Freitag, 27. Juni 2014

Fredrik Lindström und der Erfolg eines Populärhistorikers

Fredrik Lindström wurde am 27. Juni 1963 in Fors bei Eskilstuna geboren und hatte mit 16 Jahren die Karriere als Musiker im Sinn, denn zwischen 1979 und 1982 spielte er Schlagzeug in der Heavy Metal Band Crystal Pride. Als er jedoch einsah, dass er auch eine gediegene Ausbildung benötige, besuchte er mit 19 die Volkshochschule Gripsholm in Mariefred, machte dort das Abitur und studierte anschliessend an der Universität Uppsala nordische Sprachen und Literaturwissenschaft. 1989 schloss Lindström noch eine Ausbildung in der Journalistenschule Poppius an und ein Jahr später begann er seine Doktorarbeit in Nordischer Sprachgeschichte.

Aber auch diese Ausbildung und die Doktorarbeit schienen Fredrik Lindström nicht zu befriedigen, denn 1990 zog er nach Stockholm und begann eine Karriere als Stand-Up- Komiker, was drei Jahre später zu einer Anstellung beim Staatsfunk Sveriges Radio führte wo er für das Programm Hassan scherzhafte Telefongespräche führte, die in direkt übertragen wurden. Lindström arbeitete parallel weiter als Komiker, trat im Fernsehen auf und wurde 1999 auch im rennomierten Mosebacke in Stockholm engagiert.

Im gleichen Jahr begann Fredrik Lindström als Regisseur des Filmes Vuxna Människor, dem zwei Jahre später ein weiterer Spielfilm folgte, er produzierte den fiktiven Dokumentarfilm Harry Viktor und er fand bei Aufträgen für das Staatsfernsehen SVT auch zurück zu seinem Studium, denn in den Folgejahren wurde er mit Serien zum schwedischen Sprachgebrauch und zu den Dialekten des Landes beauftragt in denen er Wissenschaft und Geschichte mit Humor mischen konnte. Ab 2006 kamen dann populärwissenschaftliche Bücher über Geschichte, Innenarchitektur und Wirtschaftsfragen hinzu bis er sich 2011mehr und mehr für die Bühne zu interessieren beginnt und die Show Ljust och Fräsch produziert, der 2014 die Show Ägd - pengarna eller livet folgt.


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27. Juni 1895: Sophie Adlersparre und die schwedische Frauenbewegung
27. Juni 1902: Der letzte Geadelte Schwedens: Sven Anders Hedin
27. Juni 1976: Das Kanalmuseum Skanzen in Halstahammar
27. Juni 2001: Tove Jansson schrieb nicht nur Mumintrollen
27. Juni 2003: Carl Bernadotte und die Affäre Huseby
27. Juni 2009: Willy Kyrklund und die existentielle philosophische Literatur Schwedens

Copyright: Herbert Kårlin

Göteborger Kulturfestival 2013

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