Freitag, 3. Juni 2011

Der dritte Frieden von Stockholm

Am 3. Juni 1720 wurde in Stockholm der sogenannte dritte Frieden zwischen Schweden unter Friedrich I. und Dänemark unter Fredrik IV. geschlossen, der dann einen Monat später zusätzlich unter dem Namen Frieden von Fredriksborg im dänischen Schloss Fredriksborg bekräftet wurde und das Ende des Großen Nordischen Krieges (1700-1721) einleitete.

Der Große Nordische Krieg hatte seinen Ursprung darin, dass Dänemark seine Provinzen in Schweden, vor allem Skåne, zurückerobern, den Bund zwischen Schweden und Schleswig zerbrechen und die Vorherrschaft über den Ostseeraum wieder übernehmen wollte. Aus diesem Grunde hatte sich Dänemark unter Fredrik IV. mit August II. von Sachsen und Polen und mit Peter I. von Russland verbunden, die gemeinsam große Teile Schwedens einnahmen.

Der dritte Frieden von Stockholm hatte sowohl für Dänemark als auch für Schweden gewisse Vor- und Nachteile. Schweden verlor seine Zollfreiheit im Öresund, musste zusätzlich 600.000 Reichstaler an Dänemark bezahlen und verpflichtete sich in Zukunft nicht mehr den Herzog von Holstein zu unterstützen. Auf der anderen Seite verpflichtete sich Dänemark alle eroberten Gebiete wieder in den vorherigen Zustand zu versetzten, unter anderem Rügen, Stralsund, Wismar, Vorpommern und Marstrand. Außerdem verpflichtete sich Dänemark dazu Russland nicht mehr zu unterstützen und russischen Piraten das Anlegen in dänischen Häfen zu verbieten.

3. Juni 1954: Monica Törnell, vom Kinderstar zum Eurovision Song Contest
3. Juni 1990: Die schwedische Schauspielerin Aino Taube 


Copyright: Herbert Kårlin

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