre persönliche künstlerische Linie trugen. Nach dem Tod des Künstlers Edvin Öhrström übernahm Lundin auch seine Aufgabe Glas in der Ariel-Technik herzustellen, also auch mit farbigem Glas zu arbeiten. Der Künstlerin gelang dieser Übergang auf einzigartige Weise, denn gelang der Künstlerin den Werken einen persönlichen Stempel aufzudrücken. Auf Grund der Krise Anfang der 70er Jahre musste Lundin 1971 Orrefors jedoch verlassen, und es sollte bis 1990 dauern bis die Künstlerin dann erneut in einer Glashütte Arbeit fand.


30. März 1796: Johan Simmingsköld, ein homosexueller Schriftsteller im 18. Jahrhundert
30. März 1798: Torsten Rudenschöld, der Gründer der schwedischen Volksschule
30. März 1808: Gustaf Fredrik Gyllenborg, der Satiriker des 18. Jahrhunderts
30. März 1858: Arvid Nordquist, eine Erfolgsgeschichte Schwedens
30. März 1870: Axel Herrlin, Philosoph, Psychologe und Pädagoge
30. März 1888: Die Schauspielerin Anna Q. Nilsson
30. März 1920: Jan Olof Olsson, der historische Roman und Reiseschilderungen
30. März 1926: Ingvar Kamprad und das schwedische Imperium Ikea
30. März 1933: Filip Månsson und die öffentliche Kunst Schwedens
30. März 1944: Pauline Brunius, die erste Frau, die das Dramaten leitete
30. März 1976: Dampferfahrt auf dem schwedischen See Mjörn

Copyright: Herbert Kårlin

Samstag, 10. März 2018

Der Glaskünstler Simon Gate

Simon Gate wurde am 10. März 1883 als Sohn eines Landwirts in Södra Fågelås geboren und besuchte von 1902 bis 1905 die höhere kunstindustrielle Schule in Stockholm, um jedoch an anschließend noch ein vierjähriges Studium an der Kunsthochschule zu absolvieren. Nach Abschluss seines Studiums im Jahre 1909 arbeitete Gate insbesondere als Porträtmalerei und Buchillustrator. Erst als Gate 1916 von der Glashütte Orrefors angestellt wurde um künstlerisches Glas zu schaffen, sollte der Künstler dann tatsächlich seinen Weg finden.

Bei Orrefors hatte Simon Grate den Auftrag den Gläsern eine künstlerische Form zu geben, wobei Orrefors diesen Schritt auch gut vorbereitet hatte, denn bereits im kommenden Jahr sollte bei der Nordiska Kompaniet (NK) eine Ausstellung mit den neuen Produkten erfolgen, auch wenn Grate bis dahin nur eine kleine Kollektion seiner Gläser hatte und die meisten seiner Pläne nur als Skizzen vorlagen. Für diese erste Kollektion hatte Grate, gemeinsam mit dem Glasbläsermeister Knut Bergqvist, eine neue Technik entwickelt bei der verschiedenfarbige Glasschichten sich überlagerten und zudem verschiedene Figuren im geblasenen Glas integriert wurden. Diese Gläser wurden von Orrefors als Graalgläser vermarktet und werden heute von Sammlern geradezu zu Phantasiepreisen erworben.

In den 20er Jahren kam dann die Glanzzeit Simon Grates, als er, gemeinsam mit Edward Hald, die Glasgravur bei Orrefors einführte, was mit gewissen Problemen verbunden war, da man die Graveure erst ausbilden musste um künstlerische Werke zu schaffen, wobei die sehr dünnwandigen Gläser der Zeit nur durch eine hochqualitative Gravur ihren Wert erhielten. Bereits bei der Stockholmausstellung des Jahres 1930 sieht man dann die dritte Phase des Künstlers, der nun zu dickwandigem Glas greift, das auch die Glasskulptur ermöglicht, wobei Grate in diesem Jahrzehnt auch zahlreiche Monumentalwerke aus Glas herstellte, unter anderem für das Konzerthaus in Göteborg. Simon Grate, der am 11. Mai 1945 in Hälleberga starb, gilt als jener Glaskünstler, der die Glashütte Orrefors zu seiner  ersten Glanzperiode brachte.


10. März 1383: Der schwedische Erzbischof Birger Gregersson
10. März 1222: Johan Sverkersson, der letzte König eines Geschlechtes
10. März 1724: Urban Hjärne und die schwedischen Hexenprozesse
10. März 1776: Der schwedische Kaufmann Niclas Sahlgren
10. März 1880: Thekla Knös und der literarische Salon Knös in Uppsala
10. März 1911: Olof Lagercrantz, ein umstrittener Schriftsteller Schwedens
10. März 1911: Olof Lagercrantz, der umstrittenste Literaturkritiker Schwedens
10. März 1920: Hjalmar Branting verändert Schweden
10. März 1940: Agnes von Krusenstjerna als Kämpferin gegen den Adel
10. März 1976: Astrid Lindgren und der Widerstand gegen sie Steuern
10. März 1997: Lars Ahlin und das soziale Leben der schwedischen Kleinstadt
10. März 2002: Erik Lönnroth revolutioniert das geschichtliche Denken
10. März 2013: Die unsichtbare schwedische Prinzessin Lilian May 

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 19. Januar 2018

Der Hutnadelschutz in der Stockholmer Straßenbahn

Etwa zur gleichen Zeit als in Stockholm die Straßenbahnen ihren Einzug hatten, kam auch eine Damenmode auf, die sehr bald zu Problemen in genau diesen Straßenbahnen führten, nämlich Hutnadeln, die die Hüte der Damen an den Haaren festhielten, und bei einer Länge von bis zu 50 Zentimeter und einem sehr spitzen Ende eine regelrechte Gefahr ausmachten, da es in den Wagen der Straßenbahnen teilweise sehr eng wurde und nahezu jede Frau in Stockholm, die der Mode folgen wollte, eine dieser Nadeln trug, also eigentlich einen Sicherheitsabstand einhalten sollte.

Ab 1912 häuften sich dann die Artikel in der Presse Stockholms, die auf die Gefahr der Hutnadeln aufmerksam machten und so manches Mal wurden die Hutnadeln auch mit gefährlichen Waffen verglichen, die man verbieten sollte. Dass die Straßenbahngesellschaft in Stockholm dann eine eigene Lösung suchte, war ein Ereignis, das sich am 13. Januar 1913 zutrug, denn an diesem Tag verlor ein Angestellter, der einer dieser mit Hutnadel bewaffneten Frau lediglich beim Einsteigen behilflich sein wollte und dabei durch einen Stich der Hutnadel verletzt wurde, fast sein Augenlicht. Auch wen dies nicht der erste Unfall dieser Art war, so sah sich die Straßenbahngesellschaft nun dennoch gezwungen Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Ab dem 19. Januar 1913 konnte man daher in allen Straßenbahnen der schwedischen Hauptstadt einen Hutnadelschutz kaufen, den die Gesellschaft für fünf Öre von der Nordiska Kompaniet, die allerdings erst zwei Jahre später ihren heutigen Namen erhielt, gekauft hatte und zum gleichen Preis an die Frauen weiterverkaufte. Der Verkaufserfolg ließ nicht auf sich warten, denn in relativ kurzer Zeit wurden 24.000 dieser Schutzvorrichtungen verkauft, was jedoch das Problem lediglich minderte, denn bis die Mode dann so langsam abklang, trugen dennoch nur etwa die Hälfte der Frauen in den Straßenbahnen den empfohlenen Schutz und die andere Hälfte ließ den Hutschmuck zu Hause liegen, wo er dann wenig Nutzen brachte.


19. Januar 1156: Bischof Henrik wird während eines Kreuzzugs getötet 
19. Januar 1790: Per Daniel Amadeus Atterbom, der romantische Skalde Schwedens 
19. Januar 1790: Per Daniel Amadeus Atterbom, der letzte SkaldeSchwedens 
19. Januar 1826: Axel Rudolf Mauritz Wall und die Dagens Nyheter 
19. Januar 1909: Axel Petersson, bekannt als Döderhultarn
19. Januar 1925: Albin Hagström und das schwedische Akkordeon
19. Januar 1937: Die schwedische Prinzessin Birgitta von Hohenzollern
19. Januar 1943: Die HMS Älvsnabben auf großer Fahrt
19. Januar 1966: Die schwedische Popsängerin Lena Philipsson 

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 13. Januar 2017

Die schwedische Künstlerin Stina Sörman

Stina Sörman kam am 13. Januar 1910 als Stina Lencke in Stockholm zur Welt und zog im Alter von acht Jahren mit ihrer Mutter nach New York, wo sie nach ihrer künstlerisch ausgerichteten Schulbildung erst Design und anschließend beim deutsch-amerikanischen Künstler Winold Reiss Malerei zu studierte. 1933 kehrte Sörman zurück nach Stockholm und begann dort als Künstlerin zu arbeiten und heiratete zwei Jahre später Herman Sörman, mit dem sie drei Kinder bekam, die alle drei ebenfalls Künstler wurden.

Zurück in Schweden erhielt Stina Sörman als ersten größeren Auftrag die Hintergrundgestaltung des Militärmuseums in der Festung Vaxholm und 1949 beauftragte sie das Reichsantiquariat mit der Restauration der Kalkmalereien der Kirche Alsike, eine sehr aufwendige Arbeit, die ein hohes künstlerisches Vermögen forderte. Bis zu ihrer ersten Ausstellung Anfang der 80er Jahre beschäftigte sich Sörman mit den verschiedensten Kunstrichtungen, angefangen von Gipsfiguren bis zu Landschaften mit Gouasch. Vor allem letztere Malereien wurden auch bei ihrer ersten Ausstellung präsentiert.

International bekannt wurde Stina Sörman allerdings mit ihren farbenprächtig gemalten Gipsfiguren, insbesondere ihren Hähnen, Pferden und Äpfeln, die als künstlerische Ziergegenstände zu allen großen Feiertagen Schwedens in den bürgerlichen Heimen zu sehen waren und für Sörman Teil des gesamten Festtisches waren. Ostern, Mittsommer oder auch Weihnachten wurde diese Kunstwerke, gemeinsam mit den von Sörman gedeckten Festtischen regelmäßig in Vereinen für Kunsthandwerk präsentiert, waren aber auch bei NK (Nordiska Kompaniet) in Stockholm zu sehen um möglichst vielen Schweden geschmackvolles Tischdenken zu präsentieren.


13. Januar: Knut, ein klassischer nordischer Vorname
13. Januar: Mit Knut endet in Schweden Weihnachten
13. Januar 1435: Das Treffen von Arboga, der erste Reichstag Schwedens
13. Januar 1544: Die geschlechtliche Erbfolge der schwedischen Könige
13. Januar 1746: König Gustav III. will die Macht nicht teilen
13. Januar 1776: Der schwedische Dichter Johan David Valerius
13. Januar 1849: Alfhild Agrell und die Situation der Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts
13. Januar 2003: Der Rapport zu den Göteborger Krawallen wird veröffentlicht

Copyright: Herbert Kårlin

Mit Stena Line nach Schweden

Donnerstag, 22. September 2016

Das Kaufhaus Nordiska Kompaniet, genannt NK

Am 22. Mai 1915 wurde in Stockholm das Kaufhaus  Nordiska Kompaniet eingeweiht, dass allgemein nur NK genannt wird und im Laufe seiner Geschichte geradezu bahnbrechend war, und heute, wegen seiner berühmten Weihnachtsfenster, weiterhin eine Attraktion ist, die jedes Jahr Tausende von Kindern anlockt. Aber auch wenn das NK erst 1915 in Stockholm öffnete, so geht das Unternehmen Nordiska Kompaniet bis 1902 zurück, als sich zwei der größten Einzelhändler Schwedens, K. M. Lundberg und Joseph Leja, zusammenschlossen und ein modernes Großkaufhaus planten, das den entsprechenden Kaufhäusern in anderen Hauptstädten Europas gleich kommen sollte.

Für den Bau des Kaufhauses Nordiska Kompaniet wurde der Architekt Ferdinand Boberg beauftragt, der dafür mehrere Städte in Europa und den USA besuchte, sich dann jedoch vor allem vom Kaufhaus Wertheim in Berlin inspirieren ließ und sich auch für eine Granitfassade entschied, die stark an Barock erinnert. Drei Jahre lang sollte es dauern bis das Gebäude fertig war und von König Gustav V. eingeweiht werden konnte. Die Bedeutung des Kaufhauses kann man sich vorstellen, wenn man bedenkt, dass 1915 dort 1500 Personen arbeiteten, 330 Telefone zu finden waren und die verschiedensten Abteilungen und die Büros über eine 7500 Meter lange Rohrpost verbunden waren.

Aber auch später sollte die Nordiska Kompaniet in Stockholm, die gegenwärtig noch ein zweites Warenhaus in Göteborg betreibt, ein Kaufhaus besonderer Art sein, denn im NK wurde die erste Rolltreppe Schwedens eingebaut, 1931 weihte Sigvard Bernadotte auf der Dachterrasse eine Golfbahn ein, NK hatte noch vor Diners Club eine eigene Kreditkarte und bis Ende der 60er Jahre fand man hier die wichtigsten Ausstellungen der schwedischen Kunsthandwerker und der schwedischen Kunstindustrie. Nur der Mord an Anna Lindh im Jahre 2003 brachte dem Kaufhaus NK in Stockholm weniger geschätzte Schlagzeilen.


22. September 1782: Fredrik Westin, vom Portraitmaler zum Maler von Altarbildern
22. September 1790: Anders af Botin und die Geschichtsschreibung Schwedens
22. September 1855: Der schwedische Architekt Gunnar Asplund 
22. September 1906: Oscar Levertin, Autor, Literaturkritiker und Professor
22. September 1932: Ingo (Ingemar Johansson) wird Weltmeister im Schwergewicht
22. september 1947: Der satirische Zeichner und Künstler Ivar Starkenberg
22. September 1959: Johan Norberg und der moderne Jazz Schwedens
22. September 1993: Kommerzielle Radiostationen erreichen Schweden
22. September 2008: Olov Svedelid, Kriminalromane im Stockholmer Milieu

Copyright: Herbert Kårlin

Visit Göteborg!

Montag, 18. Juli 2016

Der schwedische Künstler Johnny Mattsson

Johnny Mattsson wurde am 18. Juli 1906 in Gävle geboren und fand über seinen Vater, der in seiner Freizeit Holzarbeiten machte, angefangen von Buchregalen bis zu Skier, seine Berufung. Mit der Liebe zu Holz gründete Mattsson im Jahre 1941 in Gävle die Firma Gävleslöjd, wo er Leuchter, Stehlampen und selbst Teller aus Holz herstellte und verkaufte. Privat begann er auch figurative und abstrakte Holzskulpturen herzustellen, meist aus Holz, das er beim Abriss alter Häuser fand, oft also auch aus altes Teak und Mahagoni. Seine Spezialität wurde dabei das Herstellen von Trinkgefäßen nach einer Idee, die er beim Besuch des Museums in Gävle hatte.

Während Johnny Mattsson die ersten Jahre vor allem im Kunsthandwerk arbeitete, ging er ab den 50er Jahren mehr und mehr auf Kunst über. Aufmerksamkeit erregte Mattsson als er in diesen Jahren den Varbergsbocken, die Ziege Varbergs, schuf, dem Wappentier der Stadt, das er dem Dalahäst nachempfand und ebenfalls rot bemalte. Seine Fähigkeit als Holzschnitzer verbreite sich immer mehr und Mattsson erhielt Aufträge aus ganz Schweden, wobei hierbei bis heute die Grenze zwischen Kunsthandwerk und Kunst kaum zu finden ist, da sich die Arbeit Mattssons in keinerlei Schablone pressen lässt.

Der Durchbruch als Künstler kam für Johnny Mattsson, der am 9. Februar 1970 im Alter von 63 Jahren in Gävle starb, als er im Jahre 1951 Besuch des Indententen des Gävleborgs Länsmuseum erhielt, denn dieser war von den Arbeiten Mattssons so beeindruckt, dass er ihn mit Künstlern wie Henry Moore und Jean Asp gleichstellte. Philibert Humbla hatte nämlich auf Anhieb gesehen, dass der Künstler eine eigene Formsprache geschaffen hatte bei der das Material über die endgültige Form des Objekts entscheidet und nicht der Künstler einen Zwang auf das Objekt ausübt. Nach diesem Besuch folgte eine Ausstellung im Museum in Gävle, der sehr viele weitere Ausstellungen in Schweden folgen sollten, insbesondere jene des Jahres 1952 in der Nordiska Kompaniet in Stockholm.


18. Juli: Der Tag des Bieres in Schweden
18. Juli 1210: Sverker den yngre (Sverker der Jüngere) unter päpstlichem Schutz
18. Juli 1667: Elias Palmskiöld rettet wertvolle schwedische Dokumente
18. Juli 1812: Der Frieden in Örebro, Frieden zwischen Schweden und Großbritannien
18. Juli 1871: Die Stockholms Centralstationen, der größte Bahnhof Schwedens
18. Juli 1881: Adolf Fredrik Munck und das Liebesleben von Gustav III.

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 27. Mai 2016

Die schwedische Künstlerin Astrid Sampe

Astrid Sampe kam am 27. Mai 1909 als Tochter eines Fabrikanten in Nacka bei Stockholm zur Welt. Zwischen 1928 und 1932 besuchte Sampe die Tekniska Skolan in Stockholm, das heutige Konstfack und, zeitweise parallel dazu die Royal College of Art in London. Nach Abschluss ihrer Studien unternahm die Künstlerin und Designerin zahlreiche Studienreisen in andere Länder um sich insbesondere mit den internationalen Trends in der Textil- und Teppichkunst vertraut zu machen, einem Thema, dem sie bis zu ihrem Lebensende am 1. Januar 2002 treu blieb.

Im Jahre 1935 wurde Astrid Sampe bei der Nordiska Kompaniet angestellt und nur ein Jahr später zur Direktorin der neu eingerichteten Textilkammer ernannt. Auch wenn Sampe bis zu ihrer Pensionierung im Jahre 1971 die gleiche Position behielt, revolutionierte sie die Textilindustrie Schwedens. Für Astrid Sampe war die Pensionierung allerdings auch nur ein Neustart, denn unmittelbar danach gründete sie in Stockholm ihr eigenes Atelier für Textildesign und Innenausstattung, was ihr ermöglichte weitaus breiter zu arbeiten als vorher.

Vieles, was man heute in Schweden als selbstverständlich betrachtet, geht im Grunde auf Astrid Sampe zurück, den sie führte in Schweden den Textildruck, unter anderem auch den Fotodruck, ein, war die erste, die mit Kunstfasern arbeitete und damit Kleidung schuf, die sich bei Regen nicht unmittelbar mit Wasser vollsaugte und sie arbeitete an Textilien, die noch heute als Theatervorhänge dienen oder bedeutende Gebäude weltweit schmücken. Sampe war in den 70er Jahren auch die erste Textildesignerin Schwedens, die mit Hilfe eines Computer Textilmuster entwickelte. Da eines der von ihr entworfenen Küchenhandtücher nach noch über 50 Jahren in den Geschäften zu finden ist, reicht der Ruf Sampes weit über ihren Tod hinaus, auch wenn kaum noch jemand ihren Namen kennt.


27. Mai 1859: Torsten Rudenschöld, der Gründer der schwedischen Volksschule
27. Mai 1873: Die Krone macht in Schweden ihren Einzug
27. Mai 1901: Artur Hazelius, das Nordische Museum und Skansen
27. Mai 1953: Die Krankenversicherung in Schweden
27. Mai 1962: Mare Kandre und der moderne Frauenroman Schwedens
27. Mai 1965: Der Tierpark Kolmården, der Safaripark Schwedens
27. Mai 2010: Der Käsetag in Schweden

Copyright: Herbert Kårlin

Mit Stena Line nach Schweden

Montag, 16. März 2015

Das Motel Gyllene Ratten in Stockholm

Wer heute in Stockholm nach dem Motel Gyllene Ratten sucht, wird erfolglos suchen, da es bereits im Jahre 2007 abgerissen wurde und einem Neubau Platz machte. Nur der Name eines Wohngebietes in Stockholm erinnert noch an diese innovative Einrichtung, die Gustaf VI. Adolf am 16. März 1957 eingeweiht hatte. Sicher ist es unüblich, dass ein König ein Motel einweiht, aber in diesem Fall handelte es sich um das erste Motel nach amerikanischem Vorbild, das in Schweden entstanden war und von weitem an seinem mit Neon beleuchteten Steuerrad zu erkennen war.

Das Motel Gyllene Ratten machte im Laufe seiner 50 Jahre Existenz mehrmals Geschichte, denn man sagt, dass die Köche des zugehörigen Restaurants die Soße Béarnaise nach Schweden brachten, dort arbeitete auch des sogenannte Lasermannen John Ausonius als Tellerwäscher und die Einrichtung des Motels galt als absolut revolutionär, denn die Möbel kamen von der Nordiska Kompaniet und hatten ein eingebautes Radiogerät und die Zimmer hatten voll-deckende Teppiche, was für Schweden um diese Zeit ungewöhnlich war. Den Gästen zudem auch jeden Abend eine Unterhaltung geboten.

Kaum zehn Jahre später ging es jedoch mit dem Gyllene Ratten abwärts, denn die Straße vor dem Motel wurde zur Autobahn ausgebaut, was mit einer enormen Lärmbelastung für die Gäste verbunden war und 1989 übernahm die Stadt Stockholm dann das Gebäude um daraus eine Unterkunft für Flüchtlinge zu machen, die nach Erhalt ihrer permanenten Aufenthaltsgenehmigung auf eine feste Wohnung warteten. 1999 wurde das Gyllene Ratten erneut landesweit bekannt, denn die Polizei konnte dort mehrere tschechische Prostituierte befreien und deckte dort den größten Prostitutionsskandal der schwedischen Geschichte auf, was dem ehemaligen Motel den letzten Schlag versetzte und letztendlich auch zum Abriss führte.


16. März 1596: Ebba Brahe, die Geliebte des Königs Gustav II. Adolf
16. März 1757: Bengt Lidner, der Skalde, der in Ungnade fiel 
16. März 1792: Mord auf dem Maskenball
16. März 1835: Der Buchdrucker Nils Magnus Lindh wird zum größten Verleger Schwedens 
16. März 1846: Der schwedische Mathematiker Gösta Mittag-Leffler 
16. März 1878: Schweden übergibt seine letzte Kolonie Saint-Barthélemy an Frankreich 
16. März 1940: Selma Lagerlöf, christliche Literatur und Frauenbewegung 
16. März 1968: Gunnar Ekelöf, der erste surrealistische Autor Schwedens 
16. März 1970: Karl Gustav Ossiannilsson, nationalistisches Denken als Arbeiterliterat 
16. März 1971: Der schwedische Stand-up Künstler Jakob Öqvist

Copyright: Herbert Kårlin

Montag, 30. Juni 2014

Der schwedische Textilkünstler Hans Krondahl

Hans Krondahl wurde am 30. Juni 1929 in Bertilstorp in Skåne (Schonen) geboren und entschied sich sehr früh für die Laufbahn eines Künstlers. Als er sich dann 1955 am Konstfack in Stockholm einschrieb, wählte er allerdings zu Beginn die Malerei. Dort kam er jedoch bald mit der Textilkunst in Berührung, was dazu führte, dass er seine Pläne änderte und zur Textilabteilung wechselte. Sehr schnell sollte sich zeigen, dass er sich richtig entschieden hatte, denn noch während seiner Studien am Konstfack wurde Krondahl von Astrid Sampe des Stockholmer Kaufhauses NK (Nordiska Kompaniet) entdeckt und 1959 lieferte er seine erste künstlerische Textilarbeit an NK.

Nach Abschluss seiner Ausbildung richtete sich Hans Krondahl sein eigenes Atelier ein und spezialisierte sich für monumentale textile Bildkunst im öffentlichen Raum. Bedeutend für seine künstlerische Entwicklung wurde dabei eine zweimonatige Studienreise nach Japan, denn nach seiner Rückkehr begann Krondahl die westliche und die östliche Textilkunst zu vereinen und schaffte einige seiner bedeutendsten Werke, was auch dazu führte, dass ihm 1965 der Lunningpreis (Lunningpriset) verliehen wurde. In mehreren seiner Werke findet man allerdings auch die Sagenwelt Skånes in moderner Form wieder.

Hans Krondahl, der seit den 60er Jahren auch als Kunstlehrer, später als Kunstprofessor, in der ganzen Welt arbeitet, gehört zu den vielseitigsten Textilkünstlern Schwedens, der sich durch seine Farbenpracht und die expressive Linienbildung auszeichnet. Krondahl wurde 1988 als erster Textilkünstler Schwedens Professor für Textilkunst und textiles Design an der HDK (Högskolan för Design och Konsthandverk) in Göteborg. Seine Werke findet man heute in den bedeutendsten Museen, unter anderem auch im Röhsska Museum in Göteborg. Eines seiner bedeutendsten Werke sakraler Kunst kann man in der Domkirche in Lund betrachten.


30. Juni 1812: Die schwedische Künstlerin Josabeth Sjöberg
30. Juni 1839: Johan Olof Wallin, von Gedichten zu Psalmen 
30. Juni 1882: Sven Lidman, ein Nihilist wird zum Autor von Psalmen
30. Juni 1887: Erik Berglund, der Schauspieler, der einer Wurst den Namen gab
30. Juni 1921: Abschaffung der Todesstrafe in Schweden
30. Juni 1939: Die schwedische Politikerin Anna-Greta Leijon
30. Juni 1944: Arbeitsregelungen für Hausangestellte in Schweden
30. Juni 1953: Elsa Beskow, jedes Jahr ein neues Kinderbuch
30. Juni 2006: Klippans Bruk, die erste Papierfabrik Schwedens

Copyright: Herbert Kårlin

Montag, 22. April 2013

Der eigenwillige schwedische Architekt Carl Bergsten

Auch wenn der schwedische Architekt Carl Bergsten am 22. April 1935 in Stockholm starb, der Stadt in der er erst an der Königlichen Technischen Hochschule Architektur studierte, einem Studium, das er mit einer Ausbildung an der Akademie für Freie Künste ergänzte, bevor er noch in Deutschland und vor allem in Wien nach modernen Einflüssen suchte, so sind seine bedeutendsten Gebäude in Norrköping zu finden, die überwiegend eine Mischung aus Wiener Architektur und Jugendstil sind.

Carl Bergsten war indes kein Architekt, der sich auf das Zeichnen und Bauen von Gebäuden festlegte, denn Bergsten war eine Mischung aus Architekt, Designer und Künstler, der in seinem Schaffen keine Grenzen kannte. Er wollte sich weder an einen bestimmten Stil halten und sah in der Architektur eine Gesamtheit. Aus diesem Grund wurde er Möbeldesigner, schuf Monogramme für Bettwäsche und wurde der Designer für den Ehering seiner Frau und ihres Hochzeitskleids, das man heute im Stadtmuseum Norrköpings bewundern kann.

Die Vielseitigkeit des Architekten Carl Bergsten zeigt sich auch an seinen verschiedenen Aufgaben, die er akzeptierte, denn von 1912 bis 1916 arbeitete er als Redakteur für die Zeitschrift Arkitektur, von 1917 bis 1925 war er verantwortlich für die Möbelabteilung des Kaufhauses NK (Nordiska Kompaniet) und wurde ein Reformator der schwedischen Einrichtung, von 1925 bis 1931 hatte er eine leitende Funktion im schwedischen Bauamt und anschließend arbeitete er als Professor für Architektur an der Kunsthochschule in Stockholm. So nebenbei hatte der Architekt auch noch ein eigenes Architekturbüro.


22. April 1672: Georg Stiernhielm, der Vater der schwedischen Skalden
22. April 1929: Funktionalismus im Stockholmer Kaufhaus NK

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 22. April 2011

Funktionalismus im Stockholmer Kaufhaus NK

Am 22. April 1929 öffnete im Kaufhaus NK (Nordiska Kompaniet) in Stockholm eine Möbelausstellung die schwedischem Funktionalismus in Architektur und Einrichtung den Weg öffnete und das schwedisches Möbeldesign bis heute prägt.

Diese erste Ausstellung brachte der Bevölkerung Schwedens einen neuen Einrichtungsstil nahe in dem Glas, Stahl und Bequemlichkeit bedeutend wurden, was auch der erste Schritt zu einer industriellen Möbelproduktion war. Schweden war bei dieser Bewegung kein Vorreiter, da sich die Idee des Funktionalismus bereits seit Mitte der 20er Jahre in Europa verbreitete, neu war jedoch die Anpassung des Funktionalismus an schwedische Bedürfnisse und Gewohnheiten.

Die Ausstellung im Kaufhaus NK war der erste Schritt Schwedens zu modernem und praktischem Design, das bereits ein Jahr später bei der Stockholmsutsställningen (Stockholmausstellung) seinen wahren Durchbruch in Schweden hatte. Die gesamte Idee des schwedischen Möbelriesen IKEA baut ausschließlich auf den Gedanken des Funktionalismus auf, der seine Wurzeln in der Ausstellung von 1929 im NK hat.

22. April 1672: Georg Stiernhielm, der Vater der schwedischen Skalden
22. April 1796: Bernhard von Beskow die die konservative Literatur Schwedens
22. April 1935: Der eigenwillige schwedische Architekt Carl Bergsten

Copyright: Herbert Kårlin