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Dienstag, 16. Februar 2016

Die schwedische Leichtathletin Sanna Kallur

Sanna Kallur kam am 16. Februar 1981, mit ihrer Zwillingsschwester Jenny Kallur, als Tochter eines Eishockeyspielers in Huntington in den USA zur Welt, da der Vater um diese Zeit für die New York Islanders spielte. Allerdings wuchs Kallur dann ab ihrem vierten Lebensjahr in Falun auf, wo sie auch zur Schule ging, sich auf eine sportliche Karriere vorbereitete und wo sie noch heute, gemeinsam mit ihrem Eheman Klas, der Tochter Majken und ihrer Katze Greta, lebt. Gegenwärtig bereitet sich Kallur in ihrem Heimatort auf die Olympiade in Rio de Janeiro vor.

Der sportliche Durchbruch kam für Sanna Kallur, die eigentlich Susanna Kallur heißt, mit der Weltmeisterschaft der Junioren im Jahre 1998, als die Sportlerin gerade einmal 17 Jahre alt war und sie beim 100-Meter-Hürdenlauf den dritten Platz errang. Nur zwei Jahre später gewann Kallur dann die Weltmeisterschaft der Junioren und sie wechselte zu den Senioren. In den folgenden Jahren gelang es der Sportlerin jedoch nicht die Spitzenposition zu halten und erst 2005 kam dann die erste  Bronzemedaille bei der Hallenweltmeisterschaft in Moskau, der im gleichen Jahr der Sieg bei der Europameisterschaft in Göteborg folgte.

Im Jahre 2008 gelang Sanna Kallur der Weltrekord beim 60-Meter-Hürdenlauf, was bedeutete, dass die Leichtathletin nun zur Weltspitze gehörte. Zwischen Dezember und Februar bewies Kallur mit fünf besten Zeiten ihre Leistungsfähigkeit, aber eine Verletzung unterbrach für sie die Saison und beim Neustart während der Olympischen Spiele 2008 schied Kallur im Semifinale aus. Anschließend unterbrach Sanna Kallur ihre Karriere und kehrte erst 2010 wieder langsam zurück zur Leichtathletik. Als 2013 ihre Tochter Majken zur Welt kam, setzte sich die Pause fort und Schwierigkeiten mit Sponsoren machten ein echtes Comeback problematisch. Nun hofft Kallur während der Olympiade 2016 wieder ihre volle Form zu zeigen, vermutlich die letzte Chance um eine Sportlegende zu werden, da Sanna Kallur nun 35 Jahre alt wurde.

Copyright: Herbert Kårlin

Mit Stena Line nach Schweden

Mittwoch, 26. August 2015

Die schwedische Schwimmerin Therese Alshammar

Therese Alshammar, von ihren Fans Tessan genannt, kam am 26. August 1977 als Tochter der Sportschwimmerin Britt-Marie Smedh in Solna bei Stockholm zur Welt, lebte jedoch von Dezember 2008 bis 2012 mit ihrem Partner und Trainer in Sydney in Australien um sich anschließend mit ihrer Familie in der Schweiz niederzulassen. Auf Grund der Mutter lag es nahe, dass sich auch Therese Alshammar sehr früh für den Schwimmsport entschied und eisern trainierte. Zu Beginn spezialisierte sich Alshammar auf das Rückenkraulen, ging dann Ende der 90er Jahre auf das Freistilschwimmen über um letztendlich auch im Schmetterlingsschwimmen international anzutreten.

Erstmals aufmerksam wurde man auf Therese Alshammar während der Europameisterschaften des Jahres 1993, als die Sportlerin im 100 Meter Rückenkraulen den vierten Platz einnahm. Der Durchbruch in die Weltelite sollte dann jedoch weitere sieben Jahre dauern als sie bei der Schwimmweltmeisterschaft des jahres 2000 sowohl im 50 Meter Freistilschwimmen, als auch im 100 Meter Freistilschwimmen den damaligen Weltrekord aufstellte und im gleichen Jahr auch noch zweimal Europameisterin wurde. Zudem kam Alshammar bei der Olympiade des Jahres 2000 in Sydney zweimal auf den zweiten Platz, was keinen Zweifel mehr daran ließ, dass die Schwedin nun weltweit zu den Spitzenschwimmerinnen gehörte.

Als ab 2008 neue Badeanzüge aus Gummi einzogen, schien dies zum Nachteil von Therese Alshammar zu sein, denn während der Olympiade 2008 in Beijing riss kurz vor dem Semifinale ihr Badeanzug, was die Schwimmerin jedoch nicht daran hinderte in den folgenden Jahren wieder eine Spitzenposition einzunehmen und 2011 wurde sie im 50 Meter Freistilschwimmen auf der Langbahn erneut Weltmeisterin, was bedeutete, dass Alshammar damit bei 50 Meter sowohl auf der Kurzbahn als auch der Langbahn den Weltrekord hielt. Aber auch wenn Alshammar immer noch die erfolgreichste internationale Schwimmerin Schwedens ist, so ist ihr nun Sarah Sjöström dicht auf den Fersen.


26. August 1551: Die schwedische Königin Margareta Eriksdotter
26. August 1861: Der Komponist, Dirigent und Violinist Johan Fredrik Berwald
26. August 1932: Olov Svedelid, Kriminalromane im Stockholmer Milieu
26. August 1932: Olov Svedelid und der Stockholmer Kriminalroman
26. August 1996: Sven Stolpe, der katholische Schriftsteller Schwedens
26. August 2005: Der Schwein- und Schlittschuhverein GOSF in Schweden

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 21. März 2014

Der schwedische Racerfahrer Kenny Bräck

Kenny Bräck wurde am 21. März 1966 in Glava im Värmland geboren und zeigte bereits als Kind sein Interesse für den Autorennsport, denn schon mit sieben Jahren lernte er auf dem Eis des Sees Stora Gla bei Arvika das Autofahren. Mit 14 begann er dann bei beim Formel-Ford Meister Nils-Arne Johansson einen Sommerjob. Johansson wiederum half ihm dabei das erst Gokart zu erwerben und brachte ihm die Feinheiten des Rennsports bei, wobei ihm Johansson zu Beginn auch die Startgebühren bezahlte.

Ab den 80er Jahren fuhr Kenny Bräck dann sowohl in Schweden als auch in England Formel Ford und Formel 3, wobei er bereits 1986 die Jugendmeisterschaft in Formel Ford gewann. Schon 1989 hatte er sich so weit hochgearbeitet, dass er dann sämtliche Formel 3 Rennen, die in diesem Jahr in Schweden ausgetragen wurden, gewann. 1992 wurde Bräck dann skandinavischer Meister des Renault Clio Cup, was ihm auch den Weg zu einigen Autorennen in den USA öffnete. Auf Grund seiner Gewinne durfte Bräck im Jahre 1993 versuchsweise Formel 1 für Williams fahren, ohne dass dies jedoch zu einem Vertrag führte.

Ab 1994 fuhr Kenny Bräck ausschliesslich Formel 3, wobei er 1995 bei der Europameisterschaft den dritten Platz einfuhr und ein Jahr später auf Platz Zwei landete. Auf Grund des Erfolgs wollte ihm Arrows zu Formel 1 helfen. Bräck lehnte indes den Vertrag ab, da er der Meinung war, dass Arrows zu finanzschwach war  um je eine Spitzenposition im Autorennsport einnehmen zu können. Im Jahre 2005 fuhr Bräck dann jedoch sein letztes Rennen, als er Buddy Rice am Steuer ersetzte, da dieser verletzt war. Nach seinem Rückzug als Racerfahrer macht sich Kenny Bräck einen Namen als Gitarrist und Musiker und tritt regelmässig mit seiner US-Band Bräck auf. So nebenbei hilft er aber auch noch jungen Talenten des Motorsports.


21. März 1809: Die Konvention von Åland
21. März 1833: Der schwedische Entomologe Carl Stål
21. März 1881: Anders Fryxell und der erste Geschichtsroman Schwedens
21. März 1917: Der schwedische Maler Arne Isacsson 
21. März 1996: Göran Persson an der Spitze der Macht

Copyright: Herbert Kårlin