Samstag, 15. Oktober 2011

Das Reichssportmuseum in Stockholm

Am 15. Oktober 1992 eröffnete, damals noch am Globen, das Reichssportmuseum Schwedens, ein Museum, dessen Geschichte im Grunde noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurückreicht, als der schwedische Sportverband von einem Museum zu träumen begann. Im Jahre 1947 konnte dann in Stockholm das Gymnastik- und Sportmuseum öffnen, um jedoch, aus finanziellen Grünen, seine Aktivitäten bereits 1961 wieder einzustellen. Die Ausstellungsstücke des damaligen Museums befinden sich heute im Sportmuseum in Malmö.

In den 80er Jahren wurde dann vom Reichssportverband erneut der Ruf nach einem Reichssportmuseum (Riksidrottsmuseet) laut, was schließlich im Oktober 1992 zur Gründung des Museums führte, dessen Aktivitäten jedoch wegen der schlechten geografischen Lage weit unter den Erwartungen blieben. Erst als sich im Jahre 2003 dann die Regierung entschied bedeutende Summen beizutragen und den Unterhalt des Museums zu finanzieren, konnte das Museum in eine zentralere Lage umziehen und seinen Aufgaben gerecht werden.

Das Reichssportmuseum, das sich neben dem Technischen Museum in Stockholm befindet, wird in den letzten Jahren immer mehr ein zentraler Treffpunkt des schwedischen Sportbewegungen, wobei auch eine enge Zusammenarbeit mit den schwedischen Schulen stattfindet und das Museum die Geschichte des Sports in Schweden von hier aus europaweit verbreiten will. Unter den rund 350 Ausstellungsstücken, die im Riksidrottsmuseet zu betrachten sind, findet man, unter anderem, einen Schläger und Schuhe von Björn Borg, die Fußballschuhe von Pia Sundhage und die Mütze von Ronnie Hellström, aber auch Bilddokumente, die die Geschichte des schwedischen Sports dokumentieren.

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Copyright: Herbert Kårlin

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