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Montag, 12. Oktober 2015

Die schwedische Hochspringerin Kajsa Bergqvist

Kajsa Bergavist wurde am 12. Oktober 1976 in Sollentuna bei Stockholm geboren und begann sich bereits im Alter von sechs Jahren für Sport zu interessieren. Im Laufe der Jahre versuchte sie sich in allen möglichen Sportarten, angefangen von Fußball und Schwimmen bis zum Langskilauf. Als Bergqvist zehn jahre alt war, kam sie, auf Anregung ihres Bruders, zur Leichtathletik, die sie dann dauerhaft zu interessieren begann. Als die Jugendliche dann 15 Jahre alt war, entdeckte ihr Trainer, dass die Stärke der jungen Sportlerin im Hochsprung lag und konnte sie davon überzeugen alle anderen Sportarten aufzugeben und sich  nur noch auf den Hochsprung zu spezialisieren.

Trotz des hohen Engagement gelang es Kajsa Bergqvist dann jedoch nicht bereits als Jugendliche die schwedische Meisterschaft zu gewinnen und musste diesen Erfolg der ein Jahr jüngeren Emelie Färdigh überlassen. Der Erfolg stellte sich für Bergqvist ab dem Jahre 2005 und mit ihrem neuen Trainer Yannick Tregaro ein, denn in diesem Jahr wurde sie mit einem Sprung von einer Höhe von 2,02 Metern Weltmeisterin im Hochsprung und nur ein Jahr Später schlug sie mit 2,08 Meter Höhe auch den Weltrekord in der Halle, den die Sportlerin bis heute hält. Es folgten mehrere Verletzungen und bereits am 7. Januar 2008 teilte Kajsa Bergqvist dann mit, dass ihr jede Motivation fehle um im Hochleistungssport fortzusetzen und erklärte ihren Rücktritt.

Im Jahre 2010 gründete Kajsa Bergqvist ein Unternehmen und importierte, nach einer Ausbildung als Sommelier, Weine. Gleichzeitig war sie im Vorstand der Firma Cefour, eine Aufgabe, die sie jedoch drei Jahre später aufgab, nachdem kurz vor ihr bereits drei Vorstände gleichzeitig ebenfalls ihr Amt aufgegeben hatten. Bergqvist hatte damit die letzte Sekunde genommen um nicht in ein Betrugsverfahren gegen den Geschäftsführen von Cefour verwickelt zu werden. Heute ist Bergqvist ein Botschafterin für Unicef und IAAF, hält Vorträge und arbeitet für das schwedische Fernsehen als Sportkommentatorin.


12. Oktober 1617: Gustav II. Adolf wird König von Schweden
12. Oktober 1831: Anders Gustaf Jönsson und die Abstinenzbewegung
12. Oktober 1908: Gösta Knutsson und Pelle Svanslös
12. Oktober 1948: Emilie Rathou, die Gründerin des Vita bandet
12. Oktober 1953: Hjalmar Hammarskjöld, ein Jurist als Ministerpräsident

Copyright: Herbert Kårlin

Mit Stena Line nach Schweden

Mittwoch, 26. August 2015

Die schwedische Schwimmerin Therese Alshammar

Therese Alshammar, von ihren Fans Tessan genannt, kam am 26. August 1977 als Tochter der Sportschwimmerin Britt-Marie Smedh in Solna bei Stockholm zur Welt, lebte jedoch von Dezember 2008 bis 2012 mit ihrem Partner und Trainer in Sydney in Australien um sich anschließend mit ihrer Familie in der Schweiz niederzulassen. Auf Grund der Mutter lag es nahe, dass sich auch Therese Alshammar sehr früh für den Schwimmsport entschied und eisern trainierte. Zu Beginn spezialisierte sich Alshammar auf das Rückenkraulen, ging dann Ende der 90er Jahre auf das Freistilschwimmen über um letztendlich auch im Schmetterlingsschwimmen international anzutreten.

Erstmals aufmerksam wurde man auf Therese Alshammar während der Europameisterschaften des Jahres 1993, als die Sportlerin im 100 Meter Rückenkraulen den vierten Platz einnahm. Der Durchbruch in die Weltelite sollte dann jedoch weitere sieben Jahre dauern als sie bei der Schwimmweltmeisterschaft des jahres 2000 sowohl im 50 Meter Freistilschwimmen, als auch im 100 Meter Freistilschwimmen den damaligen Weltrekord aufstellte und im gleichen Jahr auch noch zweimal Europameisterin wurde. Zudem kam Alshammar bei der Olympiade des Jahres 2000 in Sydney zweimal auf den zweiten Platz, was keinen Zweifel mehr daran ließ, dass die Schwedin nun weltweit zu den Spitzenschwimmerinnen gehörte.

Als ab 2008 neue Badeanzüge aus Gummi einzogen, schien dies zum Nachteil von Therese Alshammar zu sein, denn während der Olympiade 2008 in Beijing riss kurz vor dem Semifinale ihr Badeanzug, was die Schwimmerin jedoch nicht daran hinderte in den folgenden Jahren wieder eine Spitzenposition einzunehmen und 2011 wurde sie im 50 Meter Freistilschwimmen auf der Langbahn erneut Weltmeisterin, was bedeutete, dass Alshammar damit bei 50 Meter sowohl auf der Kurzbahn als auch der Langbahn den Weltrekord hielt. Aber auch wenn Alshammar immer noch die erfolgreichste internationale Schwimmerin Schwedens ist, so ist ihr nun Sarah Sjöström dicht auf den Fersen.


26. August 1551: Die schwedische Königin Margareta Eriksdotter
26. August 1861: Der Komponist, Dirigent und Violinist Johan Fredrik Berwald
26. August 1932: Olov Svedelid, Kriminalromane im Stockholmer Milieu
26. August 1932: Olov Svedelid und der Stockholmer Kriminalroman
26. August 1996: Sven Stolpe, der katholische Schriftsteller Schwedens
26. August 2005: Der Schwein- und Schlittschuhverein GOSF in Schweden

Copyright: Herbert Kårlin