Freitag, 11. April 2014

Die schwedische Sängerin Sara Löfgren

Sara Löfgren wurde am 11. April 1977 in Varberg geboren, dem Ort, dem sie bis heute treu geblieben ist. Auch wenn Löfgren bereits seit 2004 in ganz Schweden bekannt ist, so arbeitet sie gegenwärtig gerade einmal an ihrem dritten Album, was jedoch mehrere Ursachen hat, denn sie wuchs mit einer von Drogen abhängigen Mutter auf, mit der sie mittlerweile jeden Kontakt abgebrochen hat und sie brachte zwei Kinder mit unterschiedlichen Vätern zur Welt von denen sie sich trennte. Dass damit sehr viel Energie verbraucht wird, ist nahezu logisch.

Den Durchbruch hatte Sara Löfgren bei der Nachwuchssendung Fame Factory, denn auch wenn sie hierbei nur den siebten Platz einnahm, so hatte sie noch im gleichen Jahr mehr Erfolg als alle ihre 25 Konkurrenten, denn mit ihren Liedern Starkare und Aldrigt konnte sie das schwedische Publikum überzeugen und noch im gleichen Jahr nahm Löfgren mit Som Stormen den siebten Platz bei der schwedischen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest (ESC) ein. Als dann im gleichen Jahr noch ihr erstes Album erschien, verkaufte die Sängerin knapp 60.000 Exemplare davon, was für Schweden ein enormer Erfolg ist.

Auch wenn Sara Löfgren in den folgenden Jahren auf Tournee ging und sehr häufig im Fernsehen zu sehen war, sollte es bis 2009 dauern bis ihr zweites Album Där maskrosorna blommar erschien. Für diese Platte trennte sie sich von ihrem Produzenten und schuf ein eigenes Plattenlabel, denn Löfgren hatte eine klare Idee was sie sie singen wollte und sie wollte sich in ihrer Wahl nicht rein kommerziellen Gedanken unterwerfen. Gegenwärtig arbeitet die Sängerin an ihrem dritten Album, was jedoch ebenfalls Zeit benötigt, da sie ihre Lieder mit mehreren lokalen Gruppen aufnehmen will und die Talentsuche seine Zeit dauert.


11. April 1830: Ferdinand Boberg, Architekt und Designer
11. April 1837: Der schwedische Kampf gegen den Alkohol 
11. April 1940: Schweden rüstet sich gegen Deutschland 
11. April 1973: Szenen einer Ehe, ein Film von Ingmar Bergman
11. April 1990: Ivar Lo-Johansson, ein Pfeiler der Arbeiterliteratur Schwedens

Copyright: Herbert Kårlin

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