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Freitag, 27. April 2018

Die Künstlerin Agneta Wrangel af Sauss

Agneta Wrangel af Sauss kam am 27. Aril 1917 als Tochter des Gutsbesitzers Gustaf Wrangel in Borlunda zur Welt und zog gegen Ende der 30er Jahre nach Stockholm um dort an der Malerschule Otto Sköld das Malen zu lernen. Im Anschluss daran arbeitete Wrangel als Dekorateurin und als Kosmologin. Schon 1938 traf sie dann den Schauspieler Hasse Ekman, den sie nahezu unmittelbar heiratete und mit dem sie in kürzester Folge vier Kinder bekam. 1944 ließ sich das Paar scheiden und Wrangel begann als Dekorateurin bei der Nordiska Komaniet in Stockholm zu arbeiten.

Nur wenig später zog Agneta Wrangel dann nach Malmö, heiratete einen Arzt und lebte ein etwa unruhiges Leben. Im Jahr 1964 folgte die Scheidung und Wrangel entschied sich nach Mallorca zu ziehen und die Malerei wieder aufzunehmen. Trotz ihrer relativ kurzen Ausbildung gelang es ihr dort sich von der Kunst zu versorgen. Während ihrer Jahre auf Mallorca schrieb Wrangel auch das Buch Hallon och torr chamagne, das ihre Zeit mit dem Schauspieler Hasse Ekman beschreibt und 1987 auf dem Markt erschien, mit beachtlichem Erfolg, da Ekman um diese Zeit einer der bekanntesten Schauspieler Schwedens war.

Wenige Jahre vor ihrem Tod am 17. April 2006 kehrte Agneta Wrangel zurück nach Schweden und ließ sich bei Båstad nieder. Auch wenn die Künstlerin in Mallorca mit ihren Landschaftsbildern und den Blicken auf die Hautstadt Mallorcas einen gewissen Erfolg hatte und sowohl in Schweden, als auch auf Mallorca ausstellte, hatte sie sich als Künstlerin nicht wirklich durchgesetzt und konnte, zurück in Schweden, nur noch ein weitaus zurückgezogenes Leben führen.


27. April 1757: Carl Johan Adlercreutz nimmt den schwedischen König fest
27. April 1792: Der schwedische Mörder Jacob Johan Anckarström
27. April 1861: Stockholm wird mit reinem Wasser versorgt
27. April 1890: Der Schriftsteller und Kunsthistoriker Karl Asplund
27. April 1900: Die Gründung der Stadt Kiruna
27. April 1900: Die Geburt Kirunas und die Flucht der Stadt
27. April 1903: Helge Zimdal, der Architekt, der Schulen baute
27. April 1918: Reichsmarschall und Richter Sten Rudholm
27. April 1971: Inge Schiöler, der schwedische Maler der kräftigen Farben
27. April 1974: Anna Lovisa Öst, bekannt als Lapp-Lisa

Copyright: Herbert Kårlin

Montag, 19. Januar 2015

Die schwedische Prinzessin Birgitta von Hohenzollern

Birgitta von Hohenzollern, gleichzeitig Birgitta von Schweden, kam am 19. Januar 1937 auf dem königlichen Schloss Haga als Tochter des damaligen Prinzen Gustaf Adolf und Prinzessin Sibylla (Sibylla von Sachsen-Coburg-Gotha) zur Welt. Da Birgitta von Schweden als einzige von vier Töchtern nicht bürgerlich heiratete, ist sie auch die einzige unter den Vieren, die noch heute tatsächlich Prinzessin von Schweden ist und keinen Ehrentitel Prinzessin verliehen bekam.

Birgitta von Hohenzollern, die Schwester des aktuellen schwedischen Königs Carl XVI. Adolf, heiratete am 15. Dezember 1960 Prinzen Johann Georg von Hohenzollern-Sigmaringen, erst im Stockholmer Schloss und anschließend auch in der Rokokokirche des Schlosses Sigmaringen. Bei dieser Gelegenheit trat Birgitta von Hohenzollern auch zum katholischen Glauben über, was auch einer der Anlässe ist, warum sie bei der Successionsreform im Jahre 1980 nicht in die Liste der weiblichen Thronerben aufgenommen wurde. Allerdings legt die Prinzessin auch wenig Wert auf die in Schweden übliche Anrede als Adelige, sondern zieht die deutschen Bezeichnungen vor.

Prinzessin Birgitta von Hohenzollern hat, wie auch ihre Schwestern, in der schwedischen Politik nie eine Rolle gespielt und lebte die meiste Zeit ihres Lebens mit ihrem Ehemann in München. Auch wenn das Paar weiterhin auf dem Papier verheiratet ist, so lebt der Prinz weiterhin in München und die Prinzessin hat ihren Wohnsitz auf Mallorca, wo sie jedes Jahr weiterhin an der dort organisierten Luciafeier und den Feierlichkeiten zum schwedischen Nationaltag teilnimmt. Ihre privaten Interessen gelten insbesondere dem Golf, wobei sie auf Mallorca auch einen eigenen Wettbewerb gründete der ihren Namen trägt. Ihr zweites Interesse gehört wohltätigen Veranstaltungen.


19. Januar 1156: Bischof Henrik wird während eines Kreuzzugs getötet 
19. Januar 1790: Per Daniel Amadeus Atterbom, der romantische Skalde Schwedens 
19. Januar 1790: Per Daniel Amadeus Atterbom, der letzte SkaldeSchwedens 
19. Januar 1826: Axel Rudolf Mauritz Wall und die Dagens Nyheter 
19. Januar 1909: Axel Petersson, bekannt als Döderhultarn
19. Januar 1943: Die HMS Älvsnabben auf großer Fahrt

Copyright: Herbert Kårlin

Mit Stena Line nach Schweden