Montag, 26. August 2013

Die schwedische Königin Margareta Eriksdotter

Als Margareta Eriksdotter Leijonhufvud am 26. August 1551 auf Schloss Tynnelsö am Mälaren starb, hatte sie die höchste Stufe der schwedischen Gesellschaft erreicht, denn als zweit Ehefrau von Gustav Vasa, war sie die Königin Margareta von Schweden geworden, in einer Ehe, die bereits seit 1536 bestand. Obwohl Margareta Eriksdotter um zwanzig Jahre jünger als ihr Ehemann war, starb sie bereits neun Jahre vor ihrem Gemahl und hatte innerhalb dieser Zeit zehn Kinder zur Welt gebracht.

Auch wenn relativ wenig über Königin Margareta geschrieben wurde, so kann man den Dokumenten entnehmen, dass sie zu den beliebtesten Königinnen Schwedens gehörte, der es mit ihrer ruhigen Art gelang auch den oft aufbrausenden Gustav Vasa zu beruhigen. Margareta Eriksdotter hatte auch bei ihrem Ehemann das Herz erobert, denn jeder seiner Briefe, die er an die Königin richtete begann mit den Worten Min allra hjärtans käraste Margareta (Meines Herzens allerliebste Margareta).

In der Zeit als Margareta mit Gustav Vasa verheiratet war, führte er die Reformation durch und verwies zahlreiche einflussreiche Personen, die nicht zum protestantischen Glauben übertreten wollten, des Landes. Margareta war eine der wenigen Personen Schwedens, die dennoch ihren katholischen Glauben behalten durfte. Die in der Geschichte relativ unscheinbare Königin ist zudem, durch die Ehen ihrer Töchter, die Stammmutter sehr vieler europäischen Königshäuser Europas, nicht jedoch jene des schwedischen Königshauses.


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Copyright: Herbert Kårlin

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