Montag, 18. März 2013

Maria Eleonora von Brandenburg, die schönste Königin Schwedens

Als Königin Maria Eleonora von Schweden am 18. März 1655 im Alter von 55 Jahren starb, hatte sie ein sehr bewegtes Leben hinter sich und den Ruf, die schönste Königin Schwedens gewesen zu sein, aber auch die vielleicht unbeliebteste, der man es sogar verweigerte ihre Tochter, Königin Christina, zu erziehen. Sie gehört zu den wenigen Königinnen, denen man selbst das Erbrecht beschnitt und der dadurch nur eine gewisse Summe jährlich zu ihrem Lebensunterhalt garantiert wurde.

Als sich König Gustav II. Adolf im Jahre 1620 in Berlin aufhielt, so bat er persönlich um die Hand der schönen Maria Eleonora, die den Antrag unmittelbar annahm. Da die Ehe jedoch politische Spannungen mit Polen und dem Kaiserreich verursachte, wollte der Bruder von Maria Eleonora von Brandenburg das Eheversprechen auflösen, was jedoch missglückte, da Maria Eleonoras Mutter die zukünftige Königin heimlich nach Wismar gebracht hatte, wo ein schwedisches Fahrzeug auf die Braut wartete und diese unmittelbar nach Schweden brachte.

In Schweden entdeckte der König sehr schnell, dass die neue Königin eine Hysterikerin war, kaum Bildung besass und im Grunde unfähig war auch nur die geringste politische Entscheidung zu treffen. Der König soll sogar gesagt haben, dass er seinen Thron eher einem Kind überlassen würde als seiner Frau. Königin Maria Eleonora war indes ernsthaft verliebt in ihren Mann, was sich 1632, als der König getötet wurde, auf eine etwas merkwürdige Weise bemerkbar machte, denn sie ließ ihrem Mann das Herz entnehmen und einbalsamieren, damit sie es in einem Schrein immer bei sich führen konnte.


18. März 1907: Eisenbahnraub in Schweden 
18. März 1915: Der erste Meereseisbrecher Schwedens: S/S Sankt Erik

Copyright: Herbert Kårlin

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