Mittwoch, 25. April 2012

Anders Celsius und die Celsius-Skala

Am 25. April 1744 starb Anders Celsius in Uppsala, seinem Heimatort, wo er auch lange Jahre als Professor tätig war. Bekannt wurde Anders Celsius auf Grund seiner Celsius-Skala, auch wenn der Wissenschaftler damals den Gefrierpunkt auf 100 Grad festlegte und den Siedepunkt auf Null Grad, was später umgedreht wurde. Celsius hatte bereits damals festgestellt, dass der Siedepunkt auch vom Luftdruck abhängt, weshalb er darauf hinwies, dass dies bei der Herstellung eines Thermometers berücksichtigt werden muss.

Aber auch wenn Anders Celsius, der am 27. November 1701 geboren worden war, mit einer Maßeinheit, die nach ihm benannt wurde, bekannt wurde, so war er im Grunde nicht in der Physik tätig, sondern er beschäftigte sich, wie nahezu alle seine Vorfahren, mit der Astronomie. Anders war jedoch, im Gegensatz zu den anderen schwedischen Wissenschaftlern seiner Zeit, der Meinung, dass man Wissen nur durch eine internationale Zusammenarbeit gewinnen kann und schuf deswegen geradezu ein Netz unter Astronomen, wobei er auch selbst fünf Jahre lang im Ausland forschte, da ihm die Möglichkeiten innerhalb Schwedens zu begrenzt schienen.

Obwohl über die Leistungen von Anders Celsius in der Astronomie relativ wenig gesprochen wird, so machte er für seine Zeit bahnbrechende Entdeckungen. Er entwickelte eine Methode, die es erlaubte den Anstand von Sonne und Erde genauer bestimmen, er bewies durch Messungen, dass die Erde am Pol flacher wird und er erstaunte die Welt mit seinen Beobachtungen des Nordlichts, eine Arbeit, die er zusammen mit dem Astronomen Olof Hjorter vorlegte. Anders Celsius gehörte auch zu den wenigen Forschern, denen der Papst seine Archive für Forschungszwecke öffnete, was zu neuen Erkenntnissen zur Stärke des Sonnenlichtes verhalf.


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Copyright: Herbert Kårlin

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